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i+R Schertler-Alge: Neue Fenster- und Türenproduktion geht in Betrieb

30. Mai 2011 | 09:59 Autor: Pzwei. Vorarlberg

Nach nicht einmal zwölf Monaten Bauzeit konnte i+R Schertler-Alge seinen neuen Produktionsstandort für den Fenster- und Türenbau in Lauterach (A) in Betrieb nehmen. In der 3.000 Quadratmeter großen Halle werden jetzt dank moderner CNC-Technik unterschiedliche Türen- und Fenstertypen mit höchster Präzision gefertigt. Eine hauseigene Lackiererei verkürzt die Durchlaufzeiten für Fenster und Türen um die Hälfte. i+R Schertler-Alge investierte für diesen strategischen Entwicklungsschritt 4,5 Millionen Euro. 

Das Lauteracher Bauunternehmen i+R Schertler-Alge setzt mit der Inbetriebnahme des neuen Standorts neue Maßstäbe für die Produktion von Fenstern und Türen: 38 unterschiedliche Typen können auf Westösterreichs modernster computergesteuerter Fertigungsanlage hergestellt werden. „Wir liefern sozusagen alles, was im modernen Fenster- und Türenbau machbar ist", freut sich Abteilungsleiter Thorsten Hölzlsauer.

Fertigung nach Maß
Die Abteilung Fenster- und Türenbau von i+R fertigt ausschließlich Holz- und Holz-/Alufenster sowie hochwertige Wohnungs- und Haustüren. „Wir stellen alles nach Maß her. Damit kommen wir Bauherren und Architekten in ihrem Wunsch nach individuellen Lösungen entgegen", unterstreicht der Abteilungsleiter. „Mit der neuen CNC-Anlage können wir jetzt noch präziser arbeiten und somit noch höhere Qualität liefern."

Bei der 21 Meter langen und neun Meter breiten Anlage werden alle Werkzeuge, die für die Herstellung des jeweiligen Türen- oder Fenstertyps benötigt werden, computergesteuert gewechselt. Durch diese Zeitersparnis erhöht sich die Produktionskapazität um 30 Prozent. Damit wird es auch kurzfristig möglich, Großaufträge präzise und termingetreu abzuwickeln.
Investiert wurde beim Neubau der Fenster- und Türenproduktion auch in eine hauseigene Lackiererei: Früher mussten alle Werkstücke für das Lackieren außer Haus gebracht werden. „Die Lackierung im Haus verkürzt die Durchlaufzeiten um die Hälfte", erklärt Hölzlsauer. Sie liegt nun bei drei bis fünf Wochen statt bisher bei sechs bis zehn Wochen.

Neun zusätzliche Arbeitsplätze
i+R Schertler-Alge fertigt bereits seit über 50 Jahren Fenster und Türen. Im neuen Werk wurden neun zusätzliche Arbeitsplätze geschafften. Von den derzeit 41 Mitarbeitern sind fünf Lehrlinge in Ausbildung.
Die Erweiterung und Modernisierung der Abteilung sieht Geschäftsführer Günter Schertler als wichtigen strategischen Schritt: „Wir sind ein Unternehmen mit einem breiten Portfolio - vom Standortentwickler, Generalunternehmer und Bauträger über unser traditionelles Baugeschäft bis hin zum Holzbau. Dennoch ist es unser Anspruch, in all diesen Bereichen mindestens die Leistungen von Spezialisten zu bieten."

Gerade im Fenster- und Türenbau sei der Anspruch durch ökologische und ästhetische Ansprüche stark gestiegen, weiß Schertler: „Heute muss ein Fenster funktional perfekt sein, ökologisch neuesten Erkenntnissen entsprechen und den Designanspruch des Architekten erfüllen." Mit dem neuen Produktionswerk könne i+R auch in diesem Segment höchste Ansprüche erfüllen.

Die Investitionskosten für die 3.000 Quadratmeter große Halle an der Bregenzer Ach, 350 Quadratmeter Büro- und Verkaufsflächen sowie die modernen Anlagen belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro.
Information: www.schertler-alge.at

Factbox
i+R Schertler-Alge, Fenster- und Türenbau
- Produktion seit über 50 Jahren
- 41 Mitarbeiter
- 5 Lehrlinge
- zirka 5.000 - 8.000 Fenster pro Jahr
- 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche
- modernste CNC-Technik
- hauseigene Lackiererei

Über i+R Schertler-Alge
1904 begann das Unternehmen in Lauterach als Zimmermeister-, Bautischler- und Glaserwerkstatt. Heute zählt i+R Schertler-Alge in Westösterreich und den Regionen Ostschweiz, Liechtenstein und Süddeutschland zu den Marktführern. Geschäftsführer sind Baumeister DI Günter Schertler und Baumeister DI Joachim Alge.

Als Projekt- und Standortentwickler sowie als Total- und Generalunternehmer arbeitet i+R Schertler-Alge für Industrie, Gewerbe und öffentliche Hand. Im Stammhaus sind die Geschäftsfelder Hoch- und Tiefbau, konstruktiver Holzbau, Fassadenbau und Gebäudehüllen, Fenster- und Türenbau sowie alternative Energielösungen.

Zur Unternehmensgruppe i+R gehören die Tochterunternehmen Schertler-Alge Spezialtiefbau GmbH, Huppenkothen GmbH Baumaschinen, Schertler-Alge AG/Schertler-Alge Anstalt, Dietrich Bau GmbH, Bau-Truck GmbH & Co KG und Moosbrugger Kies & Betonwerk GmbH & Co KG. Zusätzlich hält die Unternehmensgruppe eine Reihe von Beteiligungen.

Neben dem Stammhaus in Lauterach hat i+R Niederlassungen in Wien, Lindau (D), St. Margrethen (CH) und Vaduz (FL). Im Stammhaus und den Tochterunternehmen sind 475 Mitarbeiter beschäftigt. 30 Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung in den Lehrberufen Maurer, Tiefbauer, Zimmerer, Tischler, Tischlertechniker.

  • Das neue Produktionswerk für die Fenster- und Türenfertigung von i+R Schertler-Alge konnte nach zwölfmonatiger Bauzeit in Betrieb genommen werden.
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  • Abteilungsleiter Thorsten Hölzlsauer: „Durch unsere langjährige Erfahrung und modernste Ausstattung sind wir in der Lage hohe Ansprüche zu erfüllen: Vom Holz/Alu-Passivhausfenster bis zu innen und außen flächenbündigen Fenstern und Türen."
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  • Dank modernster CNC-Technik werden im neuen Produktionswerk von i+R Schertler-Alge in Lauterach unterschiedliche Türen- und Fenstertypen in höchster Präzision nach Maß gefertigt.

i+R Gruppe GmbH

Johann-Schertler-Str. 1, 6923 Lauterach
Österreich
+43 5574 6888-2012

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