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Bernhard Bereuter, stv. Landesgeschäfts-führer des AMS

Arbeitsprogramm 2013 des AMS Vorarlberg

29. Jänner 2013 | 13:57 Autor: AMS Vorarlberg

Bregenz (A) Im Jahresrückblick 2012 verzeichnete Vorarlberg ein durchschnittliches Plus von 1,4 Prozent bei den Beschäftigten und von 1,6 Prozent bei den Arbeitslosen. Die Arbeitslosenquote 2012 betrug 5,6 Prozent. Zuwächse bei den Arbeitslosenzahlen gab es ab der zweiten Jahreshälfte 2012. Der Lehrstellenmarkt entwickelte sich sehr positiv.

Es konnten nicht alle arbeitsmarktpolitischen Ziele erreicht werden, so bei den älteren Arbeitsuchenden (Frauen ab 45, Männer ab 50 Jahre) und bei den arbeitsmarktfernen Personen.

Für 2013 prognostizieren Wifo und IHS ein Wirtschaftswachstum von 0,8 - 1 Prozent, vor allem in den Bereichen Konsum und Export. Eine Steigerung der Arbeitslosigkeit in Österreich auf ca. 7,4 Prozent wird erwartet. Die von Synthesis erstellte Prognose für die Bundesländer stellt für Vorarlberg eine Steigerung der Arbeitslosen im Umfang von 400 Personen in Aussicht, das bedeutet eine Steigerung der Arbeitslosenquote auf 5,8 Prozent.

Wenn wir berücksichtigen, dass 45,6 Prozent der arbeitslos Vorgemerkten 2012  lediglich über einen Pflichtschulabschluss verfügten, ergibt sich der Schwerpunkt des Arbeitsprogramms 2013 im Bereich der Qualifizierung der Vorgemerkten, besonders bei den Älteren (Frauen ab 45, Männer ab 50) und Jugendlichen (bis 25). Einen weiteren Schwerpunkt setzt das AMS hinsichtlich der Effektivität der Schulungen und beim Thema Frauen in Zukunftsberufe. Das Service für Unternehmen fokussiert auf die Erhöhung des Einschaltgrades am Arbeitsmarkt durch verstärkte Kontakte zu Unternehmen. Die Planungen für 2013 sehen vor, rund 16.800 Personen in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen einzubeziehen. Dazu verfügt das AMS Vorarlberg über ein Budget von 35 Millionen Euro. Das Land Vorarlberg arbeitet eng mit dem AMS zusammen und stellt zusätzlich 6,5 Millionen Euro zur Verfügung, schwerpunktmäßig zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.

„Was die Qualifizierung der Arbeitslosen betrifft, so halte ich vor allem das AMS-Projekt Aufstieg für ein Modell der Zukunft“, berichtet Bernhard ereuter, stv. Landesgeschäftsführer des AMS Vorarlberg, „dieses ermöglicht es auch den Wirtschaftstreibenden, dringend benötigte Fachkräfte auszubilden.“

Dem AMS stehen 2013 insgesamt 197 Planstellen zur Verfügung, um die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen. Angesichts der hohen Dynamik auf dem Arbeitsmarkt - das AMS Vorarlberg registriert 38.194 Zugänge in und Abgänge aus der Arbeitslosigkeit pro Jahr - ein wichtiger Faktor.

Das vollständige Arbeitsprogramm 2013 finden Sie im Internet unter „Links zum Thema“.

    AMS Arbeitsmarktservice Vorarlberg, Bregenz

    Rheinstr. 33, 6901 Bregenz
    Österreich
    +43 5574 691-0
    [email protected]ams.at
    www.ams.at

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