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Thomas Failer, Gründer von Data Migration Services

Data Migration Services mit 50%-iger Umsatzsteigerung und Expansion nach USA

07. Mai 2019 | 10:19 Autor: Häfliger Media Consulting Startseite, Schweiz

Kreuzlingen (CH) Data Migration Services, der Schweizer Spezialist für Informationsmanagement, konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz erneut um 50 Prozent steigern. So konnte 2018 beispielsweise LafargeHolcim als neuer Grosskunde gewonnen werden. 50 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete Data Migration Services letztes Jahr in den USA, wo es mit HP Inc. einen weiteren namhaften Grosskunden für sich gewinnen konnte.

Data Migration Services verfügt mittlerweile in den USA über rund ein Dutzend Gross- und diverse mittelständische Unternehmen als Kunden, welche bisher alle aus der Schweiz heraus akquiriert und beliefert wurden. Über den Direktverkauf aus der Schweiz hinaus hat Data Migration Services im letzten Jahr mit einem neuen Partnerprogramm begonnen, auch den indirekten Vertrieb weiter auszubauen. Dabei konnten beispielsweise DXC Technology, GFT, Linktech oder Kellton Tech als neue internationale Partner gewonnen werden, über welche das Unternehmen auf Projektbasis im letzten Jahr diverse Verkäufe an Grossunternehmen tätigte. Darüber hinaus hat die Schweizer Software-Schmiede 2018 die Zusammenarbeit mit diversen spezialisierten SAP-Beratungshäusern begonnen, welche mit der JiVSPlattform die Arbeiten an Migrationen auf S/4 HANA bei Kunden massiv erleichtern. Dazu gehören beispielsweise auf lokaler Ebene die Schweizer SAP-Partner HR Campus und Oneresource. Neu ist Data Migration Services auch zertifizierter Google Cloud Platform Partner.

Internationale Struktur im Aufbau
Um die Expansion weiter voranzutreiben, baut Thomas Failer, Gründer von Data Migration Services, nun eine entsprechende Gruppenstruktur auf. So wurde am Sitz des Unternehmens in Kreuzlingen die Firma Data Migration International AG gegründet, welche im Hinblick auf die Internationalisierung die Mutter aller Auslandgesellschaften sein wird. Erste Tochterfirma des neuen Unternehmens ist die im US-Bundesstaat Delaware gegründete Data Migration SVCS USA LLC, welche Anfang Mai 2019 ihr erstes Sales Office in Dallas eröffnen wird. Ziel ist es, das US-Verkaufsteam in Dallas bis Ende Jahr auf fünf Personen auszubauen. Geschäftsführer von Data Migration Services International und Data Migration Services USA ist Tobias Eberle, der CEO von Data Migration Services. Die neuen Unternehmen sind zu 100 Prozent im Besitz von Thomas Failer, welcher bei den bei beiden Firmen die Rolle des Verwaltungsratspräsidents innehat. „Unser Ziel ist es nach wie vor, Presales, Marketing, Delivery und selbstverständlich die Entwicklung unserer Lösungen aus der Schweiz heraus zu betreiben“, sagt Failer. Den weltweiten Markt wollen man aber im Direktverkauf über Account- Management-Teams vor Ort mit mehr Kundennähe stärken, ergänzend zum Vertrieb über grosse, weltweit tätige Partner. Im Verlauf des Jahres werden zudem am SAP-Hauptsitz in Walldorf sowie bei SAP Schweiz in Regensdorf Representation Offices eröffnet. In einer zweiten Expansionsphase werden im kommenden Jahr Niederlassungen im Vereinigten Königreich, Südafrika und in der Region Asia Pacific eröffnet.

