Methusalem Tirol - Zukünftige Pensionen in der demografischen Falle?

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  • 11.11.2013 12:51
Methusalem Tirol - Zukünftige Pensionen in der demografischen Falle?
Dip. Ing. Andreas Uhl, Univ.-Prof. Dr. med. Georg Wick, Mag. Franz Mair (Bild: Tiroler Versicherung)

Innsbruck (A) Die Bevölkerung Österreichs wird immer älter. Zur Geburt liegt die Lebenserwartung für Männer aktuell bei 78 Jahren, für Frauen bei 83,3 Jahren – das gab die Statistik Austria diese Woche bekannt. Für Tirol errechnet sich über alle Altersgruppen sogar eine im Schnitt um ein Jahr längere Lebenserwartung als für Gesamtösterreich.

Im Vergleich zur Bundeshauptstadt sind es sogar beinahe zwei Jahre. Der Trend der Überalterung wird maßgebliche Auswirkungen auf unsere Pensionen haben. Der privaten Zusatzvorsorge kommt deshalb künftig immer mehr Bedeutung zu. Die TIROLER VERSICHERUNG verdeutlicht die Relevanz einer solchen und der Innsbrucker Altersforscher Univ.-Prof. Dr. Georg Wick hat mit dem Slogan Lieben – Laufen – Lernen Maßnahmen zusammengefasst, die es jedem Einzelnen ermöglichen, gesund alt zu werden und länger im Erwerbsleben zu bleiben.
 
Die Auswirkungen auf unsere Pensionen
Spätestens ab Mitte der 2020er Jahre klafft ein tiefes Loch im Pensionssystem – das zeigt der jüngst veröffentlichte Bericht der Pensionskommission mit Ausblick bis 2060. Die Personen im Erwerbsalter (zwischen 20 und 65 Jahren) werden immer weniger, der Anteil der Pensionisten steigt. Das starke Anwachsen der Generation 65+ führt dazu, dass sich die Zahl der Pensionen von aktuell 2,3 auf 3,6 Mio. im Jahr 2060 erhöht. Während derzeit 3,7 Erwerbstätige einen Pensionisten finanzieren, sind es dann lediglich 1,9 Erwerbstätige. Dazu DI Andreas Uhl, TIROLER VERSICHERUNG, einziger in Tirol tätiger verantwortlicher Aktuar einer Versicherung: „Das Umlageverfahren bei den Pensionen wird in seiner heutigen Form an seine Grenzen stoßen. Hier haben die privaten Versicherungen einen großen Vorteil. Sie arbeiten nicht nach dem Umlage- sondern nach dem Kapitaldeckungsverfahren. So hat eine Verschiebung der Altersstruktur keine Auswirkungen auf den privaten Versicherungsvertrag.“

Wer früher vorsorgt, profitiert von Anfang an!
Auf Grund der demografischen Entwicklung kann in Zukunft der Staat das Leben im Alter nicht allein finanzieren. Um seinen gewohnten Lebensstandard auch in der Pension zu erhalten, benötigt man daher eine über die staatliche Pension hinausgehende Vorsorge – eine sichere und ergänzende Form ist die Privatvorsorge. Nur wer selbst monatlich anspart, kann sicher sein, dass bei Pensionsantritt das notwendige Geld zur Verfügung steht. „Zu unserer Verantwortung als einziger heimischer Tiroler Universalversicherer zählt es auch, die Menschen auf die Bedeutung rechtzeitiger und richtiger privater Vorsorge aufmerksam zu machen. Insbesondere frühe Vorsorge zahlt sich aus. So müsste ein heute 40-jähriger die zweieinhalbfache Prämie eines 20-jährigen zahlen, um mit 65 dieselbe Leistung zu erhalten,“ so Mag. Franz Mair, Vorstand der TIROLER VERSICHERUNG. Er empfiehlt auch dringend, auf echte Rentenversicherungen zu setzen. „Die traditionelle Vorsorge, bei der über Jahrzehnte angespart wird, um dann eine lebenslange Rente zu erhalten, ist als Produktform unverzichtbar und auch unvergleichlich. Kein anderes Produkt ist in der Lage, mit dieser hohen Sicherheit eine lebenslange Rente zu garantieren, egal, wie alt man wird“, stellt Mair fest.

Der Ruhestand wird immer länger
Ein Mann, der an seinem 62. Geburtstag in den Ruhestand geht, hat die Chance, seine Pension 20 Jahre genießen zu dürfen. Frauen haben an ihrem 60. Geburtstag eine fernere Lebenserwartung von 25,4 Jahren. Während die Lebenserwartung im Alter steigt, verläuft der Zuwachs beim Pensionsantrittsalter gemächlich: Von derzeit 58,4 Jahren soll dieses auf 60,8 Jahren zulegen. Die 60-Jahre-Marke soll 2024 erreicht werden. Danach geht es – sofern sich nichts ändert – nur mehr in kleinen Schritten voran. Angesichts der demografischen Entwicklung und ihrer Auswirkungen auf unsere Pensionen stellt sich auch die Frage, was der Einzelne tun kann, um länger im Erwerbsleben zu bleiben. Primäre Voraussetzung hierfür ist die Gesundheit. Der Innsbrucker Altersforscher Univ.-Prof. Dr. Georg Wick hat dies im Slogan Lieben – Laufen – Lernen zusammengefasst.

Lieben – Laufen – Lernen
Unter Lieben versteht Wick nicht nur körperliche Liebe und Zärtlichkeiten bis ins hohe Alter sondern alle zwischenmenschlichen Beziehungen und auch Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Die tägliche Bewegung ist ein weiteres Faktum, das gesundes Altern fördert. „In Tirol und Vorarlberg ist die Lebenserwartung im Vergleich mit Wien und dem Burgenland höher. Das ist auf die Faktoren Ernährung und Bewegung zurückzuführen. Diese manifestieren sich u.a. in einem signifikant höheren BMI der Ostösterreicher im Vergleich zu den sportlicheren Westösterreichern“, unterstreicht Wick. Was das Lernen betrifft, so verschreibt sich Wick der Idee vom lebenslangen Lernen und damit verbunden auch längerer Erwerbstätigkeit.

 

Tiroler Versicherung V.a.G.

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