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Große Investition in die HTL-Ausbildung

14. Februar 2013 | 16:04 Autor: HTL Bregenz Vorarlberg

Bregenz (A) Land Vorarlberg,  Wirtschaftskammer und Industrie finanzieren 16 neue Drehmaschinen für den Werkstättenunterricht an der HTL Bregenz.

16 neue Drehmaschinen im Wert von rund 577.000 Euro sind an der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Bregenz seit Anfang 2013 im Einsatz. Neben dem Land Vorarlberg haben sich an der Finanzierung heimische Industriebetriebe (Doppelmayr, Blum, Liebherr), die Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.) sowie die Wirtschaftskammer Vorarlberg beteiligt. Damit wird auf eine teilweise Überalterung der infrastrukturellen Ausstattung an der Höheren Technischen Lehranstalt reagiert.

Die technische Ausstattung in den Vorarlberger Unternehmen ist einer permanenten Veränderung unterworfen. Dementsprechend gilt es für die schulischen Ausbildungsstätten mit diesem innovativen Wandel mithalten zu können. Daher wird seit vielen Jahren seitens der Industrie, in Partnerschaft mit dem Land Vorarlberg, konsequent in die Ausstattung der HTL-Werkstätten investiert. „Die Partnerschaft hat den Vorteil, dass die Wirtschaft im Land aktiv in die Ausbildung eingebunden ist und in enger Abstimmung die Erfordernisse für die Zukunft gemeinsam formuliert werden können", betont Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser das gemeinsame Handeln.

Moderner und sicherer Maschinenpark
In zwei Maschinenbauwerkstätten an der HTL Bregenz kamen bis zum letzten Schuljahr in die Jahre gekommenen konventionelle Drehmaschinen im fachpraktischen Unterricht zum Einsatz. „Wir haben in den letzten Jahren in Eigenregie die Maschinen soweit nachgerüstet, dass sie der Maschinenschutzverordnung in geltender Fassung entsprechen. Damit konnte ein uneingeschränkter Ausbildungsbetrieb gewährleistet werden. Es bestand dennoch akuter Handlungsbedarf. In 2 Werkstätten mit Drehmaschinen können wir nunmehr den aktuellen Erfordernissen einer zeitgemäßen Ausbildung, so wie von der Industrie gewünscht, gerecht werden“, berichtet der interimistische Schulleiter, DI Hannes Mühlbacher.

„Die nun erfolgte Modernisierung unserer Werkstätten erfüllt uns mit Stolz und motiviert den gesamten Lehrkörper. So können wir weiterhin jedes Jahr der Vorarlberger Wirtschaft rund 180 bestausgebildete Techniker zur Verfügung stellen“, so Mühlbacher.

Die Anschaffung der neuen Drehmaschinen erfolgte in enger Abstimmung zwischen der Schule und der heimischen Wirtschaft. Gefertigt wurden die modernen Drehmaschinen in Deutschland, die Auslieferung, Aufstellung und Inbetriebnahme erfolgte durch den Maschinenhändler Metzler in Rankweil.
„Wir wollen mit unserem Engagement verhindern, dass aufgrund einer schleichenden Überalterung der Infrastruktur an den Schulen Nachteile für die Wirtschaft, als künftige Arbeitgeber der HTL-Absolventen, entstehen. Land Vorarlberg, Wirtschaftskammer und die Vorarlberger Industrie stellen damit neuerlich unter Beweis, dass den Forderungen nach einer zeitgemäßen Ausbildung auch Taten folgen“, erklärt Kuratoriumspräsident und Industrie-Spartenobmann Christoph Hinteregger.

Land verdoppelt
Strukturell und inhaltlich fungiert das jeweilige Kuratorium der HTL als Verwalter und verlängerter Arm der Wirtschaft. Das Land Vorarlberg konnte bereits vor vielen Jahren als Partner für die Finanzierung gewonnen werden. Die von der Wirtschaft aufgebrachten Mittel werden vom Land jeweils verdoppelt.

„Im Wirtschaftsleitbild des Landes ist der Ausbau der Bildungsinfrastruktur im Hinblick auf den regionalen Qualifizierungsbedarf und die Anforderungen der Wirtschaft als Maßnahme definiert. Insbesondere ist dies die Sicherung einer an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientierten technischen Ausstattung für HTL´s, so LStH Karlheinz Rüdisser. „Das Land investiert massiv in hohe Qualitätsstandards bei Bildung und Ausbildung, damit unseren Schülerinnen und Schülern beste Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen".

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