Festhalten am Standort Schweiz
Den anhaltenden Erfolg führt Failer auf die enormen Kosteneinsparungen zurück, die sich mit JiVS realisieren lassen. Diese können unter dem Strich bis zu 80 Prozent der Betriebskosten betragen. „Der Einsatz von JiVS kann je nach Grösse des Unternehmens mehre Millionen Dollar tiefere Kosten bedeuten.“ Failer betont aber im Zusammenhang mit dem auch internationalen Erfolg und der anstehenden weltweiten Expansion auch die Wichtigkeit des Standorts Schweiz: „Die Basis unseres internationalen Wachstums bildet nach wie vor der Standort Schweiz“, sagt er. Hier will der umtriebige Unternehmer auch das Entwickler- Team ausbauen. Dieses soll im laufenden Jahr um rund 10 Software-Ingenieure und -Architekten erweitert werden. „Uns liegt viel daran, die Software weiterhin in der Schweiz zu entwickeln. Wir sind deshalb dieses Jahr lokal mit diversen Rekrutierungsaktionen aktiv, um unseren schönen Standort Kreuzlingen am Bodensee als attraktive, stress- und pendlerfreie Alternative zu bewerben.“ Bis Ende 2020 sollen allein am Standort Kreuzlingen mehr als 25 Mitarbeitende in den Bereichen Entwicklung, Presales, Marketing und Delivery eingestellt werden.

Weiterentwicklung der Produkte
Denn die JiVS-Plattform, welche für die Stilllegung, Implementierung und den Betrieb von Legacy-Datenumgebungen auf Knopfdruck entwickelt wurde und den Zugriff auf historische Daten ermöglicht, soll mit neuen intelligenteren Funktionen aufgewertet werden. Zwar können Unternehmen bereits heute die Software on premise oder aus der Cloud für Analytics-Zwecke und Big-Data-Projekte nutzen. Die Plattform soll aber mit Tools für intelligentere Migrationen weiter verbessert werden. So etwa soll unter dem Überbegriff „Identify“ ein heute als Service angebotene Dienstleistung, bei der eine Installation auf das Potenzial der Datenreduktion hin geprüft und die Daten identifizieren werden, die für den operativen Betrieb benötigt werden, neu in einem eigenen Produkt gebündelt werden. Darüber hinaus sollen für das „Design“ nach dem Überspielen der Altinformationen auf JiVS Geschäftsdaten automatisch nach ihrer Relevanz für das operative Geschäft hin geprüft und feinsortiert werden. Die heute auch als Service angebotenen analytischen Möglichkeiten sollen mit Data Scientisten als fester Bestandteil ins Produkt integriert werden. „Diese Weiterentwicklungen in Richtung Künstliche Intelligenz, Big Data und Analytics sollen dazu beitragen, mit Produkten noch stärker zu skalieren“, erklärt Failer. Sämtliche Neuentwicklungen der dritten Generation der Plattform werden unter der Marke JiVS IMP erfolgen.

Enorme Kosteneinsparungen dank Bereinigung der Daten und Systeme Das Problem mit Altdaten und -dokumenten ist zunächst einmal nicht technischer Natur. Vielmehr müssen diese Informationen für viele Jahre, teilweise sogar für Jahrzehnte, aus rechtlichen Gründen – ob Obligationenrecht oder EU-DSGVO etc. – nach einer Migration auf die neue Software-Generation aus Walldorf im Zugriff bleiben. Eine Software-Lösung, die diese Anforderung vollumfänglich erfüllt, muss in der Lage sein, sämtliche nicht mehr operativ benötigten Daten und Dokumente inklusive ihrer Geschäftslogik über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu verwalten: von ihrer Übernahme aus den Produktivsystemen über die rechtssichere Aufbewahrung bis hin zur endgültigen Löschung. Die Java-basierende und damit systemunabhängige Plattform für Informationsmanagement JiVS ist eine solche Lösung. Mittels JiVS und den Editionen speziell für SAP-Bestandskunden kommen diese in fünf Schritten schneller, sicherer und kostengünstiger an ihr Ziel, auf SAP C/4 HANA und SAP S/4 HANA zu wechseln. Die Kosten für den Betrieb von JiVS liegen dabei in der Regel um 80 Prozent unter denen für den Weiterbetrieb der Altsysteme. Zudem zeigt die Erfahrung aus über 1000 erfolgreichen JiVS-Projekten weltweit, dass sich das zu migrierende Datenvolumen im Allgemeinen um 50 Prozent bis 80 Prozent senken lässt. Insgesamt können die Unternehmen ihren Aufwand für die Migration auf die neue Generation der SAP-Software in der Regel um 50 Prozent reduzieren, während sie 100-prozentigen Zugriff auf ihre Altdaten und -dokumente behalten – und das bei voller Rechtssicherheit.

    Data Migration Services AG

    Zelgstrasse 9, 8280 Kreuzlingen
    Schweiz
    +41 71 6869139

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