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Andrew Nussbaumer, Fachgruppenobmann Gastronomie, WKV

Gastronomie verzeichnet mehr Gäste aus der Schweiz und Deutschland vor Weihnachten

13. Dezember 2012 | 11:56 Autor: WKV Vorarlberg

Feldkirch (A) Umfrage der Sparte Tourismus der WKV: Anteil der Schweizer nahm heuer um 3 Prozent, Anteil der Deutschen um 4 Prozent zu.

Die Vorarlberger Gastronomie freut sich über einen Zuwachs an Gästen aus der Schweiz und Deutschland, die hier vor Weihnachten gut essen und trinken bzw. eine Firmenweihnachtsfeier abhalten wollen.

Wie eine Umfrage der Sparte Tourismus in der WKV ergab, beträgt der Anteil der Schweizer heuer 27 Prozent. Dies stellt ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar. 26 Prozent der Gäste kommen aus Deutschland über die Grenze. Somit konnte hier ein Plus von beinahe 4 Prozent verzeichnet werden. Die Gäste setzen sich aus knapp 60 Prozent Privatkunden und etwas mehr als 40 Prozent Firmenkunden zusammen.

Für Andrew Nussbaumer, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der WKV, hängt die Zunahme der Schweizer Gäste nicht in erster Linie mit dem hohen Frankenkurs zusammen. „Der Schweizer Gast hat die Vorarlberger Gastronomie immer schon gut besucht. Der hohe Frankenkurs führt zwar dazu, dass gerne auch einmal der teurere Wein oder die teurere Speise bestellt wird. Hauptgrund ist aber die Freundlichkeit und Professionalität unserer Mitarbeiter(innen)“, sagt Nussbaumer.

„Den Schweizern gefällt es außerdem, dass wir viele heimische bzw. regionale Produkte auftischen und auf heimisches Personal setzen“, fügt  Nussbaumer hinzu. „Zudem ist die heimische Gastronomie für ihre hohe Qualität über die Grenzen hinweg bekannt und beliebt.“

Begeistert zeigen sich die Gäste aus der Schweiz und aus Deutschland zudem vom Angebot an kreativen Weihnachtsmenüs und Themenabenden. Da fällt die Fahrt über die Grenze alles andere als schwer. Nussbaumer: „Viele Firmen nutzen die Weihnachtszeit, um den Mitarbeitern ihre Wertschätzung auszudrücken. Wenn sie aus Deutschland bzw. der Schweiz nach Vorarlberg kommen, sind sie international unterwegs.“

Die Zahl der Ganzjahresbetriebe in Vorarlberg, die am Heiligen Abend geöffnet haben, liegt nur bei ungefähr 15 Prozent. Der Grund ist darin zu sehen, dass viele Mitarbeiter(innen) im Land Familie haben und man ihnen  entgegenkommen will.




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