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Ivoclar Vivadent: Qualität geht vor Tempo

Ivoclar Vivadent mit Gesamtumsatz von 810 Millionen Schweizer Franken

11. März 2019 | 14:00 Startseite, Liechtenstein

Schaan (A) Der Liechtensteiner Dentalspezialist Ivoclar Vivadent hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Der Gesamtumsatz betrug 810 Mio. Schweizer Franken. Er legte damit gegenüber 2017 um 1,3 Mio. Schweizer Franken zu. Im ersten Halbjahr 2019 liegt der Unternehmensfokus auf der personellen Weichenstellung für die Zukunft: Diego Gabathuler wird ab 1. Juli 2019 das Amt als CEO übernehmen.

Dass das Wachstum schwächer ausfällt als in den Vorjahren, führt CEO Robert Ganley auf mehrere Faktoren zurück: «Die Zahnarztprodukte entwickelten sich überdurchschnittlich positiv. Aufgrund der Veränderungen im Zahnarztmarkt und der rasant fortschreitenden Digitalisierung im Dentallaborbereich haben wir es aber mit einem immer anspruchsvolleren Wettbewerbsumfeld zu tun.» Ausserdem konnte aufgrund von Verzögerungen das geplante Wachstum mit Ivoclar Digital nicht realisiert werden: «Die Entwicklung unserer Fräsmaschinen hat länger gedauert als geplant. Die Qualität steht  jedoch bei uns immer an erster Stelle, selbst wenn dies bedeutet, dass wir bei den Umsatzzielen Kompromisse eingehen müssen.»

Spezialist für Ästhetik und effiziente Prozesse
Immerhin ist das Flaggschiff der Fräsmaschinen-Serie, die PrograMill PM7 für Dentallabore, sehr erfolgreich gestartet. Ein kräftiges Wachstum bei Hardware und Software macht ausserdem deutlich, dass digitale Prozesse im Dentalbereich immer wichtiger werden. «Wir unterstützen Labore beim Umstieg auf effiziente digitale Prozesse für ästhetische Endergebnisse», sagt Ganley. Das Zahnarztgeschäft legte in Lokalwährung um 5 % zu, wobei die direkte Füllungstherapie mit 4 % und Zemente mit 8 % das grösste Wachstum zeigten. Das Augenmerk des Unternehmens liegt auf ästhetischer Zahnheilkunde und innovativen Lösungen für eine Verbesserung der Mundgesundheit. Besonders der Sektor Prophylaxe soll mehr Gewicht erhalten: «Wir haben einen klaren neuen Fokus auf Prophylaxe, eine neue Strategie und neue Energie», kündigt Robert Ganley verstärkte Aktivitäten in diesem Bereich an.

Europa und Schwellenländer legten zu
In den Schwellenländern (BRIC-Staaten und Mexiko) konnte 2018 im Vergleich zum Vorjahr ein zweistelliges Umsatzwachstum realisiert werden. Russland zeigte mit 22 % eine besonders hohe Zuwachsrate. In Europa legte Ivoclar Vivadent ebenfalls zu, und zwar um etwa 2 %. Rückgänge in anderen Regionen wie Nordamerika kompensierten dies allerdings nahezu.
 
2019: Innovation, Investition und neue Führung
Auch 2019 erweitert Ivoclar Vivadent sein Portfolio wieder um innovative Neuprodukte. Dazu zählen unter anderem das universell anwendbare, hochfeste und hochästhetische IPS e.max ZirCAD Prime als die nächste Vollkeramik-Generation, das 3s PowerCure-Produktsystem, die neue Bluephase G4-Polymerisationslampe sowie ein 3D-Drucker für Dentallabore. Erhebliche Investitionen fliessen in die eigene Infrastruktur. In der Zentrale in Liechtenstein wird ein neues Hauptgebäude entstehen. In Ellwangen (Deutschland) hat der Bau eines globalen Distributionszentrums begonnen. Zudem stellt sich das Unternehmen personell neu auf: Zum 1. Juli 2019 wird Diego Gabathuler die Funktion des CEO von Robert Ganley übernehmen.

    Ivoclar Vivadent AG

    Bendererstr. 2, 9494 Schaan
    Liechtenstein
    +423 235 3535
    [email protected]ivoclarvivadent.com
    www.ivoclarvivadent.com

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