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(Foto: Hilti & Jehle)

Weltneuheit von Hilti & Jehle auf Dornbirner Messebaustelle

03. Dezember 2015 | 13:40 Autor: abkom Startseite, Vorarlberg

Dornbirn (A) Das Bauunternehmen Hilti & Jehle baut seine führende Position im Spezialtiefbau mit der Anschaffung eines Multifunktionsgerätes weiter aus. Bei dem von Liebherr Nenzing entwickelten High Tech Gerät flossen die Erfahrungen und Anforderungen von Hilti & Jehle mit ein. So entstand ein Systemgerät, das in Größe und Leistung neue Dimensionen bei Ramm- und Bohrgeräten ermöglicht. Weltweit erstmals kommt das 105 Tonnen schwere Multifunktionsgerät auf der Messebaustelle in Dornbirn zum Einsatz.

Bodenbeschaffenheiten wie im Vorarlberger Rheintal stellen die Tiefbauspezialisten oft vor große Herausforderungen. Bei den Gründungsarbeiten müssen zahlreiche Betonpfähle in die Erde eingebaut werden, damit es später zu keinen Setzungen kommt. Eine aufwendige Befestigungsmaßnahme, die dringend notwendig ist und je nach Bodenbeschaffenheit unterschiedliche Arten von Pfählen erfordert.
Genau hier zeigt das neue High-Tech-Gerät von Hilti & Jehle, das LRB 355 von Liebherr Nenzing, seine Stärken. Wo früher mehrere Gerätetypen erforderlich waren, kann das neue Multifunktionsgerät jetzt verschiedene Arten von Pfählen erstellen – je nach Situation der Bodenverhältnisse. Das leistungsstarke Gerät bedient unterschiedliche Systeme und kann dadurch exakt auf die Anforderungen der Bodenbefestigung abgestimmt werden. „Unterstützt wird unsere Arbeit zusätzlich durch den Einsatz von GPS  als neueste Vermessungstechnik.  Wir verfügen jetzt über ein modernes Top-Gerät, das durch seine Multifunktionalität eine qualitative Verbesserung bei Gründungsarbeiten bringt, gleichzeitig können wir flexibler und effizienter arbeiten,“ beschreibt Projektleiter Markus  Mähr die Vorzüge der Millionen-Investition.

Vorteil für Anrainer: Weniger Geräusche und Vibrationen
In Fachkreisen hat dieses zukunftsweisende Systemgerät aus Vorarlberg bereits viel Beachtung gefunden, erklärt Arno Kriss, bei Hilti & Jehle für den Spezialtiefbau verantwortlich: „Die nun zusätzlich mögliche Anwendung für das Vollverdrängerbohren ist eine zeitgemäße Innovation. Diese Technologie bringt auch für die Allgemeinheit eine positive Neuerung. Unsere Baustellen werden in stark bewohnter Umgebung immer vibrations- und geräuschloser.“ Ein Vorteil, den Anrainer von größeren Baustellen sehr zu schätzen wissen. 

105 Tonnen auf maximal 33,5 Meter Höhe
Trotz dieser Maße ist das neue Spezialtiefbaugerät von Hilti & Jehle gut transportierbar, da der Mäkler zum Transport einfach umgeklappt werden kann. Im Oberwagen des LRB 355 arbeitet ein Liebherr Zwölfzylinder in V-Anordnung. Das rund 2 Tonnen schwere Aggregat verfügt über 24,2 Liter Hubraum und erbringt eine Leistung von 750 kW. Das neue Kombimodell ist auch maximal tauglich bei verschiedenen anderen Bohr- und Rammverfahren.

    Hilti & Jehle GmbH

    Hirschgraben 20, 6800 Feldkirch
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    +43 5522 34 54-0
    [email protected]hilti-jehle.at
    www.hilti-jehle.at

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    LIEBHERR-Werk Nenzing GmbH

    Dr. Hans Liebherr Str. 1, 6710 Nenzing
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    +43 50 80941-0
    [email protected]liebherr.com
    www.liebherr.com

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