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Anton Strini

Arbeitsprogramm für 2015 des AMS Vorarlberg

20. Jänner 2015 | 11:35 Autor: AMS Vorarlberg Vorarlberg

Bregenz (A) Auf einer Pressekonferenz am 20.01.2015 präsentierten der Landesgeschäftsführer des AMS Vorarlberg, Anton Strini, und sein Stellvertreter, Bernhard Bereuter, das neue Arbeitsprogramm und die geplanten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für 2015.

In einem kurzen Rückblick stellte Strini fest, dass die prognostizierte Trendumkehr am Arbeitsmarkt 2014 nicht stattgefunden hat. Die Arbeitsmarktlage hat sich in der zweiten Jahreshälfte zunehmend eingetrübt. Zwar hat bei einem bundesweiten Wirtschaftswachstum von 0,4% die Beschäftigung um 1,6% zugelegt, dennoch gab es im Jahresdurchschnitt 5,3% mehr Arbeitslose. Pro Arbeitstag gab es im AMS Vorarlberg 2014 durchschnittlich 180 Jobsuchende, die vorstellig wurden, und 100 neue Stellenangebote.

Für 2015 erwartet das AMS Vorarlberg bis zu 600 Jobsuchende mehr, das sind annähernd so viel wie im Krisenjahr 2009 (Anstieg der Arbeitslosigkeit um etwa 5,1%). Männer werden stärker betroffen sein als Frauen, die Arbeitslosenquote bei Geringqualifizierten wird zirka 22% betragen. Eine starke Zunahme wird es auch bei den älteren Arbeitslosen geben, die es zunehmend schwerer haben, wieder in Arbeit zu kommen.

Dem entgegen setzt das AMS Vorarlberg ein Budget für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Interventionen von nahezu 42.000.000,- Euro (konkret € 41.782.000,-), um die Chancen insbesondere von Geringqualifizierten, gesundheitlich Beeinträchtigen, Wiedereinsteigerinnen und Arbeitsuchenden der Generation 45 plus auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Dabei sind rund 27% für Beschäftigungsmaßnahmen vorgesehen, rund 58% fließen in Qualifizierungsmaßnahmen, und etwa 12% werden für erforderliche Unterstützungsmaßnahmen eingesetzt.

Beschäftigungsmaßnahmen, z.B. Eingliederungsbeihilfen,gemeinnützige Beschäftigungsprojekte, Kombilohnbeihilfen.
Qualifizierungsmaßnahmen, z.B. Bildungsmaßnahmen, Förderung von Ausbildungsplätzen, Fachkräftestipendien.
Unterstützungsmaßnahmen, z.B. Beratungs- und Betreuungseinrichtungen, Gründungsbeihilfen, Kinderbetreuungsbeihilfen.

Anton Strini spricht vom zweithöchsten Budget aller Zeiten, wiewohl Kürzungen gegenüber dem Vorjahr hingenommen werden mussten. Zusätzlich zu den Fördermitteln des AMS stellt das Land Vorarlberg weitere 7.300.000,- Euro für gemeinsame arbeitsmarktpolitische Projekte zur Verfügung.

  • Bernhard Bereuter und Anton Strini
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