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Markus Hämmerle, Heinz Huber und Ralf Freitag

Umsatzstärkstes Mohrenjahr 2011 - Wirtschaftliche Rahmenbedingungen verschärfen sich

15. März 2012 | 12:36 Autor: Mohrenbrauerei Vorarlberg

Dornbirn (A) Im Jahr 2011 verzeichnete die Mohrenbrauerei mit 22 Millionen Euro den höchsten Umsatz der Firmengeschichte. Das entspricht einem Zuwachs von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch den Marktanteil konnte das Dornbirner Familienunternehmen im Heimmarkt Vorarlberg entsprechend steigern. Verantwortlich dafür ist neben der Innovation Mohren Grapefruit-Radler auch das ausgewogene Getränkesortiment mit den beliebtesten Biersorten Vorarlbergs. Verschärft wird die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens jedoch durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Insgesamt konnte die Mohrenbrauerei 2011 einen Gesamtumsatz von 22 Millionen Euro erwirtschaften. Das entspricht 220.300 Hektolitern Getränken (Bier plus Handelswaren wie Weine, Wasser, Limonaden und Säften). Damit verzeichnet das Dornbirner Familienunternehmen ein Umsatzplus von 10 Prozent. Den Wert für den Bereich Handel ermittelte das internationale Marktforschungsinstitut AC Nielsen.

Im abgelaufenen Jahr betrug der Handels-Marktanteil der Mohrenbrauerei im Segment Bier 46,4 Prozent in Vorarlberg. Das entspricht einer Steigerung von 3,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. „Wenn wir Gastronomie und Handel in Vorarlberg zusammenrechnen, liegt der Anteil der Mohrenbrauerei laut Brauereistatistik Vorarlberg bei 49,6 Prozent“, freut sich Geschäftsführer Heinz Huber anlässlich der Jahresbilanz-Präsentation. „Damit konnten wir unsere regionale Marktführerschaft deutlich ausbauen.“

Grapefruit-Radler ein Hit
Mitverantwortlich für diese positive Umsatzentwicklung ist der 2011 eingeführte Mohren Grapefruit-Radler. „Mit ihm konnten wir neue Zielgruppen wie etwa Frauen und bisherige Nicht-Biertrinker begeistern“, bilanziert Markus Hämmerle, Leiter Marketing und Verkauf voller Stolz und führt weiter aus: „Diese Produkteinführung war die beste in der Biergeschichte Vorarlbergs.“ Der Mohren Grapefruit-Radler habe sich bereits als Ganzjahresgetränk etabliert.

In weniger als neun Monaten am Markt erreichte das erfrischende Biermischgetränk 3,2 Prozent Handels-Marktanteil in Vorarlberg (Quelle: AC Nielsen). Aber auch die Vielfalt des restlichen Biersortiments und das umfangreiche Angebot an hervorragenden Weinen sorgen für ein Umsatzplus. Seit 2011 stellt die Mohrenbrauerei auch eigene Limonaden her. „Bei den Vorarlberger Gastronomen hat sich unser Getränke-Full-Service nicht zuletzt aufgrund der Sortimentserweiterung und des attraktiven Preis-Leistungsverhältnisses sehr erfolgreich etabliert“, betont Markus Hämmerle.

Beliebteste Biersorten
Ungebrochen erfolgreich sind auch weiterhin die traditionellen Bierspezialitäten von Mohren: Laut AC Nielsen steht mit 20,2 Prozent Marktanteil das Mohren Spezial unangefochten an der Spitze der Kategorie „Spezial Bier“. Auch bei den Märzenbieren führt die Mohrenbrauerei mit dem Pfiff und 15,5 Prozent Markanteil die beliebteste Marke im Sortiment. Bei den fertiggemischten Radler-Produkten greifen Herr Vorarlberger und Frau Vorarlbergerin als erstes zu den Mohren Radlern: 5,1 Prozent Marktanteil hat die Dornbirner Brauerei im Segment Radler erzielt. Das Kellerbier macht die Sortenvielfalt perfekt. Mit 1,9 Prozent geht auch hier der erste Platz an Mohren.

