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In Vorarlberg nur mehr leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit

05. Mai 2014 | 13:52 Autor: AMS Vorarlberg

Bregenz (A) Die Arbeitslosigkeit hat in Vorarlberg gegenüber dem April des Vorjahres nur mehr leicht zugenommen. 10.261 Personen (5.212 Männer und 5.049 Frauen) sind aktuell beim AMS Vorarlberg arbeitslos vorgemerkt, um 224 oder 2,2% mehr als im April des Vorjahres.

Damit weist Vorarlberg wieder einmal die geringste Zunahme an Arbeitslosen aller Bundesländer aus. 1.269 der aktuell arbeitslos Vorgemerkten verfügen über eine Einstellzusage für die nächsten Wochen. 2.940 Personen befinden sich in diversen Schulungsangeboten, um 125 bzw. 4,4% mehr als im Vorjahr.

Mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 2,2% liegt Vorarlberg im Bundesländervergleich also wieder am günstigsten. In Tirol hat die Arbeitslosigkeit um 5,0% zugenommen, in Kärnten um 6,0%, in der Steiermark um 10,1%, in Salzburg um 10,3%, im Burgenland um 11,8%, in Niederösterreich um 12,5%, in Wien um 17,7% und in Oberösterreich gar um 18,3%.

Bundesweit beträgt der Anstieg zum April des Vorjahres 12,6%. 307.517 Personen sind bundesweit beim AMS arbeitslos vorgemerkt und unter Einrechnung der Schulungsteilnehmer/innen liegt die Zahl der Jobsuchenden bundesweit aktuell bei 390.289 (+10,5% gegenüber dem April 2013).

Bei den unter 20-Jährigen bleibt die Situation in Vorarlberg weiter entspannt. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 69 oder 20,7% verringert, die Zahl der Schulungsteilnehmer/innen in dieser Altersgruppe hat um 31 zugenommen. Bei den 20- bis 25-Jährigen ist die Zahl der Arbeitslosen um 115 (-8,9%) niedriger als im Vorjahr, die Zahl der Schulungsteilnehmer/innen um 71 höher. Bei den Personen im Haupterwerbsalter (25-50 Jahre) sind aktuell um 176 Arbeitslose (+2,9%) und 24 Schulungsteilnehmer/innen mehr auf Jobsuche als im Vorjahr. Bei den über 50-Jährigen sind es um 232 Arbeitslose (+9,8%) mehr, die Zahl der Schulungsteilnehmer/innen in dieser Altersgruppe liegt mit -1 fast gleich wie im April 2013.

Für Vorarlberg überdurchschnittliche Zunahmen der Arbeitslosenzahlen sind in den Nahrungsmittelberufen (+21 bzw. +23,6%), in den Lehr- und Kulturberufen (-52 bzw. +23,0%), in denen insbesondere Erzieher- und Trainer/innen vermehrt von Arbeitslosigkeit betroffen sind, in den Reinigungsberufen (+79 bzw. +20,7%), in den Technikerberufen (+41 bzw. +20,7%), in den Verkehrsberufen (+25 bzw. +9,3%) und in den Büroberufen (+49 bzw. +4,1%) festzustellen. Die Zunahmen der Vorgemerkten in den Metall- und Elektroberufen und in den Handelsberufen liegen bei 2,8% bzw. 2,5%. Abgenommen hat die Arbeitslosigkeit in den Bekleidungsberufen (-15 bzw. -24,6%) und in den Tourismusberufen (-104 bzw. -4,8%).

Mit 4.452 Neuzugängen in die Arbeitslosigkeit im April 2014 liegen diese um 568 oder 11,3% niedriger als im Vorjahr. Mit 3.741 Personen konnten aber um 349 (-8,9%) weniger aus der Arbeitslosenvormerkung genommen werden als im April 2013. Die durchschnittliche Vormerkdauer liegt Ende April 2014 mit 89 Kalendertagen um 14 Tage ungünstiger als im Vorjahr.

Beim Stellenangebot mit 1.608 sofort besetzbaren Jobangeboten ist gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 11,0% festzumachen. Reduziert sind die Angebote vor allem in den Nahrungsmittelberufen (-43 bzw. -87,8%), in den Lehr- und Kulturberufen (-29 bzw. -65,9%), in den Technikerberufen (-57 bzw. -43,2%), nach wie vor aber auch in den Hilfsberufen (-42 bzw. -22,3%). Mehr Stellenangebote stehen vor allem in den Handelsberufen (+46 bzw. +34,1%) und in den Fremdenverkehrsberufen (+40 bzw. +13,8%) zur Verfügung.

Die Zahl der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden liegt mit insgesamt 183 (98 Burschen und 85 Mädchen) um 5 höher als im Vorjahr (+2,8%). Diesen Lehrstellensuchenden stehen 129 sofort verfügbare Ausbildungsplätze (+17 bzw. +15,2%) gegenüber.

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