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Manfred Rünzler und Susanne Rauch-Zehetner

Verein 45plus legte Jahresschwerpunkt auf die Jugend

15. Mai 2018 | 08:17 Autor: Verein 45plus Startseite, Vorarlberg

Kennelbach (A) Generationenmanagement und Demografischer Wandel geht uns alle etwas an. Aus diesem Grund widmete „45plus – Institut für Generationenmanagement“ sein Schwerpunkt im vierten Vereinsjahr den jungen Menschen. „Wir haben uns zum Ziel gemacht, das Thema „Alt und Jung – gemeinsam in die Arbeitswelt von Morgen“ bekannter zu machen. Da viele, wenn es um den Demografischen Wandel geht, meist an die Überalterung bzw. Unterjüngung unserer Gesellschaft und damit auch der Arbeitnehmenden denken, wollten wir das Jahr 2017 bewusst den jungen und zukünftigen Arbeitskräften widmen“, erklärt Manfred Rünzler, Obmann von „45plus“.

Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten, auch unter arbeitspsychologischen Gesichtspunkten, lud der Verein junge Arbeitnehmende, Studenten, Lehrlinge und Schüler aus Vorarlberg, Liechtenstein und dem Schweizer Rheintal zu einem Workshop in die Räumlichkeiten von Collini nach Hohenems ein. Im Mittelpunkt stand das Ziel, mehr über die Bedürfnisse und Wünsche dieser Menschen an die
Arbeitswelt kennen zu lernen.

Mit Hilfe eines speziell ausgearbeiteten Fragebogens für jeden einzelnen und fünf qualitativen Fragen, die in Gruppen (Schüler und Studenten ab 15 Jahren, Lehrlinge, Angestellte bis 25 Jahre) erarbeitet wurden, kamen interessante Ergebnisse zustande, welche die einzelnen Gruppen auch selbst präsentierten. Lehre 4.0 Vor dem Workshop stellte Egbert Amann-Ölz (Organisations- und Personalentwicklung Collini) die „Lehre 4.0 - im Spannungsfeld zwischen Lebenswelt Z & Industrie 4.0“ vor: „Wir gehen einen neuen Weg, in eine andere Welt - die der Jugendlichen = Generation Z und die der industriellen Zukunft = Industrie 4.0. Das was dabei heraus kam nannten wir Lehre 4.0“ . In seiner eindrucksvollen Präsentation betonte Amann-Ölz: „Jugendliche sind wie sie sind, weil wir sie zu dem
gemacht haben, was sie sind!“

Der Vorarlberger Weg
Nach der exakten Auswertung lud der Verein 45plus dann Personalverantwortliche, Lehrlingsausbildner und Führungskräfte und präsentierte diesen die Ergebnisse des Jugendworkshops und vor allem die ersten Schritte in der Lehre 4.0 – „der Vorarlberger Weg“, so Amann-Ölz.

Lehre 4.0
Vor dem Workshop stellte Egbert Amann-Ölz (Organisations- und Personalentwicklung Collini) die „Lehre 4.0 - im Spannungsfeld zwischen Lebenswelt Z & Industrie 4.0“ vor: „Wir gehen einen neuen Weg, in eine andere Welt - die der Jugendlichen = Generation Z und die der industriellen Zukunft = Industrie 4.0. Das was dabei heraus kam nannten wir „Lehre 4.0“ . In seiner eindrucksvollen Präsentation betonte Amann-Ölz: „Jugendliche sind wie sie sind, weil wir sie zu dem gemacht haben, was sie sind!“ Die anschließende Diskussion zwischen den Teilnehmenden brachte interessante Ansätze für die Weiterentwicklung des Miteinanders von Alt und Jung.

Manfred Rünzler: „Uns war es wichtig diesem Personenkreis die Bedürfnisse, Anregungen, Erwartungen und Lösungsansätze für ein erfolgreiches Miteinander aus dem ersten Workshop näherzubringen“.
Förderung von Gesundheit als Erfolgsgarant Neben weiteren Veranstaltungen und Sitzungen, bei denen Vorstandsmitglieder des Vereins 45plus vertreten waren, war ein Highlight der Kooperations-Event mit der Zumtobel Group AG.

Mario Wintschnig, Head of Health & Age Global Human Resources der Zumtobel Group, referierte zum Thema „Belastungs- und Beanspruchungsverhalten unter Berücksichtigung der persönlichen Ressourcen in der Belegschaft von Zumtobel“. „Der Erhalt und die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden sind die Voraussetzung für herausragende Unternehmensergebnisse und Erfolg!“

Wie ein roter Faden durch alle Alters- und Berufsgruppen zog sich die Aussage, dass der Handlungsspielraum ein wesentlicher Faktor ist, wie Mitarbeitende die Belastung empfinden. Damit ist auch durch diese Studie bei Zumtobel bestätigt, wie wichtig die Unternehmens- bzw. Führungskultur auch in diesem Thema ist. Mario Wintschnig stellte dabei erste herausgearbeitete Handlungsfelder vor. Bereits mit Erfolg umgesetzt wurden aktive Wiedereingliederungsmaßnahmen nach einem
längeren Krankenstand.

Die anschließenden Führungen durch das Lichtforum und die innovative Fertigung rundeten einen sehr interessanten Abend beim Verein 45plus in den Räumlichkeiten von Zumtobel ab.

Der Verein 45plus hat sich neu aufgestellt – Veränderungen im Vorstand und im Beirat
Zu Veränderungen kam es im Vereinsvorstand: Neben Obmann Manfred Rünzler übernimmt neu Susanne Rauch-Zehetner die Funktion als Obfrau. Als deren Stellvertreter fungieren neu Sandra Karaviotis und Jürgen Lintschinger. Der Liechtensteiner Robin Kind übernimmt neu die Aufgaben des Kassiers und Georg Geutze ist dessen neuer Stellvertreter. Heinz Zöchbauer ist neu Schriftführer. Manfred Rünzler bedankt sich herzlich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre Tätigkeiten sowie ihre weitere Verbundenheit mit dem Verein.

Auch im Beirat des Vereins tat sich einiges. Birgit Sonnbichler und Michaela Wagner-Braito haben sich 4 Jahre eingebracht und den Verein mit ihren Gedanken, Beispielen und Ideen mitentwickelt. Beiden vielen Dank für Ihr Engagement. Neu im Beirat begrüssen können wir mit Birgit Florineth und Gabriele Graf zwei Vorarlberger Persönlichkeiten, die im Bereich Demografie und Generationenmanagement viel Erfahrung und Praxisbezug mitbringen.

    45plus - Institut für Generationenmanagement

    In der Telle 3 , 6921 Kennelbach, Österreich
    +43 664 1412841

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