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Vorarlberg im Bundesländervergleich wieder mit der geringsten Zunahme der Arbeitslosigkeit

03. März 2014 | 11:17 Autor: AMS Vorarlberg

Bregenz (A) 9.705 Personen (5.579 Männer und 4.126 Frauen) sind aktuell beim AMS Vorarlberg arbeitslos vorgemerkt, um 430 oder 4,6% mehr als im Februar des Vorjahres. Der Anstieg bei Männern liegt mit +3,7% unter jenem bei Frauen (+5,9%). 1.653 der aktuell arbeitslos Vorgemerkten verfügen bereits über eine Einstellzusage.

Fast jeder vierte Arbeitslose hat aber mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen und tut sich schwer, wieder einen geeigneten Einstieg am Arbeitsmarkt zu finden. 2.793 Personen befinden sich in diversen Schulungsangeboten, um 165 bzw. 6,3% mehr als im Vorjahr.

Mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 4,6% in Vorarlberg liegt dieser im Bundesländervergleich wieder am günstigsten. Im Burgenland hat die Arbeitslosigkeit um 5,4% zugenommen, in Kärnten und in der Steiermark um jeweils 6,8%, in Niederösterreich um 7,0%, in Salzburg um 9,1%, im Oberösterreich um 9,7%, in Tirol um 11,5% und in Wien um 13,2%. Bundesweit ist die Arbeitslosigkeit um 9,3% auf 356.745 angestiegen, und unter Einrechnung der Schulungsteilnehmer/innen liegt die Zahl der Jobsuchenden bundesweit aktuell bei 440.843 (+9,1% gegenüber dem Februar 2013).

Die Arbeitslosenquote liegt in Vorarlberg mit 5,9% deutlich unter jener im Bundesdurchschnitt mit 9,4%.

Wie schon in den Vormonaten zeigt sich die Situation bei den unter 20-Jährigen in Vorarlberg deutlich entspannt. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich um 52 oder 17,3% verringert, die Zahl der Schulungsteilnehmer/innen um 16 leicht zugenommen. Bei den 20- bis 25-Jährigen ist die Zahl der Arbeitslosen um 24 höher (+2,1%), die Zahl der Schulungsteilnehmer/innen um 91 höher als im Vorjahr. Bei den Personen im Haupterwerbsalter (25-50 Jahre) sind aktuell um 138 Arbeitslose (+2,4%) und 56 Schulungsteilnehmer/innen mehr auf Jobsuche als im Vorjahr. Bei den über 50-Jährigen sind es um 320 Arbeitslose (+14,7%) mehr, die Zahl der Schulungsteilnehmer/innen in dieser Altersgruppe liegt mit +2 fast gleich wie im Vorjahr.

Für Vorarlberg überdurchschnittliche Zunahmen der Arbeitslosenzahlen sind wieder in den Technikerberufen (+56 bzw. +20,8%), in den Handelsberufen (+76 bzw. +7,8%), in den Reinigungsberufen (+59 bzw. +16,0) und auch in den Büroberufen (+84 bzw. +6,9%) festzustellen. Trotz gut laufender Wintersaison hat die Arbeitslosigkeit auch in den Tourismusberufen zugelegt (+44 bzw. +5,9%), und in den Lehr- und Kulturberufen (+71 bzw. +38,2%) ist gegenüber dem Vorjahr ein starker Anstieg der Arbeitslosigkeit bemerkbar, der vorwiegend auf eine Zunahme jobsuchender Erzieher/innen und Trainer/innen zurückzuführen ist.

Mit 2.632 Neuzugängen in die Arbeitslosigkeit im Februar 2014 liegen diese um 25 oder 0,9% niedriger als im Februar 2013, und mit 3.435 Personen konnten um 254 (+8,0%) mehr aus der Arbeitslosenvormerkung genommen werden als im Februar des Vorjahres. Die durchschnittliche Vormerkdauer liegt Ende Februar 2014 mit 98 Kalendertagen aber doch um 13 Tage ungünstiger als im Vorjahr, weil vor allem Personen im fortgeschrittenen Alter - einmal arbeitslos geworden - mehr Zeit brauchen, um wieder einen passenden Arbeitsplatz zu finden.

Beim Stellenangebot mit 1.474 sofort besetzbaren Jobangeboten ist zwar gegenüber dem Vorjahr immer noch ein Minus von 12,6% festzumachen, das über im Vergleich zu den letzten Monaten wieder weniger stark ausgeprägt ist. Reduziert sind die Angebote noch immer in den Technikerberufen (-73 bzw. -44,0%), in den Metall- und Elektroberufen (-85 bzw. -20,0%), in den in den Holzberufen (-26 bzw. -34,2%) und in den Büroberufen (-27 bzw. -25,2%), aber auch in den Fremdenverkehrsberufen (-26 bzw. -12,9%). Im Handel stehen um 51 Jobangebote (+36,4%) mehr zur Verfügung als im Vorjahr.


Die Zahl der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden liegt mit insgesamt 175 (85 Burschen und 90 Mädchen) um 74 niedriger als im Vorjahr (-29,7%). Diesen Lehrstellensuchenden stehen 152 sofort verfügbare Ausbildungsplätze (-9 bzw. -5,6%) gegenüber.

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