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Die sechs Forschungszentren der FH Vorarlberg arbeiten in enger Kooperation mit der heimischen Wirtschaft. (Foto: Matthias Rhomberg)

Forschung der FH Vorarlberg weiter auf Erfolgskurs

07. April 2020 | 14:55 Autor: FH Vorarlberg Startseite, Vorarlberg

Dornbirn (A) An der FH Vorarlberg finden die Lehrveranstaltungen derzeit mithilfe von „Distance Learning Methoden“ statt. Neben dem Studienbetrieb zählt die FH Vorarlberg aber auch zu einer der forschungsstärksten Fachhochschulen in Österreich. Im Bereich der Forschung kann die Hochschule nun auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken.

An 108 Forschungs- und Entwicklungsprojekten wurde im vergangenen Jahr gearbeitet – ein absoluter Rekordwert. Mit einem Forschungsvolumen von 5,2 Millionen hat die FH Vorarlberg ihre Ziele sogar erneut übertroffen. 60 Prozent davon, das heißt über 3 Millionen Euro wurden über Drittmittel* finanziert. Mit dem neuen Forschungsleiter der FH Vorarlberg, Dr. Heinz Seyringer, rücken die beiden größten überbetrieblichen Forschungsinstitutionen des Landes – V-Research und FH Vorarlberg – noch enger zusammen. Ein Ziel für das Jahr 2020 ist es, den Schwerpunkt „Digitalisierung“ noch weiter auszubauen.

Bilanz 2019
„Mit 108 Forschungsprojekten im Jahr 2019 wurden unsere Erwartungen weit übertroffen. Im Jahr 2018 waren es noch 76 Projekte. Das ist eine Steigerung von über 42 Prozent in einem Jahr“, zeigt sich Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer der FH Vorarlberg, erfreut. An den 108 Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie zahlreichen Praxisprojekten haben insgesamt 231 Kooperationspartner mitgewirkt. 60 der 108 Projekte wurden dabei im Auftrag und in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und Organisationen durchgeführt. 25 Projekte wurden für und mit überregionalen und internationalen Partnerorganisationen und 23 Projekte mit überregionalen Hochschulinstitutionen realisiert. Die Forschung der FH Vorarlberg ist somit sowohl im regionalen als auch internationalen Umfeld sehr erfolgreich. Insgesamt 231 Kooperationspartner, davon 89 Wirtschaftsunternehmen, 80 NGOs bzw. öffentliche Auftraggeber und 62 Wissenschaftspartner finden sich in der neuen Forschungsbilanz der FH Vorarlberg.

Für Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink haben die FH Vorarlberg und ihre Forschungspartner damit einen beeindruckenden Leistungsnachweis des Bildungs- und Wirtschaftsstandortes Vorarlberg erbracht: „Auf Dauer kann die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft nur mit Forschung auf Top-Niveau sichergestellt werden. Das ist eine zentrale Voraussetzung, um Arbeitsplätze und damit Wertschöpfung im Land zu behalten.“

Die sechs Forschungszentren der FH Vorarlberg verfügen über breite Kompetenzen in den Bereichen Mikrotechnik, Digitalisierung, nutzerzentrierte Technologien, Business Informatics, Energie sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und arbeiten in enger Kooperation mit der heimischen Wirtschaft.

Neuer Forschungsleiter
Seit 1. November 2019 ist der Geschäftsführer der V-Research, Dr. Heinz Seyringer, auch Leiter der Forschungsabteilung an der FH Vorarlberg. Damit rücken die beiden größten überbetrieblichen Forschungseinrichtungen Vorarlbergs noch enger zusammen. „Unser Ziel ist es, Vorarlberg gerade im Bereich Digitalisierung zu positionieren und die Unternehmen bei der Umwandlung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte zu unterstützen“, erklärt Seyringer.

Schon heute sind die FH Vorarlberg mit ihren sechs Forschungszentren und die V-Research mit ihren drei Forschungsschwerpunkten die größten überbetrieblichen Forschungseinrichtungen in Vorarlberg. „Gemeinsam können wir auf fast 90 Forscherinnen und Forscher zugreifen und damit auch große Forschungsprojekte erfolgreich durchführen. Es genügt nicht, von Zusammenarbeit zu reden, man muss sie auch tun“, so Seyringer.

Über die Forschungsstrategie von Land Vorarlberg und FH Vorarlberg
Um klare Leitlinien und eindeutige Ziele für die erfolgreiche Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung festzulegen und dadurch die Position Vorarlbergs im nationalen und internationalen Spitzenfeld zu festigen, hat die Landesregierung die Wissenschafts- und Forschungsstrategie "Vorarlberg 2020+" entwickeln lassen. Diese trägt dazu bei, dass sich Vorarlberg kontinuierlich als Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationsstandort weiterentwickelt, exzellente Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung am Standort bietet, Humanpotenziale optimal nutzt und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der innovativen Unternehmenslandschaft abgesichert werden kann. Die Forschungsstrategie 2025ff. der FH Vorarlberg basiert auf der "Wissenschafts- und Forschungsstrategie Vorarlberg 2020+" des Landes Vorarlberg und adressiert die dort definierten Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen in den an der FH Vorarlberg bearbeiteten Forschungsfeldern.

*Drittmittel sind eingeworbene Gelder, um für F&E-Projektvorhaben in möglichst hohem Maße eine externe Finanzierung zu generieren. Sie setzen sich aus nationalen Fördergeldern, EU-Mitteln sowie Umsatzerlösen aus F&E-Aufträgen von Unternehmen und sonstigen Erträgen zusammen. Drittmittel ermöglichen der FH Vorarlberg die Erreichung eines dem gesetzlichen Bildungs- und Forschungsauftrag angemessenen Forschungsvolumens zur Unterstützung der regionalen Unternehmen und Organisationen sowie zur Sicherung einer forschungsgestützten, qualitativ hochwertigen Lehre.

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