< Zurück zur Übersicht

Jürgen Rauch, CEO der Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG. (Foto: Michael Kreyer)

Rauch Fruchtsäfte mit Jahresumsatz von 965 Millionen Euro

25. März 2021 | 14:04 Autor: ikp Startseite, Vorarlberg

Rankweil (A) „Essen und Trinken müssen die Menschen immer“ – mit diesen Worten gründete Franz Josef Rauch 1919 sein Unternehmen, mitten in Nachkriegs-Wirtschaftskrise und Spanischer Grippe. Dies hat sich auch 2020 bewahrheitet. Insgesamt kam Rauch mit einem „blauen Auge“ aus dem Corona-Jahr. „Wir erzielten im Jahr 2020 965 Millionen Euro Umsatz und liegen 5% unter Vorjahr“, erklärt Jürgen Rauch, CEO von Rauch Fruchtsäfte. „Bedauerlicherweise hat es unsere Partner Gastronomie und Tourismus in Österreich und international massiv getroffen.“

Sicherheitsmaßnahmen & Gratis-Tests
Als Lebensmittelhersteller gehört Rauch zur „kritischen Infrastruktur“, deshalb steht die Sicherheit der Mitarbeiter und das Aufrechterhalten der Produktion seit Beginn im Zentrum. Ein umfassendes Sicherheitskonzept wurde umgesetzt und in regelmäßigen Abständen können sich alle Mitarbeitenden gratis auf Corona testen lassen – ein Angebot, das ausgezeichnet angenommen wird.

Mit neuen Produkten in den Sommer
Eine Vielzahl an neuen Produkten soll 2021 wieder zu einem erfolgreichen Jahr machen. Für das Immunsystem der Österreicher kommen drei neue Säfte unter der Marke „Rauch Juice Bar Plus“ ins Kühlregal, bei bravo setzt die neue Sorte „Blueberry Cherry“ auf knallige blaue Farben und unter der international erfolgreichen Kindermarke Yippy kommt ein zucker¬reduzierter und koffeinfreier Eistee. In der Gastronomie wird die limited Edition „Summer 2021 – Summer Fruits“ farbenfroh und tropisch den Sommer zelebrieren.

Neues Werk Arizona
Gemeinsam mit seinen Partnern Red Bull und dem Dosenhersteller Ball Corporation hat Rauch 2020 eine der modernsten Produktionsstätten Amerikas errichtet. Der Produktionsstart erfolgte im November 2020, mittlerweile sind in Glendale/Arizona in den USA ca. 140 Mitarbeitende beschäftigt.

Auszeichnungen als Top Arbeitgeber
Ein besonderer Erfolg für Rauch ist die aktuelle Wahl im Wirtschaftsmagazin „Trend“ zu Platz 3 der „300 besten Arbeitgeber Österreichs“. Zahlreiche weitere Auszeichnungen zeigen, wie sich Rauch für seine Mitarbeitenden einsetzt – zum Beispiel die Auszeichnung als „familien¬freundlicher Betrieb“. Mehr als 30 Lehrlinge freuen sich, in einem „staatlich ausgezeichneten Lehrbetrieb“ zu lernen und zu arbeiten. Bewerberinnen und Bewerber werden bei Rauch laut der Auszeichnung als „Best Recruiter“ besonders gut behandelt. Und auch im harten Wett¬bewerb der Vorarlberger Industrie um Fachkräfte ist Rauch unter den Top 5 als „Bester Arbeitgeber“.

Sponsoring für Skistar Liensberger und Sportnachwuchs
Besonders freut sich Rauch über den Erfolg von Skistar Katharina Liensberger. „Katharina gehört seit Beginn ihrer Karriere im Skiclub Rankweil zur großen Rauch Familie. Umso mehr sind wir stolz, dass sie nun Doppelweltmeisterin und Slalom-Weltcupsiegerin ist“, meint Jürgen Rauch. Rauch wird in Zukunft sein Engagement im Skisport weiter verstärken und wird Helmsponsor bei der Jugend des Vorarlberger Skiverbands.

Rauch Nachhaltigkeit: Wertvolle Getränke…
„Healthy People, Healthy Planet“ ist das Ziel und Motto der Rauch Nachhaltigkeitsinitiative. „Denn nicht nur unsere Getränke sollen wertvoll für die Menschen sein, sondern auch ihre Herstellung so umweltschonend wie möglich erfolgen“, erklärt Jürgen Rauch die Strategie der Firma.
Zum Thema „Gesunde Getränke“ wurde bei Rauch das „Healthy Lifestyle Board“ installiert, ein externes Gremium, das Rauch dabei unterstützt, sein Portfolio aus gesundheitlicher Sicht zu optimieren. Ein strenges Auge auf Rauch haben das vorsorgemedizinische Institut SIPCAN mit Univ.-Prof. Friedrich Hoppichler und Mag. Dr. Manuel Schätzer, der mehrfache Fitness-Weltmeister und Autor Bernd Österle, Skistar Anna Veith und die Veganista-Gründerinnen Cecilia Havmöller und Susanna Paller.

…und gesunde Umwelt
Seit seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht 2012 ist Rauch einer der Vorreiter der Branche. So ist Rauch zum Beispiel der erste Fruchtsafthersteller weltweit, der Saft und Tee in Flaschen aus 100% recyceltem PET anbietet. Auch bei den Transporten handelt Rauch nachhaltig: das Unternehmen ist einer der größten Kunden der Österreichischen Bundesbahn. Die Werke haben eigene Anschluss¬gleise, so kann die Ware umweltfreundlich per Bahn zu vielen Kunden transportiert werden. Da Rauch seine Fruchtsäfte nicht nur abfüllt, sondern alle Schritte vom Anbau bis zum Konsum abdeckt, steht die Zukunft ganz im Zeichen von umwelt- und klimagerechten Optimierungen vom Baum bis ins Glas.

Einweg-Pfand: Keine optimale Lösung
In die falsche Richtung geht für Rauch die derzeitige Diskussion rund um das Einweg-Pfand. „Es ist in unser aller Interesse, das für die Umwelt und die Menschen optimale System zu finden,“ meint Jürgen Rauch. „Ein aufwändiges Pfandsystem für PET-Getränkeflaschen lässt die restlichen 90% aller anderen Kunststoffe außer Acht. Unser vorbildliches Sammelsystem würde beschädigt, das österreichweit schon über 70% und in manchen Bundesländern schon mehr als 90% Sammelquote erzielt.“

FACTBOX
Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG
Gründung: 1919
Firmensitz: Rankweil (Vorarlberg)
Mitarbeiter: 2.050 (31 Lehrlinge)
Niederlassungen: 12
Umsatz 2020: € 965 Mio.
Geschäftsführung: Jürgen Rauch (CEO), Wolfgang Schwald, Markus Ohneberg, Harald Krammer, Daniel Wüstner

  • Hauptsitz der Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG in Rankweil.
    uploads/pics/Bild_2__Rauch_Hauptsitz_Rankweil__1_.jpg

Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG

Langgasse 1, 6830 Rankweil
Österreich
+43 5522 401 0

Details


< Zurück zur Übersicht