Hilti & Jehle mit positiver Entwicklung: Jahr des Wandels verlangt Bereitschaft neu zu denken

Hilti & Jehle mit positiver Entwicklung: Jahr des Wandels verlangt Bereitschaft neu zu denken
Geschäftsführung: Alexander Stroppa, Reinhard Moser

Feldkirch (A) Innovationen, Zukunftsentscheidungen und neue Herausforderungen haben das Geschäftsjahr 2020/2021 bei Hilti & Jehle geprägt. Mit einer Betriebsleistung von 116,4 Mio Euro zieht das Feldkircher Bauunternehmen eine zufriedenstellende Bilanz und erreicht damit wieder das Niveau von vor Beginn der Pandemie. Vor allem ist es gelungen, die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben und es wurde ein modernes Logistik- & Dienstleistungszentrum errichtet, erklären die Geschäftsführer Alexander Stroppa und Reinhard Moser.

Die Geschäftszahlen haben sich beim Traditionsunternehmen auch in diesem Jahr erfolgreich entwickelt. Bei der Betriebsleistung konnte ein Zuwachs von 109 Mio im Vorjahr auf 116,4 Mio Euro im Geschäftsjahr 2020/21 erzielt werden. Eine Eigenkapitalquote von über 50 Prozent ist eine Bestätigung für das solide Fundament des Unternehmens, berichtet Finanzchef Reinhard Moser. Große Projekte wurden im In- und Ausland realisiert: Bei einem Industriebau im deutschen Aalen war Hilti & Jehle für die Tiefengründung verantwortlich, in Vorarlberg zählten neben vielen anderen die Erweiterung des Hochregallagers bei Hirschmann in Rankweil, das EHG Stahlzentrum, das Gemeindezentrum Lech und die Brauerei Frastanz zu den Großprojekten. Die Tiroler Niederlassung konnte in kurzer Zeit zwei Seilbahnprojekte am Kaunertaler Gletscher und in Nauders unter extremen Bedingungen im Hochgebirge pünktlich fertig stellen.

Als Generalunternehmer kann Hilti & Jehle neben erfolgreichen eigenen Wohnanlagen auf das VOGEWOSI-Projekt Feldmoos verweisen, eine der größten gemeinnützigen Wohnanlagen Vorarlbergs.

Digitalisierung statt Bürokratie
Auch auf den Baustellen werden Behördenauflagen und Verwaltungstätigkeiten zu einem enormen zusätzlichen Aufwand für die Mitarbeitenden. „Wir haben uns daher entschlossen, so viel wie möglich auf digitale Systeme umzustellen, um unsere Mitarbeitenden von Bürokratie und Dokumentation zu entlasten“, erklärt Alexander Stroppa: „Die Betriebszeiten der Maschinen werden auf der Baustelle digital erfasst und erleichtern somit die interne Leistungsverrechnung. Für alle Transporte im Zusammenhang mit Bestellungen und Lieferungen wurde eine eigene APP eingerichtet. Auch die Frächter sind in diese APP eingebunden und profitieren von effizienten Auftragserledigungen und sauberer Dokumentation aller erbrachten Leistungen im System.“

Zukunftsweisendes Logistik- & Dienstleistungszentrum
Im vergangenen Geschäftsjahr wurden die Voraussetzungen geschaffen, um das Unternehmen für die Zukunft erfolgreich aufzustellen. Ein Meilenstein war die Investition in ein neues Logistik- & Dienstleistungszentrum. Die beiden ehemaligen Bauhöfe in Feldkirch und Götzis/Koblach wurden am Standort Götzis/Koblach zusammengelegt, entstanden ist ein operatives Zentrum auf dem modernsten Stand der Technik. Ziel der Investition von rd. fünf Mio Euro ist eine massive Effizienzsteigerung in den täglichen Abläufen, betont Reinhard Moser. „Das bringt kürzere Wege, eine zentrale Kommunikation und schnellere Reaktionszeiten. Wir verbessern den Service für die Kund:innen und reduzieren Transportkosten – gemeinsam mit den Investitionen in die E-Mobilität auf den Baustellen ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz.“

Die Planungen für das Projekt Viertel vor Feldkirch mit dem neuen Firmensitz im Norden der Stadt konnten gestartet werden, Baubeginn ist 2023/24.

„Wir könnten sofort 50 Mitarbeiter:innen einstellen“
Knappheit in jeder Beziehung stellte uns vor große Herausforderungen, betont Alexander Stroppa: „Wir waren von der Sorge um Rohstoffe sowie steigende Energie- und Materialpreise genauso betroffen wie von der Personal-Knappheit. Wir könnten sofort 50 Mitarbeitende einstellen und in allen Bereichen einsetzen“, schildert Stroppa die Dramatik der Personal-Situation. Es werden daher zahlreiche Anreize geboten, um bewährte Mitarbeitende langfristig ans Unternehmen zu binden. Als mehrfach ausgezeichneter Arbeitgeber wird Hilti & Jehle seinen Mitarbeitenden eine betriebliche Altersvorsorge mit Treueprämien anbieten, die mit der Betriebszugehörigkeit erhöht werden.
Mit der Hilti & Jehle Akademie wurde ein dynamisches Kompetenzzentrum für die vielfältige interne Aus- und Weiterbildung eingerichtet.

Als positives Ergebnis der Pandemie bezeichnet Alexander Stroppa die neue E-Learning Plattform: eine Innovation, die den Mitarbeitenden die Lerninhalte in interessant aufbereiteten Beiträgen und Videos direkt vermittelt. Einen Schwerpunkt nimmt die Persönlichkeitsbildung ein: Neben den klassischen fachlichen Angeboten im Baubereich, IT, Sprachen, Arbeitstechniken, Führung und Zusammenarbeit finden sich auch Gesundheits- und Lebensseminare – vom Erste-Hilfe-Kurs über Ernährungsberatung bis zum richtigen Heben am Arbeitsplatz.

Betriebsleistung Geschäftsjahr 2020/2021: 116,4 Mio EURO
Mitarbeiter: 562, davon 39 Lehrlinge an den Standorten Vorarlberg und Tirol
Sparten: Hoch- und Tiefbau, Straßenbau, Spezialtiefbau, Bauträger

 

Hilti & Jehle GmbH

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