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(Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de)

Sommer-Tourismus dank Schönwetter weiter im Plus

28. August 2015 | 10:44 Autor: Land Vorarlberg Startseite, Vorarlberg

Bregenz (A) Der Juli 2015 hat dem Tourismus in Vorarlberg weitere Zugewinne bei Gäste- und Nächtigungszahlen beschert: 235.700 Gäste, um 12,1 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres, haben 810.500 Übernachtungen (+7,2 Prozent) gebucht, so die Landesstelle für Statistik in ihrem aktuellen Bericht. Damit setzt sich die positive Entwicklung der laufenden Sommersaison fort. Die Zwischenbilanz für den Zeitraum Mai bis Juli 2015: 525.500 Gäste (+6,1 Prozent) und mehr als 1,64 Übernachtungen (+3,7 Prozent).

Für Tourismusdirektor Christian Schützinger und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser ist dieses Ergebnis sehr erfreulich, angesichts des Wetters im Vergleich zum Vorjahr aber wenig überraschend. Äußerst positiv stimmt Schützinger die Entwicklung der Kernmärkte Deutschland, Schweiz und Niederlande, bei denen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal eine deutliche Steigerung verbucht werden konnte. Aber auch Länder wie Frankreich, Italien oder Großbritannien haben in der bisherigen Sommersaison stark zugelegt.

Grund zur Freude bereitet Schützinger zudem das Ergebnis der Campingplätze im Juli: "Das über Wochen anhaltende Sommerwetter bescherte den Campingplätzen ein überdurchschnittliches Plus, das entschädigt für den schwachen Juni." In Summe zu einem positiven Ergebnis kommen auch die privaten Vermieter von Zimmern bzw. Ferienwohnungen. "Derzeit werden viele Privatzimmer zu Ferienwohnungen umgerüstet. Aufgrund dieses Wandels, muss das Ergebnis der unterschiedlichen Privatunterkünfte gemeinsam betrachtet werden", erklärt Schützinger dazu.

Die Zugewinne der laufenden Sommersaison verteilen sich auf alle Vorarlberger Tourismusdestinationen, am stärksten zugelegt haben die Region Arlberg (+18,1 Prozent Gäste und +10,6 Prozent Nächtigungen) und die Alpenregion Bludenz (+9,1 bzw. +5,6 Prozent). Nur das Montafon verbucht trotz Gäste-Plus (+4,2 Prozent) einen geringfügigen Rückgang bei den Übernachtungen (-0,7 Prozent), da – ein allgemeiner seit Jahren anhaltender Trend – die durchschnittliche Verweildauer der Urlaubsgäste weiter abgenommen hat. Diese beträgt 3,13 Tage.

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