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v. l. n. r.: Roman Sandrell (Silvretta Montafon, Bauleitung), Lothar Ladner (Bürgermeister Lorüns), Peter Marko (GF Silvretta Montafon), Martin Netzer (Bürgermeister Gaschurn Partenen), Peter Gaugg (GF Silvretta Montafon), Jürgen Kuster (Bürgermeister Schruns), Raimund Schuler (Bürgermeister St. Anton im Montafon), Martin Vallaster (Bürgermeister Bartholomäberg), Martin Oberhammer (Silvretta Montafon, Projektierung), Ernst Tschofen (Aufsichtsrat Silvretta Montafon)

Bau der Silvretta Bahn im Zeitplan

27. September 2016 | 12:50 Autor: ikp Startseite, Vorarlberg

St. Gallenkirch (A) Die Bauverhandlung zum Bau der schnellsten 8er-Sesselbahn in Vorarlberg fand am 1. Juni statt. „Knapp 4 Monate später stehen die Stützen der Bahn und die Gondelgarage im Tal ist fertig. Der Stationsbau schreitet gut voran und wir sind zuversichtlich, dass der Bau Mitte November planmäßig abgeschlossen sein wird“, gibt Roman Sandrell, Technischer Leiter der Silvretta Montafon, in die Bauentwicklung Einblick und führt weiter an: „Vor kurzem erfolgte die Anlieferung des 4.385 Meter langen Stahlseils.

Die Tiroler Firma Spiegl transportierte das Seil von der Talstation der Garfrescha Bahn über steile Passagen und engen Kurven auf 1.460 Meter Höhe.“ Fünf Montafoner Bürgermeister – Lothar Ladner (Lorüns), Martin Netzer (Gaschurn Partenen), Jürgen Kuster (Schruns), Raimund Schuler (St. Anton im Montafon) und Martin Vallaster (Bartholomäberg) sowie Aufsichtsrat Ernst Tschofen überzeugten sich vergangene Woche bei einem Lokalaugenschein vom Baufortschritt. Der Technische Leiter Roman Sandrell, die Geschäftsführer der Silvretta Montafon, Peter Marko und Peter Gaugg, sowie Martin Oberhammer, Projektierung Silvretta Montafon, erklärten die Arbeiten auf der Baustelle und gaben einen Ausblick auf die weiteren Schritte. „In den kommenden Tagen geht es für die Arbeiter an den Seilzug. Dafür sind nicht nur mehrere Schritte, sondern auch zunächst provisorische Seile notwendig, um dann schließlich das 5,6 Zentimeter starke Tragseil von Stütze zu Stütze ziehen zu können. Das alles passiert auf der rund 4.300 Meter langen Strecke händisch“, erklärt Roman Sandrell.
 
Innovation und Komfort
Die neue Seilbahn der Firma Doppelmayr, deren Namen Ergebnis einer Umfrage innerhalb der Facebook-Community ist, ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Modernisierung der Seilbahnanlagen der Silvretta Montafon. „Wartezeiten im sportlichsten Skigebiet im Vermieltal gehören ab der kommenden Wintersaison der Vergangenheit an – es heißt Skifahren anstatt Anstellen: Mit einer Fahrtgeschwindigkeit von 5,5 Metern pro Sekunde ist die Silvretta Bahn die schnellste 8er-Sesselbahn Vorarlbergs. Die Fahrtzeit beträgt nur 6,5 Minuten. Sitze mit Polstern, Sitzheizung, neuerster Schließbügelautomatik sowie Fuß- und Skiauflagen sorgen darüber hinaus für eine komfortable Fahrt. Bei der Bergstation angekommen, gibt es für die Wintersportlerinnen und Wintersportler zahlreiche Abfahrtsmöglichkeiten – von Skipisten bis zu Skirouten“, zählt Sandrell abschließend einige der Vorteile der Silvretta Bahn auf. Bei weiterem planmäßigem Verlauf der Bauarbeiten sowie guter Schneelage, wird die Sesselbahn mit Start der Wintersaison 2016/17 am 2. Dezember in Betrieb sein.

  • Mittels Spezialtransport gelang das 4.385 Meter lange Seil auf 1.460 Meter Höhe
    uploads/pics/Silvretta-Montafon-Spezialtransport-Seil.jpg

Silvretta Montafon Holding GmbH

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