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Alpla beteiligt sich am slowakischen Unternehmen Panara, das sich auf die Entwicklung vollständig biobasierter und biologisch abbaubarer Kunststoffe fokussiert. (Foto: Panara)

Biologisch abbaubare Kunststoffe: Alpla erwirbt Minderheitsanteile an slowakischem Unternehmen

22. Juli 2021 | 14:43 Autor: Alpla Startseite, Vorarlberg

Hard (A) Mit dem Erwerb eines signifikanten Minderheitenanteils am slowakischen Unternehmen Panara a.s. verstärkt der internationale Verpackungsspezialist Alpla Group seine Aktivitäten im Forschungsfeld alternativer, nachhaltiger Rohstoffe für Verpackungen. Panara fokussiert sich auf die Entwicklung vollständig biobasierter und biologisch abbaubarer Kunststoffe.

Alpla verfolgt den ganzheitlichen Ansatz, alle Produktbereiche und zukünftigen Verpackungslösungen im Hinblick auf eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Das drückt sich auch in der Materialauswahl hin zu biobasierten und biologisch abbaubaren Verpackungen aus. Vor diesem Hintergrund investiert Alpla in die Firma Panara und erwirbt einen erheblichen Minderheitenanteil am slowakischen Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Biokunststoffen konzentriert.

Günther Lehner, Alpla Chairman und zuständig für Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Technologie-Entwicklung und Innovation: "Panara hat viel Erfahrung auf dem Gebiet biobasierter Kunststoffe. Mit dem Einstieg in das und der Partnerschaft mit dem Unternehmen möchten wir dieses Wissen nutzen, um den Know-how-Transfer für unsere Anwendungen und Kunden zu ermöglichen."

Vollständig biobasierter und kompostierbarer Kunststoff
Panara forscht seit 2006 auf dem Feld der Biopolymere. Dazu bestehen Kooperationen mit der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava sowie dem Forschungszentrum für umweltverträgliche Polymermaterialien (Cepoma) in Nitra. Erst kürzlich hat das Unternehmen unter der Marke Nonoilen einen Biokunststoff auf den Markt gebracht, der vollständig aus erneuerbaren Ressourcen hergestellt wird, recyclingfähig ist und am Ende seiner Lebensdauer zu 100 Prozent industriell kompostiert werden kann.

Darüber hinaus ist das Material temperaturbeständig und stabil. Christian Zmölnig, Director Corporate Research and Innovation bei Alpla, sieht in der Zusammenarbeit einen weiteren Schritt hin zur Verpackung der Zukunft: "Als Technologieführer im Bereich Verpackungsmaterialien arbeiten wir kontinuierlich mit Partnern an der Entwicklung neuer Rohstoffe zur Minimierung von CO2-Emissionen und Ressourcenverbrauch."

Die Kreislaufwirtschaft vorantreiben

Der Einstieg bei Panara deckt sich mit der strategischen Ausrichtung von Alpla, verstärkt in die Kreislaufwirtschaft zu investieren. Die vier R - Replace, Reduce, Reuse und Recycling – sind dabei von zentraler Bedeutung, um zukunftsweisende Aktivitäten voranzutreiben und Handlungsfelder zu identifizieren. Das Forschungsfeld Replace umfasst die Erforschung und Verwendung alternativer, biobasierter und recycelbarer Materialien. Alpla ist in diesem Bereich beispielsweise bereits über das Unternehmen Paboco an der Entwicklung papierbasierter Flaschen beteiligt und hat der Öffentlichkeit eine heimkompostierbare Kaffeekapsel vorgestellt.

Reduce befasst sich mit der kontinuierlichen Reduzierung des Materialverbrauchs, Reuse mit der Optimierung der Eigenschaften von Kunststoffflaschen für Mehrwegsysteme und Recycle mit dem übergeordneten Ziel, so viele Kunststoffe wie möglich im Recyclingkreislauf zu halten.

  • Alpla setzt auf biologisch abbaubare Materialien und steigt bei Panara ein. Das Unternehmen forscht seit 2006 auf dem Feld der Biopolymere und hat kürzlich unter der Marke Nonoilen einen vollständig aus erneuerbaren Ressourcen hergestellten Biokunststoff auf den Markt gebracht. (Foto: Panara)
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