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BAV - Die Betriebliche Altersvorsorge: Auslaufmodell oder so aktuell wie nie zuvor?

03. Juli 2017 | 08:00 Autor: Dr. Hackspiel & Partner | Anzeige Vorarlberg

Die BAV kann viel mehr als nur Pensionsvorsorge. Mit Steuervorteilen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist sie als Pensionsmodell sowie für Risiken der Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenvorsorge optimal geeignet. 

Natürlich ist die BAV vor allem dafür bekannt, betriebliche Zusatzpensionen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finanzieren. Das ist in individueller Form besonders attraktiv für Schüsselpersonen, aber auch für ganze Gruppen von MitarbeiterInnen.

Neben diesen Ansparmodellen für den Pensionsantritt sind aber auch verschiedene Risikoabsicherungen von Interesse. Besonders die Berufsunfähigkeit ist in Österreich eines der am meisten unterschätzten Risiken. Das Pensionsantrittsalter in Österreich steigt zwar langsam an. Mit dieser Entwicklung ist aber auch die Tatsache verbunden, dass mittlerweile fast jeder 4. Berufstätige aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheidet. (Quelle: Sozialstaat Österreich 2016). Darüber hinaus beziehen in Österreich knapp 460.000 Personen ein Pflegegeld – Tendenz steigend. Rund 800.000 Menschen werden jedes Jahr in Österreich bei Unfällen verletzt. Die finanziellen Auswirkungen solcher Schicksalsschläge sind oft gravierend – in vielen Fällen sogar existenzbedrohend.

Betriebliche Vorsorgekonzepte bieten hier die Möglichkeit, sich gegen genau diese Risiken abzusichern und dabei gleichzeitig Steuervorteile zu nutzen. So können im Rahmen der Zukunftssicherung Zuwendungen des Arbeitsgebers jährlich bis zu 300 Euro befreit von Einkommensteuer und Sozialversicherungsabgaben für die Absicherung der finanziellen Risiken bei Verlust der Arbeitskraft, Invalidität, Tod oder Pflegebedürftigkeit verwendet werden: eine klassische Win-Win-Situation für Dienstgeber und Dienstnehmer.

Entscheidet man sich dafür, die Vorteile einer Pensionskassen- oder betrieblichen Kollektivversicherungslösung zu nutzen, ist die Versorgung der Hinterbliebenen im Todesfalls inkludiert und eine Pension bei Berufsunfähigkeit wählbar. Bei direkten Leistungszusagen – im Speziellen interessant für geschäftsführende Gesellschafter – spielt die maßgeschneiderte Versorgung der Familie eine entscheidende Rolle. Eine Witwenpension wie auch Waisenrente als Bestandteil einer Pensionszusage helfen, das wirtschaftliche Überleben der Hinterbliebenen unter Nutzung der steuerlichen Begünstigungen sicherzustellen.

Und weil der Verlust der Arbeitskraft des Unternehmers nicht nur ein großes finanzielles Loch in das Budget reißen kann, sondern in vielen Fällen auch den Fortbestand des Betriebes gefährdet, ist es sinnvoll, neben einer Prämienbefreiung auch eine ausreichend hohe Rente für den Fall einer Berufsunfähigkeit im betrieblichen Altersvorsorgekonzept vorzusehen. Die Höhe der gesetzlichen, durchschnittlichen Invaliditätspension für Gewerbetreibende von monatlich brutto 1.256 Euro (Quelle: Statistik Austria, Stand 2015) reicht allein leider bei Weitem nicht.

Für weitere Details, wie sich diese Risikoabsicherung am besten in ein steueroptimiertes Vorsorgekonzept gießen lässt, steht Ihnen als zertifizierte BAV Spezialisten vor Ort sehr gerne zur Verfügung:


Dr. Hackspiel & Partner GmbH

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  • Allg. beeideter u. gerichtl. zert. Sachverständiger für Versicherungen
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