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Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter. (Foto: AMS)

AMS-Bilanz 2019: Vorarlberger Arbeitsmarkt verzeichnet drittniedrigste Arbeitslosenquote in Österreich

03. März 2020 | 09:14 Autor: AMS Vorarlberg

Bregenz (A) "Die Zahl der Beschäftigen ist gegenüber Februar 2019 gleich geblieben ", informiert  Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter. "Dieser Trend führt zu einem Anstieg bei den vorgemerkten Arbeitslosen. Es gibt aber in allen Berufsbereichen noch genug Stellenangebote und daher noch gute  Beschäftigungschancen für Personen auf Jobsuche, freut sich Bereuter. "Wichtig ist eine rasche und intensive Stellensuche sobald der Arbeitsplatzverlust bekannt wird."

Im Februar lag die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen bei 9.706, dies entsprach einem Plus von 375
(+4,0 %) gegenüber dem Vorjahr. Bei den vorgemerkten Arbeitslosen mit gesundheitlichen
Einschränkungen gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 321 (+12,5 %). Erfreulich war der Rückgang bei der Personengruppe der vorgemerkten Flüchtlinge von 82 (-11,5 %). Dieser Rückgang verteilte sich gleichmäßig auf Männer (-40) und Frauen (-42).

Vorgemerkte Arbeitslose
Insgesamt gab es bei Personen im Haupterwerbsalter (25 bis 50 Jahre) einen Anstieg von 137 (2,6%),
davon 91 (+3,2 %) bei den Männern, 46 (+1,9 %) bei den Frauen. Einen besonders erwähnenswerten Anstieg gab es bei den über 50-Jährigen 163 (+5,8 %), insbesonders in der Gruppe der über 55-jährigen mit 192 oder 11,4 %. Der Anteil vorgemerkter Arbeitsloser mit max. Pflichtschulabschluss lag mit 48,2 % auf Vorjahresniveau. Erwähnenswerte Rückgänge gab es bei den vorgemerkten Arbeitslosen im Fremdenverkehr (-23). Zuwächse gab es bei den Hilfsberufen (65), in den Metall- und Elektroberufen (64), im Handel (50), bei den Büroberufen (43) sowie bei den TechnikerInnen (37). Österreichweit ging die Zahl an vorgemerkten Arbeitslosen im Vorjahresvergleich um 2,7 % zurück, was einem Rückgang von 9.413 Personen entsprach

Mit 5,4 % hat Vorarlberg die drittniedrigste Arbeitslosenquote, deutlich unter dem östereichweiten
Schnitt von 8,1 %. Nur Salzburg (4,7 %) und Tirol (4,1 %) schnitten besser ab. Die Zahl der Schulungsteilnehmenden ist gegenüber dem Vorjahr um 281 (-12,2 %) gesunken

Vorgemerkte Arbeitslose und Schulungsteilnehmende
Die Anzahl der vorgemerkten Arbeitslosen und Schulungsteilnehmenden (Summe der vorgemerkten
Arbeitslosen und Schulungsteilnehmenden) erhöhte sich um 94 Personen.

Der Bestand an offenen Stellen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 528 (+16,6 %). In den Bauberufen (+144), im Handel (+129), im Fremdenverkehr (+106), den Gesundheitsberufen (+73) sowie bei den Hilfsberufen (+50) gab es mehr offene Stellen. Erwähnenswerte Rückgänge gab es bei den Metall- und Elektroberufen (-33).

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