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Weiterhin leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit

01. März 2012 | 11:03 Autor: ams Vorarlberg

Bregenz (A) Entgegen den vorliegenden Prognosen der Wirtschaftsforscher hat die Arbeitslosigkeit in Vorarlberg auch im Februar 2012 noch leicht abgenommen. Ende Februar 2012 waren beim AMS Vorarlberg insgesamt 9.074 Personen (5.271 Männer und 3.803 Frauen) arbeitslos vorgemerkt, um 73 bzw. 0,8% weniger als im Februar des Vorjahres. Während die Arbeitslosigkeit bei den Frauen um 3,5% zurückgegangen ist, ist sie bei Männern um 1,2% gestiegen. 2.481 Personen befanden sich Ende Februar 2012 in Schulungsprogrammen. Das sind um 53 oder 2,1% weniger als im Vorjahr.

Bundesweit hat die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Jänner 2012 um 17.806 oder 6,1% auf jetzt 310.064 zugenommen. Mit +9,4% ist die relative Zunahme in der Steiermark am höchsten, gefolgt von Salzburg (+8,7%), Tirol (+8,5%), Oberösterreich (+7,1%), Niederösterreich (+5,6%), Wien (4,9%), Kärnten (+4,7%) und dem Burgenland (+4,5%). Nur in Vorarlberg (-0,8%) ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr zurück gegangen. Die Arbeitslosenquote liegt in Vorarlberg mit 5,7% deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (8,4%).

Die Rückgänge bei den Arbeitslosenzahlen sind ausschließlich bei Personen im Haupterwerbsalter (-157 bzw. -2,8%) festzustellen. Bei den unter 25-Jährigen liegen die Vorgemerktenzahlen um 3,9% und in der Altersgruppe der über 50-Jährigen um 1,3% über dem Vorjahr.

Zugenommen hat die Arbeitslosigkeit in den Hilfsberufen, in denen aktuell um 128 Personen (+7,2%) mehr auf Jobsuche sind als im Vorjahr. Eine leichte Zunahme verzeichnen wir auch bei den Bauberufen (53 Personen oder +5,8%), im Fremdenverkehr (19 Personen oder +2,6%) und in den Reinigungsberufen (18 Personen oder 26,5%). Dagegen liegen die Arbeitslosenvormerkungen in den Büroberufen um 134 (-10,7%) unter dem Vorjahreswert, in den Handelsberufen um 31 (-3,2%), in den Gesundheitsberufen um 31 (-11,7 %), in den Metall- und Elektroberufen um 47 (-5,4%) und in den Technikerberufen um 54 (-18,3%).

Die durchschnittliche Vormerkdauer betrug am Monatsende 88 Kalendertage und lag damit um 12 Tage bzw. 11,7% unter dem Niveau des Vorjahres. Die Vormerkdauer steigt mit dem Alter der arbeitslos vorgemerkten Personen. Während die unter 25-Jährigen im Durchschnitt lediglich 54 Kalendertage arbeitslos vorgemerkt bleiben, sind es bei Personen zwischen 25 und 45 Jahren bereits 85 und bei Arbeitslosen über 45 Jahren sogar durchschnittlich 109 Kalendertage.

Die Zahl der sofort verfügbaren Stellenangebote lag Ende Februar 2012 mit 1.737 um 198 bzw. 12,9% wieder über dem Niveau des Vorjahres. Die Nachfrage nach Arbeitskräften in den Tourismusberufen (-56 bzw. -26,4%) und auch in den Reinigungsberufen (-51 bzw. -71,8%) liegt unter dem Vorjahresniveau. Hingegen besteht immer noch eine verstärkte Nachfrage nach Arbeitskräften in den Metall- und Elektroberufen (+138 bzw. +45%), in den Handelsberufen (+34 bzw. +29,1%), in den Bauberufen (+57 bzw. 40,7%) und in den Gesundheitsberufen (+18 oder 32,1%). Auch in den Technikerberufen ist die Nachfrage wieder leicht gestiegen (+6 oder 4,5%).

Die Zahl der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden ist aktuell mit insgesamt 262 (135 Burschen und 127 Mädchen) gegenüber dem Vorjahr (+36 bzw. +15,9%) doch deutlich angestiegen. Diesen Lehrstellensuchenden stehen 188 sofort verfügbare Ausbildungsplätze gegenüber, um 24 Lehrstellen bzw. 14,6% mehr als im Vorjahr.

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