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Landeshauptmann Markus Wallner, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Wirtschaftskammer-Direktor Helmut Steurer stellten im Pressefoyer den Vorarlberger Wirtschaftsbericht 2016/17 vor. (Foto: VLK/Gerhard Wirth)

Vorarlbergs Wirtschaft ist in Fahrt

20. Juni 2017 | 13:32 Autor: Vorarlberger Landeskorrespondenz Vorarlberg

Bregenz (A) Vorarlbergs Wirtschaft hat zuletzt enorm Fahrt aufgenommen. Der Wirtschaftsbericht 2016/17, den  Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser gemeinsam mit Wirtschaftskammer-Direktor Helmut Steurer im Pressefoyer vorstellten, belegt eindrucksvoll die positive Entwicklung. Mit +2,0 Prozent Wirtschaftswachstum war Vorarlberg 2016 erneut Spitzenreiter unter den österreichischen Ländern, zugleich ist eine Trendwende am Arbeitsmarkt gelungen.

Produktions- und Exportzahlen haben 2016 erneut zugenommen. Auch die Bauwirtschaft bilanziert  positiv. Dazu kommen überdurchschnittliche Ergebnisse im Einzelhandel und im Dienstleistungssektor. Der Tourismus verzeichnete einen Rekord im Sommer 2016 und ein starkes Ergebnis in der abgelaufenen Wintersaison. Und erfreulicherweise bleiben die Konjunkturaussichten weiter stabil. Im laufenden Jahr ist laut Prognosen für Vorarlberg sogar ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent möglich.

Das sind gute Voraussetzungen, um die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt weiter zu festigen, so LH Wallner: "Dafür gilt es die Weichen jetzt zu stellen und den Wirtschaftsstandort weiter zu stärken." Als wesentliche Handlungsschwerpunkte sieht Wallner die Qualifizierung von Fachkräften, die Investition in die Infrastruktur – vor allem in die Digitalisierung – sowie den weiteren Bürokratieabbau.

Auch Landesstatthalter Rüdisser freut sich über die guten Arbeitsmarktdaten. So ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten im vergangenen Jahr wieder um 1,8 Prozent auf über 159.000 gestiegen. Von den etwas mehr als 10.000 arbeitslos gemeldeten Menschen in Vorarlberg hat ein Drittel schon eine Beschäftigungsperspektive. Zielgruppen, um die man sich verstärkt kümmern muss, bleiben gering Qualifizierte, die maximal einen Pflichtschulabschluss haben, sowie ältere Arbeitslose.

Ein weiterer erfreulicher Aspekt ist für Rüdisser, dass Vorarlbergs Unternehmen mit einer Eigenkapitalsquote von durchschnittlich 41 Prozent deutlich über dem österreichischen Schnitt (35 Prozent) liegen: "Das stärkt die Investitions- und Innovationsfähigkeit und ist daher ein wichtiger Indikator für die künftige Entwicklung."

WK-Direktor Steurer hob die Rolle des Exports für Vorarlbergs Wirtschaft hervor und verwies auf das gut ausgebaute Auslandsnetzwerk der Kammer. Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen in über 110 Stützpunkten in mehr als 70 Ländern Österreichs Exportunternehmen in persönlichen Beratungen mit wertvollen Informationen über die jeweiligen Märkte. Wie LH Wallner unterstrich auch Steurer die Bedeutung des Themas Bildung: "Fachkräfte sollen auch in 20 oder 30 Jahren noch Fachkräfte sein. Deshalb ist es wichtig, nach der Ausbildung auch in die lebenslange Weiterbildung zu investieren."

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