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(vlnr) Johannes Karg, Julian Hefel und Christian Nagel bei der Präsentation

Schüler des Gymnasiums Bregenz-Blumenstraße gestalten historische Tagung „Die 68er Jahre in Vorarlberg“

18. März 2011 | 08:00 Autor: vhs Vorarlberg

„Auf der historischen Tagung ‚Die ‚andere’ Provinz’ von 15.-17. März 2011 in Konstanz, die sich mit den kulturellen Aus- und Ausbrüchen in der Bodensee-Region seit den 1960er Jahren befasste, haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bregenz-Blumenstraße - Julian Hefel, Christian Nagel und Johannes Karg aus der 7. Klasse – ihre Forschungsergebnisse zum Thema ‚Die 68er in Vorarlberg’ vorstellen können“, berichtet Prof. Christoph Jungblut vom Gymnasium Bregenz-Blumenstraße, der Leiter dieses Forschungsprojektes.

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches Geschichte gingen die Schüler der Frage nach: „Die 68er in Vorarlberg – wann fanden diese bei uns statt?“ Verschiedene Aspekte dieser Zeit wurden untersucht und dabei festgestellt, dass die 68er Jahre in Vorarlberg fast nicht stattfanden, erst Jahre später sich ihre tatsächlichen Auswirkungen zeigten. Zuerst waren die diversen Verbote, aber auch die Zensur in Vorarlberg so durchschlagskräftig, dass alles Neue von Vorarlberg ferngehalten werden konnte. Bikiniverbot, Twistverbot, Filmzensur und die verwunderliche Besinnung auf den Umweltschutz beim Verbot des zweiten Flintfestivals 1971 waren Ausdruck der Zeit und v.a. der damaligen Politik. Um dieser Zeit auch ein wenig Leben einzuhauchen, interviewten Julian Hefel und Christian Nagel den damals sehr engagierten 68er, Reinhold Luger. In diesem Gespräch konnten sie sehr gut die damaligen Intentionen und Schwierigkeiten von jungen Menschen nachvollziehen.

Jugendhausbewegung, Musikgruppen und Architektur waren weitere Themen dieses Projektes. Auffallend bei der Jugendhausbewegung war die sehr unterschiedliche Haltung der Stadtverantwortlichen in Dornbirn, Feldkirch und Bregenz. Erst Ende der siebziger Jahre waren Jugendhäuser in den einzelnen Städten etabliert.

Weniger auffällig, dafür umso nachhaltiger war die Entwicklung der Vorarlberger Architektur, die von jungen Architekten ausging. Dabei wurde neue Formen des Zusammenlebens und Bauens entwickelt. So richtig in das Gedächtnis der Bevölkerung wurde das Thema Architektur durch Roland Gnaiger in seiner ORF Sendung „Plus-Minus“ gebracht

  • (vlnr): Johannes Karg, Christian Nagel, Julian Hefel
    uploads/pics/68-1.JPG

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