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Anna-Maria Hochhauser ab 1. September 2004 neue Generalsekretärin der WKÖ

01. September 2004 | 09:05 Autor: WKÖ Vorarlberg
Bisherige stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer folgt Christian Domany nach - Konzentration auf Ausbau der Außenhandelsbeziehungen und den Österreich-Konvent.

Die bisherige stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich, Anna-Maria Hochhauser, löst mit 1. September 2004 Christian Domany als neue Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich ab. Sie wird in Zukunft gemeinsam mit dem stellvertretenden Generalsekretär Reinhold Mitterlehner die Leitungsverantwortung für die Wirtschaftskammer auf Mitarbeiterseite tragen.

 

Christian Domany wechselt mit 1. Oktober 2004 als Vorstandsdirektor in den Flughafen Wien und wird bis dahin noch einige kammerinterne Projekte mit begleiten bzw. abschließen.

 

Anna-Maria Hochhauser ist ab sofort für die Bereiche Finanzen, Personal, Strategie und für die Außenwirtschaftsorganisation zuständig. Dazu kommen noch Frau in der Wirtschaft, Gründer und Junge Wirtschaft.

 

Reinhold Mitterlehner bleibt als Koordinator der politischen Interessenvertretung Mitglied des Parlaments. Er übernimmt zu den bisherigen Aufgaben die geschäftsmäßige Verantwortung für die Bereiche Marketing, Bildungspolitik und Wifi.

 

Der scheidende Generalsekretär Christian Domany betont anlässlich des Wechsels: "Die Wirtschaftskammer Österreich hat mit einem umfassenden Reformprozess seit dem Jahr 2000 die österreichischen Betriebe um insgesamt 69 Millionen Euro an Mitgliedsbeiträgen entlastet. Diese Entlastung unserer Mitglieder war nur möglich, weil wir uns einerseits auf unsere Kernkompetenzen konzentriert haben und andererseits Doppelgleisigkeiten abgeschafft sowie etliche Bereiche wie etwa die Kompetenz-Zentren, die Service-GmbH oder Wifi-Österreich neu positioniert und organisiert haben, um alle sinnvollen Sparmöglichkeiten und Effizienzsteigerungen zu nutzen." Neben dem erfolgreichen Absenken von Sach- und Personalaufwand konnte die Wirtschaftskammer zugleich das Leistungsangebot für die Unternehmer verbessern, verweist der Generalsekretär z. B. auf ein massiv ausgeweitetes Informationsangebot für Unternehmer etwa auf wko.at oder bei roadshows. Auf der Positivseite stehe aber auch die Internationalisierungsoffensive in der Außenwirtschaft. Domany dankt allen WK-Mitarbeitern, ohne deren Mitwirken es nicht möglich gewesen wäre, bei der Neuorganisation der Wirtschaftskammer die "Pflöcke für die Zukunft einzuschlagen. Mein Ziel war von Anfang an eine starke, effiziente und schlagkräftige Wirtschaftskammerorganisation, deren Arbeit von den Mitgliedern anerkannt wird. Ich denke, das ist uns gemeinsam - Funktionären wie Mitarbeitern - gelungen, hier haben wir eine gute Basis für die Zukunft geschaffen."

 

Die neue Generalsekretärin Anna-Maria Hochhauser will sich in den kommenden Monaten vor allem "auf einen Ausbau des Außenhandels" konzentrieren: "Wir wollen bis 2007 die Anzahl der Exporteure auf rund 30.000 verdoppeln und die österreichischen Ausfuhren auf 100 Milliarden Euro im Jahr erhöhen. Hier werden wir das Tempo beschleunigen. Um diese Ziele zu erreichen, peilen wir noch heuer weltweit rund 100 Stützpunkte für die österreichische Exportwirtschaft an. Neben den 70 Außenhandelsstellen wird es mehr Export-Marketing-Büros geben." Ein weiteres wichtiges Anliegen ist ihr die Vertretung der Wirtschaft im Österreich-Konvent: "Hier müssen wir die verfassungsmäßigen Voraussetzungen für eine umfassende Verwaltungsreform schaffen. Wenn wir in der Verwaltung von Bund, Ländern und Gemeinden 3 bis 4 Milliarden Euro einsparen können, ist es in Folge möglich, den Steuerzahler weiter zu entlasten und notwendige Investitionen in Forschung und Entwicklung, in Bildung und Infrastruktur vorzunehmen. Damit können wir Arbeitsplätze in unserem Land sichern."

 

Beim Budget der Wirtschaftskammer will die neue Generalsekretärin den Konsolidierungskurs der vergangenen Jahre fortsetzen: "Trotz der großen Beitragssenkungen hat die WKÖ bereits im Vorjahr dank eines konsequenten Reform- und Sparkurses bereits wieder positiv bilanziert. Diesen Weg will ich weitergehen. Zugleich müssen wir aber auch überlegen, welche neuen Unterstützungs- und Informationsangebote wir unseren Mitgliedern - insbesondere den Klein- und Mittelbetrieben - machen können." Im Rahmen eines gezielten Personalmanagements will Hochhauser "einen Schwerpunkt auf Personalentwicklung und Führungskräfteausbildung legen und Frauen ermutigen, sich daran zu beteiligen. Hier sind wir bereits in den vergangenen Jahren einen guten Weg gegangen, den es fortzusetzen gilt." Und nicht zuletzt soll die Modernisierung der Wirtschaftskammer-Organisation weiter vorangetrieben werden.

  • Christian Domany, Anna-Maria Hochhauser, Reinhold Mitterlehner (v.l.n.r)
    uploads/pics/domany_hochhauser_mitterlehner_360.jpg

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