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Sabine Mair ist Übersetzerin, Lektorin und Englisch-Coach. Mit ihrem Unternehmen "Tradukisto" bringt sie seit 2010 Sprach- und Textprojekte auf den Punkt und unterstützt Klein- und Mittelunternehmen unter anderem bei der Erstellung von Newslettern, Foldern und Websites.

"Tradukisto" vermittelt zwischen Sprachen und Kulturen

12. Juli 2021 | 11:16 Autor: Viktoria Preining | WIRTSCHAFTSZEIT Startseite, Vorarlberg, Tirol, Wien, Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich, Kärnten, Schweiz, Burgenland, Liechtenstein, Steiermark

Sprachen sind ihre Leidenschaft. Sabine Mair ist Übersetzerin, Lektorin und Englisch-Coach. Mit ihrem Unternehmen "Tradukisto" bringt sie seit 2010 Sprach- und Textprojekte auf den Punkt und unterstützt Klein- und Mittelunternehmen unter anderem bei der Erstellung von Newslettern, Foldern und Websites. Ihr Spezialgebiet sind die Bereiche Tourismus und Marketing sowie Medizin und Technik. Die Wirtschaftszeit hat die 37-Jährige zum Interview getroffen.

"Es wird nie langweilig. Man kann an Texten herumtüfteln, schöne Formulierungen finden und wenn man das fertige Produkt in der Hand hält, freut man sich über das tolle Ergebnis", sagt Sabine Mair. Seit 2010 ist sie selbstständige Übersetzerin, Lektorin und Englisch-Coach. „Tradukisto“ heißt ihr Unternehmen – ein ungewöhnlicher Name mit einer großen Bedeutung. "Tradukisto ist esperanto und heißt Übersetzer. Die Idee der Plansprache esperanto ist es, eine einheitliche Sprache zu finden, in der man sich verständigen kann. Wenn die gemeinsame Sprache fehlt, komme ich ins Spiel. Ich vermittle zwischen Sprachen und Kulturen, hinterfrage Dinge und bereite sie für die Leserinnen und Leser verständlich auf."

Die unsichtbare Übersetzerin
Die 37-Jährige hat Übersetzen und Konferenzdolmetschen in den Sprachen Englisch und Französisch studiert und ist auf Tourismus und Marketing sowie Medizin und Technik spezialisiert. Sie übersetzt unter anderem Folder, Newsletter und Websites. "Bei Übersetzungen für Wellnesshotels oder Weinbaugebiete darf man etwas kreativer sein, während bei Patienteninformationen und Medikamentenstudien der Fokus auf der absoluten Texttreue liegt. Aber eins haben alle Bereiche gemeinsam: Ich unterstütze meine Kundinnen und Kunden dabei, dass ihre Texte richtig ankommen und passe meinen Stil an ihre Handschrift an. Die Übersetzerin bleibt bei ihrer Arbeit unsichtbar."

Hinter den Text schauen
Sabine Mair ist aber nicht nur Übersetzerin, sondern auch Lektorin. "Beim Lektorat ist es spannend, hinter den Text zu schauen. Was steht da, was ist gemeint? Dabei ist es mir wichtig, nicht nur zu korrigieren, sondern Feedback zum Text zu geben. Ich teile meine Überlegungen mit, schlüpfe in die Rolle der Leserinnen und Leser und mache Angebote zur Optimierung. Ich freue mich immer sehr, wenn mir ein Text anvertraut wird und Unternehmerinnen und Unternehmer sich auf meine Meinung bzw. meine Korrekturen verlassen. In einem guten Austausch können Texte optimal „reifen“, wobei die Hoheit des Textes stets bei den Autorinnen und Autoren bleibt."  Dieser Austausch ist Frau Mair auch beim Übersetzen sehr wichtig: "Denn es geht immer darum herauszufinden, was möglicherweise zwischen den Zeilen steht."

Völkerverständigung gehört für Sabine Mair nicht nur zum Beruf, wenn man als Tirolerin in der Steiermark lebt, gehört das auch zum Alltag, wie sie mit einem Augenzwinkern erzählt.

Zeitmanagement als Herausforderung
Was die großen Herausforderungen in ihrem Beruf sind? "Das Zeitmanagement. Manchmal kommen drei Aufträge gleichzeitig und alles ist sehr dringend. Mit zwei kleinen Kindern ist das oft eine große Herausforderung. Die Einzelcoachings lassen sich dabei besser planen." Als Coach unterstützt Sabine Mair zum Beispiel Führungskräfte bei der Verbesserung ihrer Englisch-Kenntnisse im entsprechenden Business-Kontext und beim Verfassen von englischen Präsentationen.

Die Coronapandemie hat Sabine Mair dank der Vielzahl an verfügbaren Webinaren für Weiterbildungen genutzt. "Wenn mal weniger zu tun ist, kann man sich die Zeit anders einteilen, für die Zukunft planen und darf nicht in Panik verfallen."

Sichtbar machen
Als Übersetzerin ist Sabine Mair unsichtbar, aber ihr Unternehmen steht in diesem Jahr unter dem Motto "Sichtbarkeit": „Nach drei Jahren Karenz möchte ich wieder sichtbarer sein, meinen Kundenstock weiter ausbauen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in der Selbstständigkeit herausfordernd, aber es geht darum, für sich selbst Prioritäten zu setzen, Freiräume zu schaffen für Beruf, Familie und sich selbst. Ganz nach dem Motto 'Alles hat seine Zeit': Jetzt ist für mich die Zeit, in der ich im Beruf wieder Fuß fassen und meine Kundinnen und Kunden bei ihren Sprach- und Textprojekten unterstützen möchte."

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TRADUKISTO - Mag. Sabine Mair, MA

Reinhard-Machold-Straße 38/2, 8075 Hart bei Graz
Österreich
+43 650 2179803

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