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Landesgeschäftsführer Anton Strini

Nach wie vor günstige Entwicklung am Vorarlberger Arbeitsmarkt

01. Dezember 2011 | 10:17 Autor: AMS Vorarlberg

Bregenz (A) Wieder ist Vorarlberg das einzige Bundesland, in dem die Arbeitslosigkeit im Jahresabstand geringer ausgefallen ist. Ende November 2011 waren beim AMS Vorarlberg insgesamt 9.558 Personen (4.723 Männer und 4.835 Frauen) arbeitslos vorgemerkt, um 760 bzw. 7,4% weniger als im November des Vorjahres.

Bei den Männern beträgt der Rückgang 4,9%, bei den Frauen 9,7%. 2.606 Personen befanden sich Ende November 2011 in Schulungsprogrammen. Das sind um 28 oder 1,1% mehr als im Vorjahr.

Bundesweit hat die Arbeitslosigkeit gegenüber dem November 2010 um 9.076 oder 3,7% auf jetzt 253.422 zugenommen. Während die Zuwächse in Oberösterreich (+0,8%) noch relativ gering ausgefallen sind, betragen sie in Niederösterreich schon 2,0%, in Tirol 2,4%, in Kärnten 2,6%, in der Steiermark aber schon 4,6%, in Wien 6,5%, in Salzburg 6,6% und im Burgenland gar 9,5%. Auf einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen kann nur mehr Vorarlberg mit -7,4% verweisen.

Die stärksten Rückgänge bei den Arbeitslosenzahlen sind bei Personen im Haupterwerbsalter (-655 Betroffene bzw. -10,2%) festzustellen. Bei den unter 25-Jährigen liegen die Vorgemerktenzahlen um 3,8% und in der Altersgruppe der über 50-Jährigen um 1,8% günstiger als im Vorjahr.
Immer noch liegen die Arbeitslosenvormerkungen in den meisten Berufsbereichen unter den Werten des Vorjahres. Die quantitativ stärksten Abnahmen sind in den Büroberufen (-207 bzw. -15,5%), in den Metall- und Elektroberufen (-125 bzw. -16,2%) in den Handelsberufen (-88 bzw. -8,3%), in den Technikerberufen (-65 bzw. -22,6%), in den Bauberufen (-63 bzw. -13,2%) und in den Verkehrsberufen (-54 bzw. -17,9%) festzustellen. In den Hilfsberufen (+40 bzw. +2,4%) sind die Vorgemerktenzahlen dagegen wieder angestiegen. Der mangelnde Schnee dürfte dafür verantwortlich sein, dass die Vorgemerktenzahlen in den Tourismusberufen um 35 bzw. 1,5% höher sind als Ende November 2010.

Die durchschnittliche Vormerkdauer betrug am Monatsende 77 Kalendertage und lag damit um 23 Tage bzw. 23,3% unter dem Niveau des Vorjahres. 79 Personen sind bereits länger als 12 Monate ununterbrochen erfolglos auf Jobsuche. Das sind um 215 bzw. 73,1% weniger als noch im November des Vorjahres.

Die Zahl der sofort verfügbaren Stellenangebote lag Ende November 2011 mit 1.424 um 257 bzw. 15,3% unter dem Niveau des Vorjahres, wobei die Jobangebote in den meisten Berufsbereichen zurück gegangen sind.
Mehr Jobangebote gibt es im Vorjahresvergleich im Vorarlberger Handel (+16 bzw. +14,5%), in den Verkehrsberufen (+17 bzw. +38,6%) und in Verwaltungsberufen (+15 bzw. +78,9%). In den Metall- und Elektroberufen (-77 bzw. -23,7%), in den Hilfsberufen (-63 bzw. -31,2%), in den Fremdenverkehrsberufen (-47 bzw. -17,2%), in den Büroberufen (-29 bzw. -34,5%) und auch in den Technikerberufen (-24 bzw. -25,0%) hat sich das Stellenangebot deutlich verkleinert.

Die Zahl der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden stellt sich mit insgesamt 230 (127 Burschen und 103 Mädchen) auch im November wieder deutlich günstiger dar als im Vorjahr (-34 bzw. -12,9%). Diesen Lehrstellensuchenden stehen 171 sofort verfügbare Ausbildungsplätze gegenüber, um 5 Lehrstellen bzw. 2,8% weniger als im Vorjahr.

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