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Stefan Ganahl – Initiator, Mentor und Geschäftsführer bei ländlepraktikum.at (Foto: ländlepraktikum)

ländlepraktikum verbindet die Jugend mit Vorarlbergs Top-Unternehmen

24. Jänner 2019 | 13:54 Autor: ländlepraktikum Vorarlberg

Ludesch (A) Mit der neuen Plattform „ländlepraktikum.at“ will Initiator und Geschäftsführer Stefan Ganahl die Vorarlberger Unternehmen mit jungen Talenten zusammenbringen und so dem Fachkräftemangel im Ländle entscheidend entgegenwirken. Im Fokus stehen die Vorarlberger Unternehmen und die besondere Attraktivität des Vorarlberger Arbeitsmarktes.

Der Erfolg mit „ländlelehre.at“, das seit 2015 über sämtliche Lehrausbildungen in Vorarlberg informiert und offene Lehrstellen auflistet, gibt Stefan Ganahl recht – der Bedarf an Vernetzung von Unternehmen mit jungen Leuten ist groß. So lag der nächste Schritt auf der Hand: Die Schaffung eines Portals mit dem Schwerpunkt auf AHS- und BHS-Schüler sowie Studierende und Berufseinsteiger, die mit den Unternehmen vernetzt werden sollen, unter anderem durch Vermittlung von Praktika, Ferial- und Trainee-Stellen sowie Bachelor- und Masterthesen entstanden ist das Schwesterlabel „ländlepraktikum.at“, das im Januar 2019 an den Start geht.

Der Kampf um die besten Nachwuchskräfte
Wie herausfordernd es für die Unternehmen ist, geeignetes qualifiziertes Personal zu finden, spiegelt sich im Begriff „War of Talents“ wider: Um freie Stellen passend zu besetzen, findet ein regelrechter Kampf zwischen den Unternehmen um die besten Nachwuchskräfte, die sogenannten High Potentials und Young Professionals, statt. Die Medienberichte über den Fachkräftemangel sowie über dessen Ursachen und Folgen häufen sich, nach Lösungen wird händeringend gesucht. Personalverantwortliche in Vorarlberg, wie auch in ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz, stoßen insbesondere bei der Besetzung von Stellen im Gesundheitswesen sowie in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik) bereits heute schon an ihre Grenzen. Und das wird wohl noch länger so bleiben, denn der Kampf um die besten Nachwuchskräfte wird den Arbeitsmarkt auch in den nächsten Jahren dominieren.

Chancen aufzeigen, um der Abwanderung gegenzusteuern
Young Professionals sind flexibel, mobil und häufig bereit für einen attraktiven Job ins Ausland zu gehen. So buhlen die Unternehmen im Ländle zunehmend auch mit internationalen Arbeitgebern um die besten Talente. Stefan Ganahl möchte mit „ländlepraktikum.at“ dieser Entwicklung Paroli bieten: „Durch die Sichtbarmachung der Top-Unternehmen in Vorarlberg und der Chancen, die diese zu bieten haben, wollen wir die Attraktivität des Vorarlberger Arbeitsmarktes für hochqualifizierte Nachwuchskräfte herausstreichen. Jugendliche, die außerhalb Vorarlbergs studieren, sollen nach Abschluss der Ausbildung in den heimischen Arbeitsmarkt zurückkehren. Damit sie sich dafür entscheiden, müssen wir ihnen ihre Möglichkeiten aufzeigen und ihnen den Zugang zu den Top-Unternehmen erleichtern.“ Mit diesem Ansatz möchte Ganahl aber noch mehr erreichen: Mittelfristig sollen auch junge Spitzenkräfte, die bereits im Ausland arbeiten, mit attraktiven Angeboten zurückgeholt werden. Außerdem steht die Förderung des Zuzuges von in- und ausländischen Arbeitsfachkräften auf der Agenda.

Die frühe Vernetzung ist ein Erfolgsgarant
Bei „ländlepraktikum.at“, der regionalen Berufsplattform mit einer Übersicht der Vorarlberger Unternehmen, dreht sich alles um die Fachkräfte der Zukunft. Es geht auch darum, die Studierenden möglichst früh mit den Verantwortlichen in den Unternehmen zu vernetzen, deshalb war die Involvierung der Schüler- und Studierendenorganisationen – wie der ÖH  Innsbruck, der FH Vorarlberg, der LandesschülervertreterInnen oder die Schülerunion Vorarlberg, die das Vorhaben von Beginn an unterstützten – wesentlich als Erfolgsgarant für die Entwicklung der Plattform. Ebenso laufen die Kooperationsgespräche mit einigen Studentenvertretungen der Universitäten im angrenzenden Ausland. Der Zugang zu regionalen Top-Arbeitgebern ist indes nicht nur wegen der Ferial- und Praktikumsstellen von Interesse sondern auch deshalb, weil die Vorarlberger Unternehmen doch einen Fundus an lohnenden Themen für Bachelor- und Masterthesen bieten. Und häufig entsteht gerade nach einem absolvierten Praktikum oder nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im Rahmen einer Studienabschlussarbeit ein langfristiges Arbeitsverhältnis.

Interaktiver Talente-Pool für alle Berufsfelder
Die vollständig mobilfähige Plattform ist ein interaktiver Talente-Pool, der den Betrieben eine direkte Kommunikation mit den jungen Fachkräften erlaubt. Die Palette der Berufs- und Kooperationsfelder umfasst alle Sparten bzw. Arbeitsbereiche in der Region: Marketing und Vertrieb, Personalwesen, Sozialarbeit, Regionalentwicklung, Recht, Management und Consulting, Entwicklung, Informatik und IT-Dienstleistung, Technik und Ingenieurwesen, Handel, Pflege und Gesundheitswesen, Tourismus- und Freizeitwirtschaft u. v. m. Die Betriebe sind mit Arbeitgeber-Profilen vertreten, die sie an ihre Bedürfnisse anpassen können. Das Gesamtbild, das sich daraus ergibt, zeigt auf, wie vielfältig und chancenreich der Arbeitsmarkt in Vorarlberg tatsächlich ist.

Wenn es nach Stefan Ganahl und seinem Team geht, sollen die beiden Portale „ländlelehre.at“ und „ländlepraktikum.at“ schon bald die größte Jugendberufsplattform Vorarlbergs sein. Für die Unternehmen im Ländle bedeutet das dann, dass sie im „War of Talents“ die Nase vorn haben.

  • Stefan Ganahl mit ÖH-Innsbruck-Vorsitzende Johanna Beer und 2ter Stellvertreter Paul Erik Baßler. Sie waren von der Idee und von dem Konzept begeistert und unterstützen ländlepraktikum.at (Foto: ländlepraktikum)
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  • Stefan Ganahl bei der Schülerunion Vorarlberg unter dem Vorsitz von Landesgeschäftsführer Stefan Pfefferkorn und Daniel Thomas Bayer dem Stv. Bundesschulsprecher. (Foto: ländlepraktikum)
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