"Raiffeisenbank im Walgau": Raiffeisenbanken Frastanz-Satteins und Walgau-Großwalsertal planen Zusammenschluss

  • ikp
  • 27.11.2015 10:03
"Raiffeisenbank im Walgau": Raiffeisenbanken Frastanz-Satteins und Walgau-Großwalsertal planen Zusammenschluss
Planen eine Verschmelzung der Raiba Frastanz-Satteins und Walgau-Großwalsertal: Vorstände Michael Gager, Christian Fiel, Klaus Kessler, Markus Prünster mit den Aufsichtsrats-vorsitzenden Gert Krismer und Alfons Schwarzmann (Mitte). (Foto: Carole Eugster)

Frastanz/Nenzing (A) Eine Verschmelzung zur „Raiffeisenbank im Walgau“ planen die Raiffeisenbanken Frastanz-Satteins und Walgau-Großwalsertal. Die Verantwortlichen möchten mit diesem Schritt die Zukunftsfähigkeit und Wertschöpfung in der Region weiter ausbauen und die Arbeitsplätze sichern. In den Generalversammlungen im April 2016 entscheiden die Mitglieder beider Banken über einen Zusammenschluss.

Die bis dato eigenständigen Raiffeisenbanken Frastanz-Satteins und Walgau-Großwalsertal planen eine Verschmelzung. Im ersten Schritt beschlossen die Vorstände und die Aufsichtsräte den Zusammenschluss. Ob ein Zusammenschluss tatsächlich zustande kommt, entscheiden die Mitglieder im Rahmen der beiden Generalversammlungen im April 2016. Schon seit einigen Jahren kooperieren die beiden Banken in den Bereichen Zahlungsverkehr, Marketing und Hausmeisterdiensten/Botengängen. Nun möchten die beiden gesunden Banken per Mitte 2017 zur „Raiffeisenbank im Walgau“ zusammenwachsen. „Eine größere Bankeneinheit verfügt über mehr Ressourcen und Möglichkeiten. Auch die Zukunftsfähigkeit und das Wachstumspotential würden sich verbessern“, erklärt Michael Gager, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Frastanz-Satteins. Klaus Kessler, Vorstand der Raiba Walgau-Großwalsertal erklärt außerdem: „Mit dem Zusammenschluss würden wir eine Bank schaffen, die die Wertschöpfung der Region noch mehr steigert und Arbeitsplätze sowie Nahversorgung sichert.“ Markus Prünster, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Frastanz-Satteins: „Beide Banken sind heute bestens aufgestellt, die Eigenkapitalquote liegt bei 14,65 Prozent. Ein Zusammenschluss zweier starker Partner macht in der heutigen Bankenlandschaft großen Sinn.“

Kernkompetenzen bündeln, Beratungsleistungen erhöhen
Welche Vorteile sich aus der geplanten Verbindung für die Kund/innen ergeben würden, erklärt Christian Fiel, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Walgau-Großwalsertal: „Mit der 'Raiffeisenbank im Walgau’ könnten wir die Kernkompetenzen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bündeln. Dadurch würde die Service- und Beratungsleistung für unsere Kundinnen und Kunden deutlich erhöht. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank entstehen zudem neue Karriereperspektiven.“ Stimmen die Mitglieder beider Banken für einen Zusammenschluss, würde die Verschmelzung Mitte 2017, rückwirkend per 31.12.2016 in Kraft treten. Geplant ist, dass sich der Vorstand der „Raiffeisenbank im Walgau“ aus den bisherigen Vorstandsmitgliedern Christian Fiel, Klaus Kessler und Markus Prünster zusammensetzt. Michael Gager bliebe weiterhin als Prokurist und Marktleiter für Frastanz verantwortlich. „Eine neue und gesunde Bank mit Zukunftspotenzial wäre ein starkes Signal für den Walgau“, ist sich Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenbank Frastanz-Satteins, Gert Krismer, sicher. Alfons Schwarzmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiba Walgau-Großwalsertal ergänzt: „Gleichzeitig bedanken wir uns als Aufsichtsratsvorsitzende für das bisherige und künftige Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden, das auf der hervorragenden Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter basiert.“

Factbox Raiffeisenbank Frastanz-Satteins
Mitarbeiter/innen: 31
Bankstellen: 3 (Frastanz, Satteins, Schnifis)
Kunden: 8.700
Mitglieder: 2.785
Bilanzsumme 2014: 188 Millionen Euro
Eigenkapital: 14,4 Millionen Euro
Eigenkapitalquote: 14,8%

Factbox Raiffeisenbank Walgau-Großwalsertal
Mitarbeiter/innen: 67
Bankstellen: 7 (Blons, Ludesch, Nenzing, Raggal, Schlins, Sonntag,Thüringen)
Kunden: 16.120
Mitglieder: 6.360
Bilanzsumme 2014: 477 Millionen Euro
Eigenkapital: 35 Millionen Euro
Eigenkapitalquote: 14,5 %

Factbox „Raiffeisenbank im Walgau“
Mitarbeiter/innen: 98
Bankstellen: 10
Kunden: 24.820
Mitglieder: 9.145
Bilanzsumme 2014: 665 Millionen Euro
Eigenkapital: 49,4 Millionen Euro
Eigenkapitalquote: 14,65 %

 

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