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LTP Harald Sonderegger (Mitte) mit Geschäftsführer Matthias Ammann und Obmann Herbert Brunner von der vorarlberger holzbau_kunst. (Foto: Vorarlberger Landtag / Mathias Bertsch)

Holzbaupreisträger im Landhaus: Traditionshandwerk trifft Technik

01. September 2015 | 08:25 Autor: Land Vorarlberg Startseite, Vorarlberg

Bregenz (A) Der Vorarlberger Holzbaupreis ist eine beeindruckende Leistungsschau der regionalen Holzbaukunst. Der Preis wurde dieses Jahr schon zum elften Mal verliehen. Die Bilder der Siegerprojekte sind im Landhaus in Bregenz zu sehen. "Der Vorarlberger Holzbau mit seinen außergewöhnlichen architektonischen Ansätzen ist zu einer Visitenkarte unseres Landes und unserer Region geworden", sagte Landtagspräsident Harald Sonderegger bei der Eröffnung der Ausstellung am Montag, 31. August 2015.

Nach dem Motto "Gewinnen mit Holz" kürte eine Jury unter 140 Einreichungen insgesamt 13 Preisträger und verlieh 18 Auszeichnungen in unterschiedlichen Kategorien. Diese vielfältigen Bauwerke stehen im Fokus der Ausstellung in der Eingangshalle des Landhauses. "Der Vorarlberger Holzbaupreis prämiert und dokumentiert die hohe Qualität des Planens und Bauens mit Holz in Vorarlberg. Er wirkt als Motor und Impulsgeber für die lokale Holzbauszene und erfreut sich mittlerweile im In- wie auch Ausland großer Beachtung", so Landtagspräsident Sonderegger: "Auf dem Boden des guten traditionellen Handwerks wurden und werden bei uns innovativste Techniken entwickelt, die dem Holzbau ganz neue Perspektiven eröffnen und einen massiven Entwicklungs- und Technologievorsprung eingebracht haben. Zeugnisse davon sind in einer unglaublichen Dichte landauf und landab zu bestaunen." Die in der Ausstellung gezeigten Projekte seien das Ergebnis eines beeindruckenden Einsatzes, der nicht nur der Holzbaubranche selbst, sondern auch anderen Branchen, z.B. Tourismus und Kultur, großen Nutzen stiftet. Alleine 30.000 Menschen besuchen jährlich Vorarlberg, um die heimische Baukultur kennenzulernen.

Sonderegger dankte den zahlreichen Verantwortlichen hinter den Bauwerken – den Kreativen, den Technikern und auch allen weiteren Beteiligten: Bauen und Sanieren mit Holz integriere viele Akteure in der Wertschöpfungskette: die Architektur, die Forstwirtschaft, die Holzbe- und -verarbeitung, das Holzhandwerk, den Holzbau mit den Bereichen Bauplanung und -ausführung, den Holzhandel, die Logistik, aber auch die Wiederverwendung bzw. Entsorgung der Holzbaustoffe bei Abriss bzw. Umbauten. "All diese involvierten Unternehmen und die vielen Mitarbeitenden bündeln eine Wirtschaftskraft, von der unsere Gesellschaft insgesamt profitiert", betonte Sonderegger. Besonders hob er auch die wertvolle Tätigkeit des Vereins holzbau_kunst mit Obmann Herbert Brunner und Geschäftsführer Matthias Ammann hervor. Der Verein stärkt mit großem Engagement Kooperationen im Holzbau. Darüber hinaus organisiert er alle zwei Jahre die Ausschreibung zur Vergabe des Holzbaupreises und bietet damit richtungsweisenden Projekten und Unternehmen eine wichtige Plattform.

Die Ausstellung ist noch bis 11. September 2015 im Landhausfoyer zu sehen.

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