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Campus GmbH mit neuer Verteilung der Gesellschafteranteile

26. Juni 2019 | 07:52 Autor: Stadt Dornbirn Startseite, Vorarlberg

Dornbirn (A) Die „Campus Dornbirn II Investment GmbH”, an der die Stadt Dornbirn mit einem Anteil von 40% Mehrheitseigentümer ist, soll einen neuen Gesellschafter erhalten. Das Land Vorarlberg plant, mit 20% einzusteigen. Grund für die Änderungen ist das Ausscheiden der Hypo Vorarlberg, die bisher 30% der Anteile gehalten hat. Die restlichen 10% werden von der Prisma übernommen. Die „Campus Dornbirn II Investment GmbH” wurde vor rund 13 Jahren als PPP-Modell von der Stadt Dornbirn, der Hypo Vorarlberg und der Prisma gegründet.

„Das Ziel, gemeinsam mit privaten Partnern das Areal der ehemaligen Postgarage als Zentrum der Kreativwirtschaft zu entwickeln, ist aufgegangen. Als Teil der CAMPUS V mit der Fachhochschule und weiteren Unternehmen in unmittelbarer Nähe, leisten wir einen direkten Beitrag, Dornbirn als hochattraktiven und innovativen Standort noch besser zu positionieren,“ berichtet Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Für die Neuordnung der Gesellschafteranteile war ein Beschluss der Stadtvertretung notwendig, der im Rahmen der jüngsten Sitzung gefasst wurde.

Nur kurz lag das Areal der ehemaligen Postgarage, die ihren Standort von Dornbirn zum Güterbahnhof Wolfurt verlegt hatte, damals brach. Die Stadt Dornbirn sicherte sich vor rund 14 Jahren das attraktive Grundstück an einem der wichtigsten Standorte des Landes. Bereits zuvor konnte die Stadt mit dem Ankauf der alten Textilschule die Fachhochschule nach Dornbirn holen und mit dem Erwerb großer Bereiche der ehemaligen FM Hämmerle Textilwerke wichtige Reserven sichern. Innerhalb weniger Jahre ist neben der Sägerbrücke ein äußerst attraktiver Standort für Forschung, Lehre, Start-ups und innovativen Unternehmen entstanden. „Das Erfolgsmodell ‚Flächenmanagement‘ hat sich vor allem an diesem Standort hervorragend bewährt. Als Eigentümer von wichtigen Liegenschaften kann die Stadt die Entwicklung aktiv steuern und damit für die gesamte Stadtentwicklung wichtige Projekte anstoßen und lenken,“ stellt Stadtplanungsstadtrat, Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp fest.

Für die Verwertung der ehemaligen Postgarage hat sich die Stadt mit der bereits am Standort aktiven Prisma sowie der Hypo Vorarlberg zwei hochprofessionelle Partner gesucht, um das Areal gemeinsam im Rahmen einer PPP (Public-Private-Partnership) Gesellschaft zu entwickeln. In den vergangenen 13 Jahren sind auf dem Areal zwei Gebäude entstanden, die Unternehmen und Initiativen aus der Kreativwirtschaft Platz bieten. Aktuell wird das Werkstattgebäude der ehemaligen Postgarage umgebaut; hier werden Start-ups und Unternehmen aus dem Bereich der Digitalisierung angesiedelt. Mit dem Ausscheiden der Hypo waren die Gesellschafteranteile neu zu organisieren. Die Stadt begrüßt das geplante Engagement des Landes in der Gesellschaft. In den kommenden Jahren sind im gesamten Areal weitere Investitionen geplant.

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