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Hans-Peter Metzler als Landesobmann des Wirtschaftsbund Vorarlberg wiedergewählt

12. Juni 2019 | 08:13 Autor: Wirtschaftsbund Vorarlberg Startseite, Vorarlberg

Feldkirch (A) „Bildung und Bürokratieabbau sind unsere zentralen Schwerpunktthemen“, stellte der soeben wiedergewählte Obmann des Vorarlberger Wirtschaftsbundes WK-Präsident Hans-Peter Metzler bei der Landesgruppenversammlung des Vorarlberger Wirtschaftsbundes in Feldkirch fest: „Die Chancen der digitalen Innovation müssen wir ernst nehmen, um vorne dabei zu bleiben.“ Die Delegierten sprachen dem amtierenden Landesobmann in geheimer Wahl neuerlich und einstimmig das Vertrauen aus. Metzler wurde auch als Spitzenkandidat für die Wirtschaftskammerwahlen 2020 designiert, bei der er als Listenführer der überparteilichen Wahlgemeinschaft „Vorarlberger Wirtschaft“ antreten wird. Franz Rauch, Theresia Fröwis und Hermann Metzler übergaben ihre Funktionen.

Neuer Vorstand einstimmig gewählt
Das Durchsetzungsvermögen der Wirtschaftsbundführung wurde bei der Hauptversammlung eindrücklich gestärkt: Im Vorstand des Wirtschaftsbund Vorarlbergs verbleiben als Obmann-Stellvertreter WKÖ-Generalsekretär Abg. z. NR Karlheinz Kopf und Landestatthalter Karlheinz Rüdisser. Neu komplettieren den Vorstand Markus Comploj (Getzner Mutter & Cie), Christine Schwarz-Fuchs (Buchdruckerei Lustenau) und Jürgen Rauch (Rauch Fruchtsäfte), der auch die Funktion des Finanzreferenten übernimmt. Die Geschäftsführung liegt bei Direktor Jürgen Kessler, der diese Funktion seit 1.1.2018 bekleidet.

Duale Ausbildung bleibt Vorarlbergs Erfolgsmodell
Den politischen Entscheidungsträgern rät Metzler, sorgfältig zu überlegen, wie man der Bildung noch mehr Augenmerk schenken kann. Beim Thema Bildung muss man die Kinder ins Zentrum der Überlegungen stellen. Die Wirtschaft versteht sich dabei als Partner. Dazu gehören auch die Anstrengungen bei der dualen Ausbildung. Hier leistet die Wirtschaft wichtige Bildungsaufgaben. Und um die Erfolge der dualen Ausbildung beneiden uns viele Länder! In Vorarlberg entscheiden sich erfreulicherweise immer noch über 50 Prozent der jungen Menschen für diese Form der Ausbildung.

Bürokratieabbau und Deregulierung
Dieselbe Entschlossenheit erwartet sich Metzler beim Bürokratieabbau: „Es gibt immer mehr Vorschriften, immer noch überzogenere Kontrollen und nicht mehr nachvollziehbar hohe Strafen – dieses System lähmt die Wirtschaft! Wir sollten hier die Reset-Taste drücken.“

Digitale Innovation als Zukunftschance
„Die Chancen der digitalen Innovation müssen wir ernst nehmen, um vorne dabei zu bleiben“ sagt Metzler. „Die Digitale Agenda Vorarlberg ist dafür ein wichtiger Rahmen. Wir sollten alle Anstrengungen unternehmen, das Tempo zu erhöhen. Mit der Koordinierungsstelle für Digitalisierung sind die Weichen gestellt, mit der Entwicklung eines Digitalen Ökosystems wollen wir in den kommenden Monaten neue Pfade beschreiten.“

Zu den Gratulanten zählte auch der Obmann des österreichischen Wirtschaftsbundes, WKÖ-Präsident Harald Mahrer, der vor der Versammlung über wirtschaftspolitische Entwicklungen unserer Zeit sowie sich rasch verändernden Rahmenbedingungen in der globalen Wirtschaft referierte. Auch Landeshauptmann Mag. Markus Wallner schloss sich den Glückwünschen an und verwies in seinen Grußworten auf die Bedeutung der Wirtschaft für den Wirtschafts- und Lebensraum Vorarlberg.

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