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Anton Strini, Peter Kopf, Manuela Auer, Martin Schenk (v.l.n.r.)

Armut in Vorarlberg

02. Feber 2011 | 14:05 Autor: AMS Vorarlberg Vorarlberg
Reden wir über Armut in Vorarlberg. Zu diesem Thema fand am 02.02.2011 im AMS Feldkirch eine Diskussionsrunde mit Impulsreferaten statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Österreichischen Gewerkschaftsbund.

Nach der Begrüßung durch AK-Vizepräsidentin Manuela Auer referierte Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie Österreich, über die Entstehung von sozialen Unterschieden, Einkommensungleichheit und die Zusammenhänge von Arbeit und Armut. In seinen Ausführungen betonte Schenk, dass der wesentliche Grund für Armut im fehlenden Zugang zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ressourcen zu finden sei.

Nach einer Studie der Arbeiterkammer leben in Vorarlberg ca. 70.000 Personen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle von monatlich € 951,-.
Für Anton Strini, Landesgeschäftsführer des AMS Vorarlberg, liegt der Schlüssel zur Bekämpfung der Armut in der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. „Wir müssen Arbeit so ausrichten, dass viele daran teilhaben können. Vor allem der Pflegebereich bietet großes Potential zur Beschäftigung von Arbeitsuchenden“, ist Strini überzeugt.

Dass sich Arbeit  lohnen muss, ist für den Leiter der Schuldenberatung des IfS, Peter Kopf, selbstverständlich. „Wir treffen in der Beratung immer wieder auf Menschen, die Schulden machen, um leben zu können.“ Besonders von Erwerbsarmut betroffen sind Alleinerziehende, Unqualifizierte und Personen mit Migrationshintergrund. In einem Punkt waren sich alle Anwesenden einig. Zur Bekämpfung der Armut und zur Veränderung sozialer Gegebenheiten ist das Zusammenspiel vieler Faktoren notwendig.

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