< Zurück zur Übersicht

(Foto: Raiffeisenbank Feldkirch)

Zusammenschluss der Raiffeisenbanken Feldkirch und Rankweil bis 2017

06. November 2015 | 09:35 Autor: Raiffeisenlandesbank Vorarlberg Startseite, Vorarlberg

Feldkirch/Rankweil (A) Angesichts der dynamischen Veränderungen im Finanzdienstleistungssektor planen die Raiffeisenbank Feldkirch und die Raiffeisenbank Rankweil im Zuge einer Verschmelzung die Weichen für eine gemeinsame und starke genossenschaftliche Regionalbank zu stellen.

Nach einer vorbereitenden Kooperationsphase soll nach dem Willen der Vorstände und der Aufsichtsräte der beiden Häuser ein Zusammenschluss zum 01.01.2017 erfolgen. Eine Bündelung der Kräfte ist – so die feste Überzeugung der Verantwortlichen beider Kreditgenossenschaften – die richtige strategische Antwort auf die künftigen Herausforderungen.

Fusion identischer Herausforderungen
Die geschäftspolitische Ausrichtung der beiden Banken ist sehr ähnlich, beide Häuser stehen auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament. Der angestrebte Zusammenschluss ist eine logische Fortsetzung der strategischen Unternehmensentwicklung beider Kreditinstitute. „Es ist eine Fusion identischer Herausforderungen von zwei erfolgreichen Partnern aus einer Position der Stärke“, unterstreicht Dir. Mag. Richard Erne, Vorstand der Raiffeisenbank Feldkirch.

Mehr Leistung für Kunden
Von der größeren Einheit versprechen sich die zwei benachbarten Banken Vorteile auf allen Seiten. Dir. Betr.-Oec. Roland Marte, Vorstand der Raiffeisenbank Rankweil: „Im Mittelpunkt stehen die steigenden Kundenanforderungen an eine moderne Bank. Gemeinsam wird es uns leichter fallen, das zu bewahren, was unsere beiden Kreditinstitute schon heute auszeichnet, es mit noch individuelleren Angeboten und Beratungsleistungen weiterzuentwickeln und technische Innovationen zügig umzusetzen.“

Mitglieder und Kunden sollen somit künftig ein noch größeres und spezielleres Beratungs- und Betreuungsangebot nutzen können. Zumal sich beide Genossenschaftsbanken als leistungsstarke und verlässliche Partner der regionalen Wirtschaft und Privatkunden verstehen. Ein wichtiges Ziel ist dabei der Erhalt der Kundennähe der neuen Bank. „Unsere erfolgreichen Kompetenz-Zentren und die Bankstellen sichern die Präsenz genossenschaftlicher Finanzdienstleistung in der Region. So werden auch in Zukunft persönlicher Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen vor Ort gewährleistet sein“ so Dir. Mag. Stefan Vetter, Vorstand der Raiffeisenbank Feldkirch.

Attraktiver Arbeitgeber
„Für die Mitarbeiter“, so Dir. Karl Loacker, Vorstand der Raiffeisenbank Rankweil „entsteht durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der interessante berufliche Entwicklungsperspektiven bietet und langfristig sichere Arbeitsplätze ermöglicht.“

Weil Kreditinstitute durch den Gesetzgeber zudem vor immer neue Herausforderungen gestellt werden, „können wir mit dem Zusammenschluss diese regulatorischen Anforderungen gemeinsam besser bewältigen und schließlich auch Kosten senken“, ergänzt Dir. Loacker. Das Geld soll lieber dort investiert werden, wo Mitglieder und Kunden profitieren: in Beratung, moderne Bankstellen und in die Unterstützung von Vereinen und Initiativen vor Ort.

Gute Vorbereitung, kein Zeitdruck
Nachdem die Aufsichtsräte beider Banken in getrennten Sitzungen jeweils einstimmig „grünes Licht“ für weitere Gespräche gegeben haben, werden die Vorstände auch die nächsten Schritte partnerschaftlich und konstruktiv einleiten. Über ein Zusammengehen entscheiden dann die Generalversammlungen der beiden Banken voraussichtlich im Herbst 2016.

Die neue Genossenschaftsbank soll zum 1. Januar 2017 entstehen. Bis dahin sollen im Zuge des Zusammenwachsens vor allem die Mitarbeiter beider Häuser intensiv einbezogen werden. „Wir haben keinen Zeitdruck“, betonen die Aufsichtsratsvorsitzenden der beiden fusionierenden Banken Dr. Wolfgang Blum, Raiffeisenbank Feldkirch und Alfred Knünz, Raiffeisenbank Rankweil „und wir wollen in dem Prozess alle Beteiligten – Mitarbeiter, Kunden und Mitglieder – Schritt für Schritt mitnehmen.“

Mit der erfolgreichen Fusion der beiden Kreditinstitute würde eine große und starke genossenschaftliche Regionalbank entstehen. Das gemeinsame Institut käme aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von 850 Mio. EUR und verwalteten Kundengeldern von über 1,5 Mrd. EURO. Die neue Bank würde mit 104 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 32.000 Kunden betreuen.

    Raiffeisenbank Feldkirch reg.Gen.mbH

    Domplatz 3, 6800 Feldkirch
    Österreich
    +43(0)5522 347 20
    [email protected]raiba.at

    Details

    Raiffeisenbank Rankweil reg.Gen.mbH

    Bahnhofstr. 2, 6830 Rankweil
    Österreich
    +43(0)5522 423 010
    [email protected]raiba.at

    Details

    Raiffeisenlandesbank Vorarlberg reg.Gen.mbH

    Rheinstr. 11, 6900 Bregenz
    Österreich
    +43 5574 405-0
    [email protected]raiba.at
    www.raiba.at

    Details


    < Zurück zur Übersicht