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Headcoach Dave McQueen unmittelbar vor dem Spiel

Wdf Vorarlberg meets EC Bulldogs Dornbirn

07. März 2019 | 07:45 Autor: WdF Startseite, Vorarlberg

Dornbirn (A) Das sportliche Veranstaltungs - High-Light des WdF Vorarlbergwar war ein Highlight in jeder Hinsicht für alle Teilnehmenden! Nach Eintreffen in der Business Lounge des Vereins gibt uns Geschäftsführer Alexander Kutzer einen prägnanten Überblick über die Leistungen des Vereins. Seine Begeisterung ist spürbar und erlebbar, als er Einblick in die Geschichte und die aktuellen Herausforderungen von Verein Profimannschaft gibt.

Bis zu 100 Ehrenamtliche, 4 Hauptamtliche im Nachwuchsbereich, im Profibereich ca 50 Angestellte, finanziert durch Sponsoren. Das Vereinsbudget: ca 550T EUR.

Jährlich werden etwa 130 000 Personen in der Halle verköstigt, wobei auf eine hohe regionale Wertschöpfung geachtet wird – davon profitiert eine Vielzahl von Unternehmen vom Metzger über den Bäcker bis zum Autohändler und den Anbietern von insgesamt 25 Wohnungen. Aber auch international macht der Verein Furore  - und kräftig Werbung für die Region.

„Unternehmenskultur“ und Soziale Verantwortung
Steuerliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen sind in Österreich und Vorarlberg viel schwieriger als in anderen Ländern. Das bietet aber auch seine Vorteile, meint Alexander Kutzer:

„Wir müssen Sauberkeit, Transparenz und Ehrlichkeit bieten, damit wir langfristig überleben. Daher haben wir gelernt, dass wir zuerst auf die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen achten müssen und erst in zweiter Linie unserer Begeisterung als Fans der Mannschaft nachgeben dürfen.“

Wir investieren in Ausbildung und schaffen eine gebrandete „Bulldogs-Identität“, die den Spielern eine Heimat gibt. Das ist auch mit weniger Geld möglich und führt dazu, dass sich Top-Spieler trotz geringerer Bezüge sehr wohl fühlen. Sie erleben das Leben hier viel qualitätvoller und behalten die Freude am Sport.

Der Spielernachwuchs muss parallel zum Sport auch eine solide Berufsausbildung machen – ist sich Kutzer der Verantwortung des Vereins bewusst – sonst produzieren wir Probleme. So gelingt es dem Verein ganz offensichtlich, eine Atmosphäre der Leistungswilligkeit zu schaffen, die ihre Kraft nicht aus durchoptimierten Zeitplänen und vollen Budgettöpfen schöpft, sondern aus der Bereitschaft, sich miteinander auf ein gemeinsames Ziel zu bekennen.

Im Anschluss an die spannenden Ausführungen führen Patrick Plangg und Alexander Kutzer durch die Halle und gewähren Einblick in die Unterstützungsstruktur des Vereins:

Peter Willatschek erklärt die komplexe technische Ausstattung, die nicht nur dem Spielgenuss der Zuschauer zugute kommt, sondern auch die Entscheidungen der Schiedsrichter in zweifelhaften Situationen durch Aufzeichnungen aus bis zu 6 unterschiedlichen Perspektiven erleichtert.

Konditionstrainer Simon Sengele erläutert das umfangreiche Monitoring, mit dem Kondition und Gesundheitszustand der Spieler praktisch lückenlos sichtbar gemacht und in heiklen Situationen wie einer sich anbahnenden Erkrankung rechtzeitig entgegengewirkt werden kann.

Auch Headcoach Dave McQueen steht für Fragen zur Verfügung und macht unzweifelhaft klar, wie er die Spieler als Persönlichkeiten respektiert und zu Bestleistungen als Team herausfordert. Zwei kleine Fragen, die sich auch in der betrieblichen Führungsarbeit bewähren:

What can my teammates expect from me every night?
What does it look like, when I‘m at my best?
 
Dass dabei diese Bestleistungen aus unterschiedlichen Gründen nicht immer punktgenau abrufbar sind, damit wird der Sport wie das Business wohl auch in Zukunft leben. Und auch wenn einmal etwas wirklich daneben geht:  „It’s just another day in paradise!“

  • Dornbirn Bulldogs GF Alexander Kutzer gibt Einblicke in sein Tätigkeitsfeld
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