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Markus Wallner und Bernadette Mennel

Rund 470.000 Euro für die Vorarlberger Volkshochschulen im Jahr 2016

08. Februar 2016 | 09:50 Autor: Land Vorarlberg Startseite, Vorarlberg

Bregenz (A) Auf gleichbleibend hohem Niveau bleibt 2016 die Unterstützung des Landes für die fünf Vorarlberger Volkshochschulen. Mit rund 470.000 Euro soll die wichtige bildungspolitische Arbeit gefördert werden, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Bernadette Mennel.

Neben den klassischen Volkshochschulveranstaltungen, für die das Land knapp 240.000 Euro bereitstellt, werden zusätzlich bis zu 229.000 Euro in die Vorbereitungskurse des Zweiten Bildungsweges und in das Projekt Basisbildung an den Volkshochschulen Bregenz, Bludenz und Götzis investiert.

Im vielfältigen Weiterbildungsspektrum des Landes sind die Volkhochschulen fest verankert. An den Standorten in Bludenz, Bregenz, Götzis, Hohenems und Rankweil werden in praktisch allen Fachbereichen und Wissensgebieten regelmäßig Kurse, Lehrgänge und Maßnahmen durchgeführt. "Für alle, die sich weiterbilden wollen, stehen hochwertige Angebote bereit", erklärt der Landeshauptmann. Im Vorjahr haben die Vorarlberger Volkshochschulen insgesamt 2.170 Veranstaltungen mit rund 25.700 Kursteilnehmenden durchgeführt.

Abschlüsse im Zweiten Bildungsweg
Einen wichtigen Schwerpunkt bilden an den Volkshochschulen Götzis, Bregenz und Bludenz die Angebote zum Nachholen von Abschlüssen im Zweiten Bildungsweg. Neben Hauptschulabschluss und unterschiedlichen Lehrabschlüssen werden auch Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung angeboten. Die drei Volkshochschulen sind mit diesen Angeboten am Markt stark vertreten. Über 60 Prozent der Absolventinnen und Absolventen der Berufsreifeprüfung haben die Lehrgänge der Volkshochschulen besucht. "Die Unterstützung des Landes trägt dazu bei, die Kosten für die Lehrgänge leistbar zu halten", erklärt der Landeshauptmann.

Projekt Basisbildung
Beim Projekt Basisbildung handelt es sich um ein niederschwelliges Kurs- und Beratungsangebot, das von den Vorarlberger Volkshochschulen Bregenz, Bludenz und Götzis in einem Zeitraum von 15 Jahren kontinuierlich auf- und ausgebaut wurde. Weil der Bund seit Ende Februar 2012 seine finanzielle Unterstützung eingestellt hat, ist das Land eingesprungen, um das Angebot aufrechtzuerhalten. Im Fokus stehen Menschen mit Lernschwächen. Die Kurse im Umfang von 30 Stunden zielen auf Basisfähigkeiten in den Bereichen Lesen, Schreiben, Sprechen, Alltagsmathematik sowie im Umgang mit Computern.

Weiterbildung bleibt Förderschwerpunkt
Das Land sehe es als wichtige Aufgabe an, die ausgeprägte Bereitschaft in Vorarlberg zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung aktiv zu unterstützen, betont Landesrätin Mennel. Gemeinsam mit den anderen im Weiterbildungsbereich tätigen Partnern würden die Volkshochschulen für ein gut entwickeltes und attraktives Umfeld sorgen. "Lebensbegleitendes Lernen bleibt ein wichtiger Förderschwerpunkt des Landes", bekräftigt die Landesrätin einmal mehr.

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