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Seyran Ates (Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin) eröffnet am Donnerstag den Europäischen Mediengipfel in Lech am Arlberg

11. Europäischer Mediengipfel Lech: Internationales Diskussionsforum gestartet

29. November 2017 | 13:44 Autor: ProMedia Österreich, Tirol, Vorarlberg

Lech (A) Von 30. November bis 2. Dezember treffen sich im Zuge des mittlerweile elften Europäischen Mediengipfels wieder Experten und Entscheidungsträger der Bereiche Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien in Lech am Arlberg zum gemeinsamen Diskurs und Gedankenaustausch. Im Zentrum dabei steht das diesjährige Thema "Die neue Welt(un)ordnung – Auswege aus der Überforderung der Eliten“. Zu den hochkarätigen Gästen zählen unter anderem Chefredakteure renommierter Medienhäuser, Journalisten, Auslandskorrespondenten, renommierte Wissenschaftler und Europa-Politiker.

Manipulierte demokratische Wahlen, das Wiedererstarken von Nationalismen und Populisten, das Schüren von Hass und Feindbildern, die Demontage etablierter Mediensysteme in ihrer Rolle als vierte Macht im Staat: Wie wird die zunehmende Weltunordnung unsere Lebensrealität verändern und welche Auswirkungen wird sie für Politik, Medien und Gesellschaft mit sich bringen? Dazu machen sich beim 11. Europäischen Mediengipfel führende internationale Persönlichkeiten Gedanken und suchen nach Auswegen, Antworten und Lösungen. -> Hier geht’s zum gesamten Programm.

Experten analysieren internationale Politik
Zur Eröffnung des diesjährigen Mediengipfels bringt Gerhard Zeiler (Präsident von Turner International) seine Gedanken zur „neuen Weltunordnung“ im Gespräch mit Hans-Peter Siebenhaar (Präsident der Auslandspresse in Wien und Korrespondent des Handelsblatts) zum Ausdruck. Im Anschluss hält Carlo Strenger (Universität Tel Aviv) einen Vortrag über die mangelnde Idee Europa und die europäische Identität. Als Abschlussrednerin des Abends fungiert Seyran Ates (Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin) im Gespräch mit Susanne Glass (ARD-Korrespondentin in Israel).

Am Freitag stehen im Rahmen des Europäischen Medienforums die Auswirkungen der Digitalisierung auf die journalistische Arbeit im Mittelpunkt. Zudem werden sich Experten mit Analysen zur aktuellen internationalen Politik ebenso beschäftigen wie mit Themen rund um Einkommensverteilung, Betrug und Gerechtigkeit.

Den Abschluss bilden am Samstag am Vormittag eine aktuelle Pressestunde zu brisanten Polit- und Medienthemen mit Julian Reichelt (Vorsitzender der BILD-Chefredaktionen) und ein internationaler Presseclub mit führenden Auslandskorrespondenten.

Nachwuchs beim Mediengipfel
Nicht nur führende Persönlichkeiten von heute, sondern auch von morgen stehen beim Europäischen Mediengipfel im Fokus. Unter der Schirmherrschaft von Othmar Karas, EP-Vizepräsident a.D. und ÖVP-Delegationsleiter im Europäischen Parlament, findet heuer bereits zum sechsten Mal das EU-Stipendienprogramm statt, das angehenden Journalisten und Politologen fünf europäischer Universitäten die einmalige Möglichkeit bietet, mit Experten und Intellektuellen Kontakte zu knüpfen und zu diskutieren. Die Beiträge, die daraus entstehen (Interviews, Berichte, Kommentare, etc.) werden auf Social Media Plattformen, Websites sowie Print- und Onlinemedien veröffentlicht.
Eine weitere wertvolle Chance für Studenten bietet die Internationale Medienakademie unter der Leitung des Schweizer Medienexperten Markus Spillmann sowie Werner Müllner, stellvertretender Chefredakteur der APA – Austria Presse Agentur. Die Teilnehmer haben drei Tage lang die Gelegenheit, live vom Mediengipfel zu berichten und Praxiserfahrung unter Echtzeitbedingungen zu sammeln. Ihre multimedialen Beiträge werden auf einer eigenen Website, Social Media Seiten sowie Online-Plattformen renommierter Qualitätsmedien erscheinen.

Über den Europäischen Mediengipfel Lech am Arlberg
Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde Lech und dem Land Vorarlberg, dem Europäischen Parlament, dem Presseclub Concordia, dem Verband der Auslandspresse Berlin sowie von der D. Swarovski Tourism Services GmbH und BMW unterstützt. Weitere Partner sind die Tirol Werbung und das MCI – Management Center Innsbruck sowie „Die Zeit“. Die Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, Moser Holding GmbH und Russ Media. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA – Austria Presse Agentur, Der Standard, Handelsblatt, Die Presse, Tiroler Tagezeitung sowie Vorarlberger Nachrichten.

  • Carlo Strenger (Universität Tel Aviv) hält am Donnerstag einen Vortrag über die mangelnde Idee Europa und die europäische Identität
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  • Julian Reichelt (Vorsitzender der BILD-Chefredaktionen) beschließt den Mediengipfel am Samstagfrüh.
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