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Arno Reisch: „Der Spezialkran ist vergleichsweise ein echter Herkules unter Seinesgleichen. Er bietet neben Treibgut-, Schwemmholz-, und Sediment-Entnahme vielseitigen Zusatznutzen"

Reisch liefert Neuheit: Besonderer Kraftwerks-Reinigungskran für´s Großwalsertal

01. April 2014 | 11:43 Autor: fischkom Vorarlberg

Frastanz (A) Seit Mitte November verfügt der Wasserspeicher der Vorarlberger Illwerke AG in Raggal über ein neues, innovatives Schwemmholz-Sammelgerät. Der Maschinenbauer Reisch lieferte dazu die individuelle Neuentwicklung - eine universellere Alternative zu üblichen Reinigungsanlagen. Für den Kraftwerksbau eine Innovation „made in Vorarlberg“.
 
Mit dem besten Lösungsvorschlag erhielt Reisch vor gut einem Jahr den Zuschlag für die Konstruktion des mobilen Holzsammelgeräts mit Ladekran. „Mit unserer kundenorientierten Eigenentwicklung erfüllen wir eine äußerst wirtschaftliche und wesentlich universellere Alternative zu üblichen Rechenreinigungsanlagen. Das kurvengängige Fahrwerk und der über 400 Grad schwenkbare Spezialkran bietet neben Treibgut-, Schwemmholz-, und Sediment- Entnahme vielseitigen Zusatznutzen“, erklärt Arno Reisch und verweist dabei auf die Innovationskraft seiner Mitarbeiter. Abseits der Erfahrung durch jahrelange Generalsanierungen von (Klein-)Wasserkraftwerken bestätigte Reisch mit dieser maßgeschneiderten Sonderlösung erneut seine Kompetenz im Stahlwasserbau.

Fahrbare Rechenreinigung für Wasserspeicher
Die mobile, selbstfahrende Kraneinheit ist auf einem 92 Meter langen Schienensystem auf der Staumauer installiert. Sie dient dem Entfernen von Schwemmholz mit bis zu 7,8 Tonnen und ist zusätzlich mit einer Seilwinde für Hubarbeiten ausgerüstet. Mit einem Aktionsradius von zirka 15 Metern, einer Gesamtleistung bis 40 Kilowatt und einer bewegten Gesamtmasse bis zu 20 Tonnen ein echter Herkules. Arno Reisch: „Dieses Projekt war maßgeschneidert für uns. Der hohe Qualitätsanspruch sowie die Komplexität und Größe der Anlage forderte unseren Innovationsgeist und erreichte ein optimales Verhältnis zwischen eigener Entwicklung, Konstruktion und Fertigung.“

Innovation und Qualität aus dem Ländle

Stefan Pfeifer von den Illwerken: „Das Holzsammelgerät Raggal stellt eine innovative und zielgerichtete Lösung unserer Problemstellung dar. Die gemeinsame Entwicklung der Maschine wurde durch eine frequente technische Kommunikation mit Reisch rasch realisiert. Besonders zufriedenstellend ist für uns die Ausführungsqualität der Fertigung und Montage.“

Das umfangreiche Projekt wurde Mitte November von der Illwerke AG abgenommen und startet seinen Betrieb im Sommer 2014.

Technische Fakten:
•    Eigengewicht / Nutzlast: ca. 14 Tonnen / 5-8 Tonnen
•    Hublast Kran: max. 7,8 Tonnen (z.B. 2,3 Tonnen bei 8,3m Ausladung)
•    Zusatzausrüstungen: 60m Seilwinde (2,6/5,2 Tonnen), div. Greifer
•    Fahrgeschwindigkeit: 0,1 – 1,0 m/sec
•    Gebogene Fahrstrecke: ca. 92m
•    Aktionsradius/Reichweite: ca. 15 Meter
•    Installierte Gesamtleistung: ca. 40 KW

  • Das neue Kran-Kraftpaket reinigt den Speichersee auf Schienen entlang der ganzen Staumauer
    uploads/pics/Kran-reisch-frastanz-wirtschaftszeit.jpg

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