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Dr. Holger Schmieding (Chefsvolkswirt der Berenberg Bank), Mag. Peter Brezinschek (Globale Leiter von Raiffeisen Research der RBI-Gruppe) und Betriebsökonom Wilfried Hopfner (RLB Vostandsvorsitzender) informierten über die aktuelle Finanz- und Wirtschaftsentwicklung

Zeichen stehen auf Wachstum

12. Dezember 2013 | 13:13 Autor: Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

Bregenz (A) Ist die Eurokrise überwunden? Diese und andere aktuelle Fragen behandelten die Experten Dr. Holger Schmieding und Mag. Peter Brezinschek bei den Raiffeisen Zinsgesprächen 2014 im Dornbirner Kulturhaus.

Bevor die beiden Referenten ihren Blick in die weite Welt richteten, begrüßte Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, über 800 erschienene Gäste mit einem Rück- und Ausblick auf die regionale Situation. Besonders positiv ist demnach die exportorientierte Entwicklung bei den Vorarlberger Leitunternehmen sowie den Klein- und Mittelbetrieben. In Zusammenhang mit der äußerst erfolgreichen Entwicklung im Tourismus genießt Vorarlberg europaweit einen besonderen Status als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum. Ausschlaggebend für diese Situation ist dabei auch die aktive Unterstützung der Vorarlberger Raiffeisenbanken in den einzelnen Regionen des Landes – und das seit über 100 Jahren.

Die aktuelle Niedrigzinsphase beschäftigt derzeit nicht nur die Banken, sondern auch viele Anleger. „Wir müssen derzeit davon ausgehen, dass diese Situation auch im kommenden Jahr unverändert bleibt“, so Wilfried Hopfner.

Viele heimischen Banken kämpfen derzeit auch mit der Umsetzung von „Basel III“: Dieses strenge Regelwerk, das in erster Linie Großbanken reformieren und strukturieren soll, macht keinen Unterschied zu Regionalbanken und stellt viele davon vor ernste Herausforderungen.

Wie sich die internationale Wirtschaft und einzelne Staaten von der Krise erholt haben, erläuterten im Anschluss die beiden geladenen Referenten. Sowohl Dr. Holger Schmieding (Chefsvolkswirt der Berenberg Bank), als auch Mag. Peter Brezinschek (Globale Leiter von Raiffeisen Research der RBI-Gruppe) erkennen beim Blick auf die Einkaufsmanagerindizes seit Mitte 2012 einen deutlichen Aufwärtstrend. In Europa und in der restlichen Welt ist die Stimmung kräftig angestiegen. Nun leben die „Randländer“ nicht mehr über ihre Verhältnisse: Ausfuhren wurden erhöht, Einfuhren reduziert. Die Länder – und allen voran Griechenland – sparen, reduzieren die Lohnkosten und werden dadurch wieder wettbewerbsfähiger.

Auch den österreichischen Konjunkturausblick stellt Mag. Brezinschek als durchaus positiv dar. Die Exporte sind wieder gestiegen und er erwartet eine Fortsetzung in 2014 und 2015. Die Konjunktur wird wieder an Fahrt gewinnen.
Beide Experten sind sich somit einig, dass man 2014 mit einer Normalisierung an den Finanzmärkten rechnen kann.

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