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Vorstandsmitglieder der VKW: Dipl.-Ing. Helmut Mennel, MBA; Dr. Christof Germann (Foto: VKW)

Illwerke vkw präsentiert Zukunftsprogramm zur nachhaltigen Tourismusentwicklung

03. Dezember 2018 | 13:00 Autor: VKW Startseite, Vorarlberg

Bregenz/Vandans (A) Der Vorarlberger Energiedienstleister hat für sein Geschäftsfeld Tourismus ein nachhaltiges Zukunftsprogramm vorgestellt. Der langfristig angelegte Maßnahmenplan ist ein klares Bekenntnis zur Talschaft und unterstützt die Wertschöpfungskette im Tourismusbereich. Der wesentliche Fokus liegt auf der weiteren Entwicklung zur Ganzjahresdestination. 

Energiewirtschaft als „Ursprung der Tourismusentwicklung“ im Tal
Die Entwicklung von illwerke vkw, dem Montafon und dem Brandnertal ist eng miteinander verbunden. Die Tätigkeiten und Investitionen haben die Talentwicklung maßgeblich mitgeprägt. „Die Infrastruktur für die Energiewirtschaft ist der Ursprung der Tourismusentwicklung im Tal. In den vergangenen Jahrzehnten haben wir die Angebote am Golm, der Silvretta und beim Lünersee behutsam weiterentwickelt und beschäftigen als vielseitiger Anbieter von Freizeitaktivitäten heute rund 140 Mitarbeiter in der Sommersaison und 200 Mitarbeiter in der Wintersaison“, beschreibt illwerke vkw Vorstandsmitglied Christof Germann den Ausgangspunkt der idealen Symbiose zwischen dem Energiedienstleister und dem Tourismus. „Wir nehmen den Auftrag zur Mitgestaltung der Tourismuszukunft im Montafon und Brandnertal sehr ernst und haben aus diesem Grund ein Zukunftsprogramm entwickelt, das im Einklang mit unserem Nachhaltigkeitsverständnis für neue Impulse sorgen wird“, so Germann.
Oberstes Credo für die Entwicklung ist laut Germann, den Tourismus unter den Vorgaben der ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit als wichtige Lebensgrundlage abzusichern. Der Ausbau zur Ganzjahresdestination bringe dabei wirtschaftliche Stabilität und neue, ganzjährige Beschäftigungsmöglichkeiten im Montafon und Brandnertal.

„Hervorragender Ruf als nachhaltiger Anbieter“
„illwerke vkw lebt Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen – dies spiegelt sich vor allem auch im Tourismus und konkret im neuen Zukunftsprogramm“, erklärt Germann. Schon bisher habe man sich als nachhaltiger Anbieter einen Namen gemacht, etwa durch den Bau der ersten Solar-Sesselbahn, die Errichtung des Waldrutschenparks auf einer bereits bestehenden Bahntrasse oder die erste Mitgliedschaft eines Tourismusgebietes weltweit im Klimaneutralitätsbündnis.

Klare Positionierung der Angebote
„Der ‚Bewegungsberg Golm‘ zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus und ist mit seinem Angebot vor allem auf Familien ausgerichtet“, sagt Ingemar Breuss, Geschäftsführer der Golm Silvretta Lünersee Tourismus GmbH. Diese Positionierung wird in den kommenden Jahren konsequent fortgesetzt und die Angebote werden qualitätsorientiert nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit weiter verbessert. „Neben dem Ausbau der Infrastruktur und Attraktionen am Berg ist es auch dringend erforderlich, das Angebot an Qualitäts-Gästebetten im Nahbereich des Golms zu erhöhen. Insbesondere die Nachfrage nach Campingangeboten mit einer hochwertigen Infrastruktur wächst konstant. Durch diese Investitionen soll verstärkt der Mehrtagesgast angesprochen und eine höhere Wertschöpfung erzielt werden. Alle Investitionen werden den höchsten Standards der Ressourceneffizienz entsprechen“, ergänzt Markus Burtscher, ebenfalls Geschäftsführer der Golm Silvretta Lünersee Tourismus GmbH

„Alpine Bergbegeisterung“ auf der Bielerhöhe
„Alpine Bergbegeisterung“ ist das Schlagwort für die weitere Attraktivierung der Bielerhöhe. Zentrum der Aktivitäten wird ein Base Camp als alpines Ausbildungszentrum im revitalisierten Madlenerhaus. Für den Tagesgast wird in die Aufenthaltsqualität auf der Bielerhöhe investiert. Konkret werden beispielsweise Themenwege rund um den Speichersee, eine Aussichtsplattform zum Piz Buin oder ein „Energiespielplatz“ gebaut. Im Sinne der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit fokussiert sich der Betrieb der Vermuntbahn ab 2019 ausschließlich auf die Wintersaison. Gestärkt werde allerdings die Tafamuntbahn, durch Investitionen in den Ausbau der Wanderwege in das Verbella-Tal oder die Gastronomie vor Ort, so Burtscher.

An Genuss- und Alpinwanderer richtet sich das Angebot rund um den Lünersee. Dieses Kleinod soll in der jetzigen Ausprägung erhalten und nicht weiter ausgebaut werden. Eine Konzessionsverlängerung für die Lünerseebahn wird angestrebt, aus Gründen der ökologischen Nachhaltigkeit kommt ein neues Bahnprojekt für das Unternehmen aber nicht in Frage.

30 Millionen Euro Investitionsvolumen
„Nach derzeitigem Planungsstand beläuft sich das Gesamtinvestitionsvolumen von illwerke vkw auf rund 30 Millionen Euro“, so Christof Germann. Am Golm werden bis 2030 in Summe mindestens 17 Millionen Euro investiert. Die Mittel fließen dabei unter anderem in den Ausbau der Beschneiungsanlagen, den Ausbau der Wanderwege und Attraktionen sowie mindestens 4,5 Millionen Euro in einen in Prüfung befindlichen Campingplatz in Vandans. „Um die Gesamt-Bettenanzahl aus den vergangenen Jahren wieder zu erreichen, soll konkret in den Ausbau von Qualitäts-Gästebetten in den Kategorien 3 und 4 investiert werden. Konkrete Projekte befinden sich in Planung und sind in dieser Kalkulation noch nicht berücksichtigt“, so Germann.

Bettenentwicklung maßgebend für weitere Schritte
Weitere Investitionen in die Seilbahninfrastruktur sind maßgeblich abhängig von der Bettenentwicklung im Nahbereich des Golms. Auch diese sind im Investitionsprogramm noch nicht gelistet. Im Gebiet Silvretta-Bielerhöhe beläuft sich die Investitionssumme auf etwa 2 Millionen Euro bis 2030. Dabei entstehen unter anderem ein spektakulärer Kletterpark an der Silvretta-Staumauer, ein Base Camp Madlenerhaus, ein Energiespielplatz, oder eine Aussichtsplattform zum Piz Buin. Auch in „Kunst am Berg“ wird jährlich investiert.

    vkw illwerke | Vorarlberger Kraftwerke AG

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