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Mehr als 150 Interessierte informierten sich am gestrigen Forum Hard über verschiedene räumliche Entwicklungen in der Marktgemeinde.

Reges Interesse an Plänen für ehemaliges Wolff-Areal in Hard: Marktgemeinde und i+R Schertler-Alge informierten über Harder Großprojekte

28. April 2011 | 17:07 Autor: Pzwei. Vorarlberg

Quartiersentwicklung um den Bahnhof, Bau der Nahwärmeversorgung, vor allem aber die Nachnutzung des ehemaligen Wolff-Areals: In Hard stehen derzeit eine Reihe von Großprojekten an. Über 150 Interessierte informierten sich am Mittwochabend auf Einladung der Marktgemeinde Hard und des Standortentwicklers i+R Schertler-Alge.

Im ehemaligen Wolff-Areal stellten die Verantwortlichen von Marktgemeinde und i+R Schertler-Alge die aktuellen Studien und Konzepte für die Nachnutzung des zirka 24.000 Quadratmeter großen Geländes vor. Dort sind ein Mix aus Gewerbe- und Verkaufsflächen, Gastronomie, Eigentums- und Mietwohnungen sowie Wohnmodelle für ältere Menschen und öffetnlich genutzte Flächen geplant. Die ehemalige Spannrahmenhalle steht als Standort für den notwendigen neuen Harder Veranstaltungssaal zur Diskussion.

Bürgermeister Harald Köhlmeier freute sich über das rege Interesse an den Planungen: „Der heutige Abend beweist, dass sich die Menschen einbringen wollen. Uns ist es wichtig, den Lebensraum Hard gemeinsam mit der Bevölkerung zu entwickeln." Für Baumeister Günter Schertler von i+R Schertler-Alge steht die Entwicklung eines Standorts im Konsens mit den Verantwortlichen der Gemeinde im Vordergrund: „Bei solchen Projekten geht es immer darum, die Lebensqualität in einem Ort zu erhöhen. Das kann nur durch die Zusammenarbeit von Gemeinde und Standortentwickler gelingen."

Hard lebt auf
Zum „Forum Hard" hatte der Bürgermeister gemeinsam mit dem Standortentwickler i+R Schertler-Alge geladen. Raumplaner Bernhard Kathrein informierte die Interessierten über verschiedene Projekte in der Marktgemeinde: So ist im Zentrum eine Biomasse-Nahwärmeanlage geplant. Das Gebiet um den Harder Bahnhof soll deutlich belebt werden. Bereits am Freitag wird die neue Radbrücke Hard-Bregenz für den Verkehr freigegeben.

Für das zirka 24.000 Quadratmeter große ehemalige Wolff-Areal arbeitet i+R Schertler-Alge gemeinsam mit den Verantwortlichen der Marktgemeinde derzeit an einem Masterplan. Das Quartier zwischen der Rheinstraße (L 202) und dem Harder Zentrum soll künftig einen Mix aus Wohnen, Arbeiten und Begegnen bieten.

Schwerpunkt Ökologie
Der gemeinnützige Wohnbauträger Alpenländische Heimstätte sowie i+R Schertler-Alge werden dort Eigentums- und Mietwohnungen errichten. Das geplante Pflegeheim und Wohnungen für betreutes Wohnen werden von Senecura betrieben. Noch in Diskussion ist die Adaptierung der ehemaligen Spannrahmenhalle als neuer Harder Gemeindesaal. Laut Projektleiter Tobias Pernthaler von Schertler-Alge soll das Areal durch eine neue Verbindungsstraße mit dem Zentrum rund um das Rathaus direkt verbunden werden.

Schertler-Alge will das Projekt mit höchsten ökologischen Standards realisieren. Photovoltaik- und Solaranlagen in Kombination mit Erdwärme sollen für die umweltfreundliche Energieversorgung des Areals sorgen. Der Standortentwickler will hier während der gesamt Projektdauer zudem einen Info-Pavillon - die sogenannte i+ R Ökolounge - errichten, wo sich Interessierte über ökologisches Bauen und umweltfreundliche Energienutzung informieren können. Zudem sollen Fachvorträge und Veranstaltungen zu ausgewählten Themen Informationen für ein breites Publikum bieten.

i+R Schertler-Alge hatte das Areal Anfang des Jahres erworben. Noch im Sommer soll mit den ersten Abbrucharbeiten begonnen werden. Der erste Spatenstich ist im Winter geplant. Das Projekt soll dann in einer Bauzeit von zirka fünf Jahren in mehreren Etappen realisiert werden.

Information: www.schertler-alge.at

Über i+R Schertler-Alge
1904 begann das Unternehmen in Lauterach als Zimmermeister-, Bautischler- und Glaserwerkstatt. Heute zählt i+R Schertler-Alge in Westösterreich und den Regionen Ostschweiz, Liechtenstein und Süddeutschland als Bauunternehmen zu den Marktführern. Geschäftsführer sind Baumeister DI Günter Schertler und Baumeister DI Joachim Alge.

Als Standort- und Projektentwickler sowie als Total- und Generalunternehmer arbeitet i+R Schertler-Alge für Industrie, Gewerbe und öffentliche Hand. Im Wohnbau, aber auch im Gewerbe- und Industriebau agiert das Unternehmen als Bauträger. Im Stammhaus sind die Geschäftsfelder Hoch- und Tiefbau, konstruktiver Holzbau, Fassadenbau und Gebäudehüllen, Fenster- und Türenbau sowie alternative Energielösungen.

Zur Unternehmensgruppe i+R gehören die Tochterunternehmen Schertler-Alge Spezialtiefbau GmbH, Huppenkothen GmbH Baumaschinen, Schertler-Alge AG/Schertler-Alge Anstalt, Dietrich Bau GmbH, Bau-Truck GmbH & Co KG und Moosbrugger Kies & Betonwerk GmbH & Co KG. Zusätzlich hält die Unternehmensgruppe eine Reihe von Beteiligungen.

Neben dem Stammhaus in Lauterach hat i+R Niederlassungen in Wien, Lindau (D), St. Margrethen (CH) und Vaduz (FL). Im Stammhaus und den Tochterunternehmen sind 475 Mitarbeiter beschäftigt. 32 Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung in den Lehrberufen Maurer, Tiefbauer, Zimmerer, Tischler, Tischlertechniker. Das Unternehmen erhielt die Auszeichnung „Ausgezeichneter Lehrbetrieb" sowie die Rezertifizierung ÖKOPROFIT.

  • Bürgermeister Harald Köhlmeier freut sich über die Nachnutzungspläne des Standortentwicklers i+R Schertler-Alge im Sinne der Marktgemeinde und sieht das Areal als bevorzugten Standort für den neuen Veranstaltungssaal.
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  • Standen Rede und Antwort für Fragen der Bevölkerung (v.l.): Moderatorin Andrea Fritz-Pinggera, Wolfgang Berchtel (Senecura), Baumeister Günter Schertler (i+R Schertler-Alge), Petra Gebhard als Vertreterin für das Vereinswesen in Hard, Gerald Mathis (Institut für Standortentwicklung) und Bürgermeister Harald Köhlmeier. (Copyright Fotos: i+R Schertler-Alge/Udo Mittelberger)
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