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Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele

Rechnungsabschluss der Stadt Dornbirn - Bilanz besser ausgefallen als erwartet – Sparkurs muss dennoch fortgesetzt werden

29. Juni 2011 | 08:06 Autor: Stadt Dornbirn Vorarlberg

Mit einem besseren Ergebnis als erwartet - aber dennoch einem negativen freien Budget - hat die Stadt Dornbirn das Rechnungsjahr 2010 abgeschlossen. Wurde der Abgang ursprünglich noch mit - 4,7 Millionen Euro budgetiert, ergab der Rechnungsabschluss jetzt ein negatives freies Budget von – 1,4 Millionen Euro. Für Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele ein deutliches Zeichen, dass das Projekt „ausgewogen2015“ intensiv weiter geführt werden muss. Mit diesem Projekt sollen alle Produkte und Leistungen der Stadtverwaltung auf nachhaltige Einsparungsmöglichkeiten hin untersucht werden.

Zitat Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele:
„So erfreulich das Ergebnis des Rechnungsabschluss 2010 ist, so bestärkt es mich auch, dass die Konjunkturkrise der vergangenen Jahre auch Dornbirn getroffen hat. Wir haben die Zeichen erkannt und frühzeitig richtig reagiert. Mit dem Projekt „ausgewogen2015“ werden wir die finanziellen Spielräume für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt wieder herstellen.“

Daten zum Rechnungsabschluss 2010

RA 2010         VA 2010    Differenz %
Einnahmen    214.472.209,03    219.800.000,00    - 5.327.790,97    - 2,42
Ausgaben      214.472.209,03    219.800.000,00    - 5.327.790,97    - 2,42

Die Stadt Dornbirn hat die mit Abstand höchste Bilanzsumme der Vorarlberger Städte. Dies hängt einerseits mit der Größe und der Wirtschaftskraft der Stadt zusammen ist aber auch darauf zurück zu führen, dass Dornbirn landesweit die einzige Stadt ist, die ein eigenes Krankenhaus betreibt. Berechnungen und Untersuchungen haben gezeigt, dass dies für Dornbirn durchaus Sinn macht und der Stadt auch wirtschaftliche Vorteile bringt.

Die Konjunkturkrise hat sich in Dornbirn in erster Linie durch Einnahmenausfälle aus den Anteilen an Bundesabgaben ausgewirkt. Trotz schwieriger Wirtschaftslage waren die Einnahmen aus der Kommunalsteuer, sie leitet sich direkt von der Anzahl der in der Wirtschaft Beschäftigten ab, auch im schärfsten Krisenjahr nicht rückläufig. Da den geringeren Einnahmen auf der anderen Seite aber laufend höhere Ausgaben gegenüber standen, ergab sich ein Defizit bei den laufenden Aufwendungen. Um dem nachhaltig gegensteuern zu können, wurde im Vorjahr das Projekt „ausgewogen2015“ gestartet. Die ersten Ergebnisse sollen sich bereits auf das kommende Budgetjahr  auswirken. Der größere Anteil an Sparmöglichkeiten durch eine Effizienzsteigerung wird in den Jahren 2013 bis 2015 spürbar sein.

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