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Omicron Development Center, Klaus

Vorarlberger Schüler- und BildungsberaterInnen zu Gast bei Omicron

25. September 2018 | 16:33 Autor: Omicron Startseite, Vorarlberg

Klaus (A) 150 Beraterinnen und Berater treffen sich bei Omicron, um über die Herausforderungen und Chancen der zunehmenden Internationalität in Vorarlberger Unternehmen zu reflek-tieren. Das Thema ist hochrelevant, auch für die Gastgeber. Aktuell beschäftigt das Energietechnikunternehmen aus Klaus rund 750 Mitarbeiter aus mehr als 45 Nationen an 24 Standorten weltweit.

„Auf Grund der Tatsache, dass wir uns bei Omicron hauptsächlich auf Entwicklungstätig-keiten konzentrieren, suchen wir vor allem Fachkräfte mit technischem Hintergrund aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik. Der Wettbewerb am lokalen Arbeitsmarkt ist hoch, darum sind wir international auf Personalmessen und Veranstaltungen präsent“, kommentiert Nadja Lenz aus dem HR-Team von Omicron. „Da wir insgesamt nur ca. zwei Prozent unseres Umsatzes in Österreich erzielen, ist diese internationale Ausrichtung für uns auch stimmig. Unsere Firmensprache war schon seit jeher Englisch und mit mittlerweile 24 Standorten weltweit und Kunden auf allen Kontinenten sind wir es gewohnt, über große Distanzen hinweg zusammenzuarbeiten.“

„Aus den Anforderungen der Unternehmen ergeben sich auch neue Handlungsfelder für uns“, ergänzt Univ.-Doz. Dr. Walter Bitschnau, der als Landesreferent für Schulpsychologie und Bildungsberatung zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg für die Organisation der Arbeitstagung verantwortlich ist. „Es ist für uns wichtig zu verstehen, wie sich die Anforderungen und das Arbeitsumfeld in Unternehmen entwickeln, um Kinder und Jugendliche optimal begleiten und unterstützen zu können. Der Austausch mit Wirtschaftsunternehmen wie Omicron hilft uns dabei sehr.“

Das Netzwerk der Schüler- und Bildungsberatung umfasst Lehrerinnen und Lehrer an Vorarlberger Schulen, die neben ihrer Unterrichtstätigkeit auch eine Beratungsfunktion wahrnehmen und Schülerinnen und Schüler insbesondere bei der Ausbildungs- und Karriereplanung unterstützen. Dafür sind die Absolvierung eines speziellen Lehrganges und zur Qualitätssicherung regelmäßige Fortbildungen, zum Beispiel im Rahmen von jährlichen Arbeitstagungen und Dienstbesprechungen, erforderlich.

Die Vorteile eines internationalen und diversen Teams weiß Howard Reader, der bei Omicron für den Innovationsprozess im Bereich der Primärprüftechnik verantwortlich ist, zu schätzen. „Eine umfassende Perspektive und ganzheitliche Denkansätze sind in der Technik wichtig. Ich habe erlebt, wie sich verschiedene kulturelle und ausbildungstechnische Hintergründe in Organisationen wie der Europäischen Weltraumorganisation ESA ergänzen können. Das Ergebnis sind tiefere Einblicke und insbesondere im internationalen Kontext tragfähigere Lösungen. Da wir mit Kunden und Partnern aus der ganzen Welt zusammenarbeiten, ist es für uns von großem Wert, die Diversität auch bei uns im Team zu haben.“ Howard selbst stammt aus Südafrika und wurde stark durch ein angloamerikanisch geprägtes Universitätsumfeld beeinflusst. Er wohnt gemeinsam mit seiner Frau, die aus Schottland stammt, seit knapp vier Jahren in Sulz. Die drei bereits erwachsenen Kinder leben und arbeiten in Südafrika und Großbritannien. Der Umzug nach Vorarlberg bedeutete natürlich eine Veränderung: „Wir wohnen hier in einem kleinen Dorf“, schmunzelt er. „Es war für mich wichtig schnell Deutsch zu lernen. Die Mitgliedschaft im lokalen Tennisverein hat mir dabei geholfen hier gut anzukommen. Über die Unterstützung der Firma waren wir sehr froh. Der Vorarlberger Dialekt ist leider noch eine große Herausforderung, aber ansonsten genießen wir es in der Nähe der Berge zu wohnen. Am wichtigsten ist für mich aber die Möglichkeit, mit talentierten und motivierten Menschen zusammenarbeiten zu dürfen. Die Offenheit und Unterstützung, die ich in meinem unmittelbaren Team erfahre, hat mich von Anfang an beeindruckt.“

Bei Omicron kümmert man sich intensiv um neue Teammitglieder. So gibt es Hilfestellungen bei bürokratischen Fragen oder bei der Wohnungssuche. Es werden Deutschkurse angeboten, regelmäßig organisierte „Get-Together“ Veranstaltungen ermöglichen es, Erfahrungen auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen. „Es ist uns wichtig, dass sich die Teammitglieder mit ihren Familien hier bei uns wohlfühlen“, meint Nadja Lenz. „Nur wenn alles passt, wird jemand auch langfristig hierbleiben und einen Beitrag zum Erfolg unserer Firma leisten können. Auf dem Arbeitsmarkt stehen wir mit Firmen aus Metropolen wie Zürich, Berlin oder München in Konkurrenz. Vorarlberg hat aber natürlich gerade für Familien auch einiges zu bieten.“

Man blickt also selbstbewusst in die Zukunft und versucht die Weichen zu stellen, um dem Unternehmen ein langfristiges und nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Akteuren aus den Bildungsinstitutionen helfen dabei, wichtige Impulse und Denkanstöße zu teilen. Gerade die Internationalität des Teams wird als wichtiger Erfolgsfaktor gesehen.

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