Verschärfte Rahmenbedingungen
Getrübt wird die Situation allerdings durch die weiterhin angespannte Kostensituation. „Auch wenn wir auf unseren Rekordumsatz sehr stolz sind, dämpft die Kostenentwicklung der letzten Monate unsere Freude“, betont Geschäftsführer Heinz Huber. „Die massiv gestiegenen Preise für Rohstoffe, Energie und Gebinde liegen außerhalb unseres Einflussbereiches und lassen uns eher verhalten in die Zukunft blicken.“ Diese Kosten würden die Margen und Deckungsbeiträge verringern und die Kostensituation einer regionalen Qualitätsbrauerei verschärfen.

Markführer bleiben
Die Ziele für das Jahr 2012 sind für Heinz Huber klar gesteckt: „Wir wollen die Marktführerschaft im Bierbereich halten sowie unser Weinangebot und die Absatzzahlen des Grapefruit Radlers weiter ausbauen.“ Es gibt aber auch Hausaufgaben für die Produktion: Mit dem Mohren-Energiekonzept will das Unternehmen den Energieverbrauch künftig effizienter gestalten. Dabei geht es vor allem um eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber der Rohstoffentwicklung, die Senkung der Fixkosten und die Schonung der Umwelt. Der Mohrenchef abschließend: „Die Investition in eine Wärmerückgewinnungsanlage, die mit April 2012 in Betrieb gehen wird, ist hier der erste Schritt.“

Daten und Fakten
Entwicklung Vorarlberger Biermarkt*

2010 Bierabsatz Vorarlberg gesamt:            317.212 HL
2011 Bierabsatz Vorarlberg gesamt:            325.856 HL
       Steigerung ca.  + 8.643 HL (+2,7%)

Bierabsatz Mohrenbrauerei 2010/2011 in Vorarlberg*

2010 Mohren-Bierabsatz Vorarlberg:        150.500 HL
2011 Mohren-Bierabsatz Vorarlberg:        161.757 HL
       Steigerung ca.  + 11.257 HL (+ 7,5%)

Vertriebskanal Handel Vorarlberg Marktanteile Mohrenbrauerei
                                                         Absatz        Marktanteil (MA)
2010 Mohren-Bierabsatz Vlbg.             83.498 HL    43,1%        
2011 Mohren-Bierabsatz Vlbg.             93.858 HL    46,4%                                                                                              + 10.847 HL    +3,3%

Marktanteil Mohren Bier: Handel in Vorarlberg 2011
46,4 Prozent (Quelle: AC Nielsen/Vbg. Beobachtungszeitraum 2011)

Gesamtmarktanteil Mohren Bier: Gastronomie und Handel in Vorarlberg 2011*
49,6 Prozent (Vergleich alle 4 Vorarlberger Brauereien)

* Quelle: Brauereistatistik Vorarlberg, Bierausstoß aller 4 Vorarlberger Brauereien ohne Export und Restösterreich in HL

Vorarlbergs beliebteste Biersorten 2011 (Quelle: AC Nielsen/Vbg. Beobachtungszeitraum 2011)

                                                             Mohren        Mitbewerber 2. Platz
Kategorie Spezial (0,5cl. MW)                   20,2 % MA        15,9 % MA
Kategorie Märzen zB. Pfiff (0,33cl MW)      15,5 % MA         5,9 % MA
Kategorie Radler (0,33cl MW)                   5,1 % MA          1,2 % MA
Kategorie Kellerbier (0,33cl MW)               1,9 % MA          0,6 % MA

Entwicklung Mohrenbrauerei
Umsatz 2011:                            22 Millionen Euro
Umsatzveränderung zu 2010:      + 10 %
Investitionsvolumen 2011:           ca. 2 Millionen Euro
Personalstand:                           104 Vollzeitmitarbeiter/innen, 1 Lehrling
Personal Frauenanteil:                 30 % Frauenanteil
Getränkeabsatz Gesamt:             220.300 HL (Mohren Bier, Handelswaren Bier, Wein, Wasser, Limonaden und Säfte)
Bierabsatz Gesamt:                    178.005 HL Mohren Bier (Vergl. 2010 +7,01%)
Bierabsatz Vorarlberg:                161.757 HL Mohren Bier (Vergl. 2010 +7,5%)
Exportquote                              4 %
Länder:                                     Schweiz, Liechtenstein, Italien/Südtirol

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