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V.l.n.r.: Manuela Krebitz, Jeffrey Valdez, Lukas Andergassen und Daniel Zirovnik.

Mir wend schaffa!

12. Jänner 2015 | 06:00 Autor: AMS Vorarlberg Vorarlberg

Die Arbeitsstiftung „Schaffa im Ländle“ bietet jungen Menschen von 19 bis 30 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund die Chance, eine Lehrabschlussprüfung in den Bereichen Verkauf, Tourismus, Handwerk und Technik abzuschließen. Über das AMS- Projekt, das Integra durchführt, haben Lukas Andergassen und Jeffrey Valdez eine Lehrstelle bei Adeg Daniel in Lauterach gefunden. 

Lukas war zuvor Hilfsarbeiter und arbeitet jetzt im dritten Monat bei Adeg Daniel, Jeffrey seit 23. Juni 2014. Jeffrey hat bereits zwei Lehrjahre bei der OMV absolviert und macht nun das dritte Lehrjahr hier. Die Arbeit bei der Tankstelle war für ihn nicht optimal, weil er dort Nachtschichten arbeiten musste. Nach einem Bewerbungstraining bei FAB hat Jeffrey die offene Lehrstelle im eJob-Room gefunden. Seine Familie ist 2006 aus der Dominikanischen Republik zugewandert, und er hat als erste Priorität Deutsch gelernt und kann sich schon gut ausdrücken.

Daniel Zirovnik ist seit neun Jahren selbstständiger Adeg-Kaufmann. „Es ist nicht so schwer, Lehrlinge für den Einzelhandel zu bekommen“, erzählt er, „aber sie zu halten, ist nicht einfach.“ Bei einem Mitarbeiterstand von zehn Angestellten bildet er momentan vier Lehrlinge aus. „Wir werden bald an einen neuen Standort übersiedeln, dann brauchen wir wieder neue Mitarbeiter. Wir haben einen guten Kontakt zum AMS, für uns die erste Wahl, wenn wir neue Leute suchen.“

Manuela Krebitz von Integra, die das Projekt „Schaffa im Ländle“ koordiniert, attestiert Daniel Zirovnik viel Verständnis und Geduld. Sie würde sich noch mehr solcher Arbeitgeber wünschen. Was meint er dazu? „Das funktioniert schon, es gibt mal dies oder das, aber mit etwas gutem Willen lässt sich jedes Problem lösen.“ Lukas, der bereits volljährig ist, weiß jetzt endlich, was er machen will. „Immer nur Hilfsarbeiterjobs, das ist auf Dauer nichts“, meint er, „ich gebe jetzt Vollgas und nutze diese Chance auf eine Lehrausbildung.“ Und was gefällt den beiden am besten bei Adeg Daniel? „Wir können selbstständig arbeiten und haben Kontakt mit den Kundinnen und Kunden, wir können viel lernen und vor allem, wir haben einen lässigen Chef“, sind sie sich einig.

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