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Hans-Peter Metzler, Spartenobmann Tourismus in der WKV (Bild: Lis Mathis)

Tourismus rechnet mit Nächtigungsplus

22. November 2012 | 11:24 Autor: WKV Vorarlberg

Feldkirch (A) 70 Millionen Euro für Neu- und Umbauten investiert – Mit Tourismusstrategie 2020 gegen den Fachkräftemangel.

Nach einer erfolgreichen Sommersaison blicken Vorarlbergs Touristiker auch optimistisch auf den Winter 2012/2013. Rund 70 Mio. Euro wurden in Neu- und Umbauten investiert.

Ähnlich gut wie in der Vorsaison präsentiert sich die Buchungslage im Land. Vor allem mit den Buchungen für die Hauptsaisonzeiten zeigt man sich sehr zufrieden. In manchen Regionen, wie zum Beispiel im Brandnertal, rechnet man sogar schon zu Saisonbeginn mit einem Nächtigungsplus von ungefähr zehn Prozent. Insgesamt sind die Touristiker jedenfalls optimistisch, dass die Nächtigungszahlen steigen.

„Wir sind zuversichtlich, dass der Tourismus wiederum ein stabiler Faktor sein wird, wenn die Konjunktur stottert. Er spielt eine positive und starke Rolle in der Wirtschaft“, sagt Hans-Peter Metzler, Spartenobmann Tourismus in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.  „Das ist auch der Grund, warum zahlreiche Betriebe investieren und sich marktfähig machen, und sich von den Wirtschaftsprognosen nicht abschrecken lassen.“

Auf rund 70 Millionen Euro belaufen sich die Investitionen vor dieser Saison. Den Löwenanteil davon stemmt Lech mit ungefähr 50 Millionen Euro. Im Montafon hat man 10 Millionen investiert. Der Bregenzerwald konzentrierte sich hauptsächlich auf Umbauten. Im Brandnertal blickt man auf ein Jahr der Planung zurück, dem 2013 ein Jahr der Umsetzung folgen soll.

Nicht leicht erwies sich wieder die Suche nach Fachkräften. „Die bestehenden Probleme wie den Fachkräftemangel haben wir erkannt, um sie zu lösen wurde die Tourismusstrategie 2020 geboren“, sagt Spartenobmann Metzler. „2012 haben wir die Grundlagen für die Strategie geschaffen, 2013 geht es in die Umsetzung.“

Regionalität, Nachhaltigkeit, Gastfreundschaft - diese drei Säulen werden künftig den Tourismus in Vorarlberg tragen. In diesen Punkten will Vorarlberg im Jahr 2020 die Nummer eins in Europa sein.

Dabei wird der Mensch im Mittelpunkt der Anstrengungen stehen - auch, wenn es um die Mitarbeiter geht. „Wir setzen intensiv auf deren (Aus)bildung“, betont Metzler. Außerdem wird es spezielle Anreize für Mitarbeiter geben, um sie ans Land zu binden und das Problem des Fachkräftemangels wirksam zu bekämpfen.

  • Für eine erfolgreiche Wintersaison 2012/2013 haben Vorarlbergs Touristiker alles vorbereitet (Bild: Vorarlberg isst)
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