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Digitalisierung auf höchster Ebene beim DreiDigitalimpuls Event in Dornbirn. vlnr Elisabeth Rettl, Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer, Bernd Hepberger von Massive Art, Moderatorin Alexandra Meissnitzer & Keynote Speaker Dr Oliver Emmler

Drei und Massive Art über die Herausforderungen der Digitalen Transformation

28. September 2018 | 10:37 Autor: Hutchison Drei Austria Startseite, Wien, Vorarlberg

Dornbirn/Wien (A) Die Digitalisierung wird immer mehr zum Thema für die Vorarlberger Unternehmen. Laut dem neuen Digitalisierungsindex 2018 erreichen die Betriebe im Ländle aktuell einen durchschnittlichen Digitalisierungsgrad von 30 Prozent und liegen damit über dem österreichischen Mittel von 27 Prozent. Dennoch haben die Vorarlberger Unternehmen gemäß der vor kurzem veröffentlichten Studie mehrheitlich ihre tatsächliche digitale Transformation noch nicht eingeleitet.

Für die Untersuchung von Arthur D. Little, Wirtschaftsuniversität Wien im Auftrag von Wirtschaftskammer und Drei wurden österreichweit 1.100 Klein- und Mittelbetriebe (KMU) aus sieben Branchen befragt. Eine Herausforderung stellt die Digitalisierung demnach vor allem für Industrie und Handwerk dar. Durch das In-Kraft-Treten der Datenschutz-Grundverordnung im Mai dieses Jahres ist das Bewusstsein für notwendige Veränderungen in den Unternehmen zwar deutlich gestiegen. Gleichzeitig schätzen manche Betriebe dadurch ihre eigenen Fortschritte nun weniger optimistisch und damit vermutlich realistischer ein als noch im Jahr davor.

Jan Trionow, CEO von Drei: „Einem Großteil der Klein- und Mittelbetriebe fehlt es nach wie vor an Informationen, wie sie mit dem digitalen Wandel umgehen sollen. Das ist insofern problematisch, weil Unternehmen mit einem niedrigen Digitalisierungsindex für die Zukunft meist Rückgänge erwarten, während Branchen im vorderen Indexbereich in der Digitalisierung häufiger eine Chance für weiteres Umsatz- und Beschäftigungswachstum sehen.“

Anlass genug für Drei und die Vorarlberger Digitalagentur Massive Art, Mittwochabend in Dornbirn zu einer Expertenrunde über die „Herausforderungen für Manager im digitalen Raum“ einzuladen. Impulse für den digitalen Wandel holte man sich dabei an unerwarteter Stelle, beim deutschen Mediziner, Dr. Oliver Emmler: Notarzt und nach eigenen Angaben Experte für grobe Fehlstellungen bei Patienten und Organisationen. Emmler war für die Weltgesundheitsorganisation WHO unter anderem im Katastrophen-Management nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal im Einsatz. Was er dort über agiles Management gelernt hat, soll Managern nun helfen, in der digitalen Transformation ihrer Unternehmen weiter voranzukommen.

„Im Management einer globalen Krise muss man fokussieren, priorisieren und dann abarbeiten. Wer die Einsätze koordiniert, begibt sich niemals selbst ins Epizentrum. Und nur, wer sich ein vollständiges, tatsächlich visualisiertes Bild von der Lage macht, behält den Überblick. Für Unternehmen sind diese Grundsätze in einer Krisen- oder Veränderungssituation heute wichtiger denn je“, so Emmler bei der Expertenrunde in Dornbirn.

Bernd Hepberger, Geschäftsführer von Massive Art: „Der moderne Manager muss sich bewusst werden, dass Digitalisierung kein reines IT-Thema mehr ist. Jedes Unternehmen benötigt einen individuellen und gesamtheitlichen Ansatz für die eigene digitale Zukunft. Und weil das nicht von heute auf morgen passiert, muss dieses Denken spätestens jetzt beginnen.“ Zusammen mit Drei ist Heppbergers Geschäftspartner, Rainer Schönherr, im Frühjahr dieses Jahres im Silicon Valley in San Francisco gewesen, um sich dort in Gesprächen mit großen und kleinen Trendsetter-Unternehmen weitere Anregungen für die digitale Zukunft zu holen. „Dieses Wissen wollen wir mit anderen Unternehmen im Ländle teilen“, so Schönherr.

Beim Diskussionsabend mit dabei waren u.a. der Bürgermeister von Lustenau, Kurt Fischer, Elisabeth Rettl, Leiterin des Drei-Geschäftskundensegments, die Moderatorin und frühere Ski-Rennläuferin Alexandra Meissnitzer sowie prominente Vertreter der Rudolf Ölz Meisterbäckerei, der ALPLA Werke, von Handl Tyrol, Rhomberg Bau, Vorarlberg Milch und von Zumtobel.

  • Keynote Speaker Dr Oliver Emmler: Was man aus der Erdbebenkatastrophe in Neapel für die Digitalisierung von Unternehmen lernen kann. (Bild: Hutchison Drei Austria/ Massive Art) (Bild: Hutchison Drei Austria/ Massive Art)
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