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Dr Isa Hofmann beim 7. Smart Textiles Symposium 2018 (Bild: Wisto)

Erfolgreiches 7. Smart Textiles Symposium 2018

28. September 2018 | 10:58 Autor: IHofmann Startseite, Vorarlberg

Dornbirn (A) Das 7. Smart Textiles Symposium 2018 fand parallel zu der 57. GFC-Dornbirn statt. Rund 170 Teilnehmer kamen zum Messequartier nach Dornbirn, um Experten aus der Smart Textiles Community zu treffen und von den 24 Top-Referenten der zweitägigen Konferenz Neues zu erfahren.

Der frühere österreichische Bundeskanzler Werner Faymann, appellierte in seinen einleitenden Worten an die Industrievertreter, immer eine “Nasenlänge” voraus zu denken, und die aktuellen Marktchancen zu nutzen.

Keynote Sprecher James Holbery von dem 90 Mrd. US$ Unternehmen Microsoft mit Sitz in Redmont, USA, vermittelte einen interessanten Einblick in Microsofts aktuelle Aktivitäten im Bereich gedruckter, textiler bzw. flexibler Elektronik und den laufenden Bemühungen, neue Nutzer-Erfahrungen durch flexible Elektronik zu generieren. “Wir müssen uns ständig neu erfinden in diesen Zeiten schnellen Wandels. Wir wollen dem Arbeitsplatzrechner (personal computing) eine neue Dimension verleihen und dabei vor allem die junge Generation ansprechen. Was die Computerentwicklung aktuell so spannend macht, ist der schnelle Wandel, den wir gerade erleben, mit Blick auf das IoT und die zunehmende Digitalisierung. Da kommt noch einiges mehr auf uns zu.“ Es ist interessant zu beobachten, dass sich nach der jüngsten Kooperation zwischen Google und Levis erneut ein Gatekeeper für den Textilbereich interessiert. James Holbery verantwortet den Ausbau des neuen Microsoft Labors für Printed, Textiles and Flexible Electronics (PTFE).

Dr. Isa Hofmann, Moderatorin des ersten Tages, hat einen Vortrag gehalten zu dem Thema “Neue Möglichkeiten des Kundendialogs durch künstliche Intelligenz – von Social Bots und Chatbots.” „Der Einsatz künstlicher Intelligenz löse einen Paradigmenwechsel aus“, so ihre Einschätzung. Laut einer aktuellen Statistik der EU Kommission werde dieser Markt bis 2025 auf rund 38,8 Mrd. US$ wachsen. Künstliche Intelligenz befähige Maschinen, sich so zu verhalten, als wären sie intelligent und versetze sie in die Lage, immer wieder etwas Neues dazuzulernen. „Das ist der große Unterschied zu konventioneller Software. Chatbots ermöglichen eine automatisierte Kommunikation mit Kunden in Echtzeit ohne lästige Warteschleifen“, so Hofmann. Sie sind ein geeignetes Instrument, um Mitarbeiter zu entlasten und einen Mehrwert in der Kundenbeziehung zu generieren. Isa Hofmann stellt die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Kölner Business School und der Agentur Morefire vor, eine erste Klassifizierung der unterschiedlichen Chatbot-Typen auf dem Markt.

Günter Grabher, Initiator und Vorstand der Smart Textiles Platform Austria fasst zusammen: “Die Zukunft von smart textiles liegt in der verstärkten interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedensten Industrien, um das enorme Potential dieses wachsenden Marktes entsprechend aufzufangen.”

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