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Anstieg der Arbeitslosigkeit in Vorarlberg im erwarteten Rahmen

02. April 2013 | 10:17 Autor: AMS Vorarlberg

Bregenz (A) 8.708 Personen (4.756 Männer und 3.952 Frauen) waren Ende März 2013 bei den Geschäftsstellen des AMS Vorarlberg arbeitslos vorgemerkt. Gegenüber März 2012 hat die Arbeitslosigkeit in Vorarlberg um 397 bzw. 4,8% etwa im erwarteten Rahmen zugenommen.

Der Anstieg ist bei den Männern (+5,6%) deutlich stärker als bei Frauen (+3,8%). 1.349 Personen oder rund 15,6% aller Vorgemerkten haben bereits wieder eine Einstellzusage in der Tasche. 2.571 Personen befanden sich Ende März in diversen Schulungsprogrammen, um 72 bzw. 2,9% mehr als im Vorjahr.

Im Bundesländervergleich konnte lediglich Tirol eine Verringerung der Arbeitslosigkeit (-0,9%) verbuchen. In allen anderen Bundesländern ist die Arbeitslosigkeit zum Teil dramatisch angestiegen, wobei Vorarlberg noch den geringsten Anstieg ausweist. In Kärnten hat die Arbeitslosigkeit um 18,1% zugelegt, in Oberösterreich um 16,6%, im Burgenland um 15,5%, in der Steiermark um 14,2%, in Niederösterreich um 10,8% und in den Bundesländern Salzburg und Wien um 5,9%.

Bundesweit ist die Arbeitslosigkeit auf 290.045 bzw. 10,0% angestiegen. Unter Einrechnung der Schulungsteilnehmer/innen ist die Zahl der Jobsuchenden sogar um 10,3% auf insgesamt 366.277 hoch geschnellt.

In Vorarlberg konnte bei den unter 20-Jährigen ein Rückgang der arbeitslos Vorgemerkten um 8,6% (-29 Arbeitslose) erreicht werden, obwohl auch die Zahl der Schulungsteilnehmer/innen (-116) kräftig abgenommen hat. Auch bei den 20- bis 25-Jährigen gibt es einen Rückgang (-27 Personen oder 2,5%). Allerdings wurden in dieser Altersgruppe die Unterstützungs- und Qualifizierungsangebote gegenüber dem Vorjahr um 72 oder 14,5% ausgeweitet.

Bei den Personen im Haupterwerbsalter (25-50 Jahre) sind aktuell um 322 Personen (+6,5%) mehr auf Jobsuche als im Vorjahr, bei den über 50-Jährigen um 131 Personen (+6,9%).

Die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Personen aus Hilfsberufen ist um 202 bzw. 11,3% gestiegen. Aber auch in den Metall- und Elektroberufen (+100 Arbeitslose bzw. +13,9%), in den Bauberufen (+70 Arbeitslose bzw. +12,1%), in den Büroberufen (+68 Arbeitslose bzw. +5,9%) und im Handel (+51 Arbeitslose bzw. +5,6%) hat die Arbeitslosigkeit wieder merklich zugelegt. In den Verkehrsberufen (-28 Arbeitslose bzw. -10,6%), in den Reinigungsberufen (-26 bzw. -6,6%) und in den Tourismusberufen (-25 Arbeitslose bzw. -3,2%) hat die Zahl der Arbeitslosen dagegen abgenommen.

Mit 2.765 Neuzugängen in die Arbeitslosigkeit im März 2013 liegen die Zugänge (+60 bzw. +2,2%) etwas höher als im Vorjahr. Bei den Abgängen waren es im März 2013 mit 3.666 etwas weniger als im März des Vorjahres (-75 bzw. -2,0%). Die durchschnittliche Vormerkdauer liegt aktuell mit 90 Kalendertagen um 2 Tage günstiger als im Vorjahr.

Das Stellenangebot hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9,3%% auf 1.700 sofort verfügbare Jobangebote verringert. Mehr freie Stellen gibt es etwa in den Gesundheitsberufen (+53 bzw. +63,1%) und in den Reinigungsberufen (+14 bzw. +45,2%). In den Metall- und Elektroberufen hat die Zahl der Jobangebote um 55 bzw. 11,6% abgenommen, in den Bauberufen um 24 (-10,1%), in den Tourismusberufen um 24 (-15,2%) und in den Technikerberufen um 44 (-24,9%).

Die Zahl der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden liegt mit insgesamt 228 (124 Burschen und 104 Mädchen) deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (-24 oder -9,5%). Diesen Lehrstellensuchenden stehen 159 sofort verfügbare Ausbildungsplätze (-5 bzw. -3,0%) gegenüber.

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