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Bernhard Bereuter, Landesgeschäftsführer AMS Vorarlberg (links), Günter Seebacher, Leiter Produktion bei Sola Messwerkzeuge

AMS-Tour startet mit Pressekonferenz bei Sola Messwerkzeuge

16. September 2019 | 13:58 Autor: AMS Vorarlberg

Bregenz/Götzis (A) Von 16. September bis 18. Oktober sind die AMS-Beraterinnen und -Berater des Service für Unternehmen im Rahmen der AMS ON TOUR 2019 wieder verstärkt zu Betrieben in ganz Österreich unterwegs. Sie informieren über das Dienstleistungsangebot sowie die Unterstützungsmöglichkeiten des AMS und sprechen dabei sowohl bestehende als auch potenzielle Unternehmens-Kundinnen und -Kunden an. In Vorarlberg sind es 27 Beraterinnen und Berater, die während der Tour über 500 Betriebsbesuche absolvieren.

Zum Start der AMS-Tour fand heute eine Pressekonferenz gemeinsam mit der Firma Sola Messwerkzeuge in den Räumlichkeiten des Unternehmens in Götzis statt. Mit dabei waren Bernhard Bereuter, Geschäftsführer des AMS Vorarlberg, Silvia Hartmann, Leiterin des Service für Unternehmen im AMS Vorarlberg, sowie Günter Seebacher, Leiter Produktion bei der Firma Sola. Themen der Pressekonferenz waren die Schwerpunkte der AMS ON TOUR: Personalvermittlung, Qualifizierungsmodelle sowie eServices des AMS. Wie Bernhard Bereuter betonte, wird zukünftig der Erwachsenenbildung aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation eine noch größere Bedeutung zukommen. In manchen Branchen haben wir in Vorarlberg bereits Vollbeschäftigung, hier sind Arbeitskräfte kaum bis gar nicht zu finden. „Der Fachkräftebedarf kann nicht alleine durch die berufliche Erstausbildung gedeckt werden“, erklärt Bereuter, „daher wird die Erwachsenenbildung und Umschulung als zusätzliche Säule zur Abdeckung des Fachkräftebedarfs immer wichtiger. Das bestätigt auch Günter Seebacher: „Wir nuten die Qualifizierungsmodelle Chance sowie FiT-Frauen in Handwerk und Technik des AMS, um unseren Bedarf an qualifiziertem Personal zu decken. So können wir uns ein Potenzial an Arbeitskräften erschließen, das uns sonst nicht zugänglich wäre.“

Die Metall Be- und Verarbeitungsbranche ist eine der beschäftigungsintensivsten in Vorarlberg. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent herrscht praktisch Vollbeschäftigung. „Arbeitsmarktpolitik kann den Strukturwandel sowohl durch berufliche wie auch räumliche Mobilität fördern“, so Bereuter.  Dazu zählen die AMS-Qualifizierungsmodelle Chance, Schaffa im Ländle, FiT-Frauen in Handwerk und Technik, connexia Implacementstiftung für Ausbildungen im Bereich Betreuung und Pflege aber auch Projekte zur überregionalen Vermittlung.

Hinsichtlich der Vermittlungsqualität setzt das AMS zukünftig stärker auf die eigenen Online-Angebote. Im Rahmen des eAMS-Kontos haben Unternehmen die Möglichkeit, das gesamte Bewerbungsmanagement über elektronischem Wege mit dem AMS abzuwickeln. „Eine konsequente Nutzung unserer digitalen Angebote verbessert die Vermittlung und führt zu einer schnelleren Besetzung offener Stellen“, ist Silvia Hartmann überzeugt.

  • Bernhard Bereuter, Günter Seebacher, Silvia Hartmann (Leiterin im Service für Unternehmen des AMS Vorarlberg), Werner Moosmann (AMS-Unternehmensberater).
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