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Joachim Alge und Reinhard Schertler, Eigentümer der i+R Gruppe, beim Pressegespräch am 16. Juni 2021 (Foto: Udo Mittelberger)

Vorarlberger i+R Gruppe mit Rekordjahr

16. Juni 2021 | 14:38 Autor: Pzwei Pressearbeit Startseite, Vorarlberg

Lauterach (A) Trotz Pandemie konnten die Unternehmen der i+R Gruppe im Geschäftsjahr 2020/21 insgesamt einen Rekordumsatz von 700 Millionen Euro erwirtschaften. Etwa die Hälfte entfällt auf die Sparte Bagger, 30 Prozent auf Immobilien und 20 Prozent auf die Sparte Bauen. Auch die Zahl der Mitarbeitenden hat mit 1200 einen Höchststand erreicht. Aktuell investiert das eigentümergeführte Familienunternehmen am i+R Campus in Lauterach (A) 6,3 Millionen Euro in den Ausbau von 100 Büro-Arbeitsplätzen und eine eigene Lehrwerkstätte für Bauberufe.

Letztes Jahr fuhr die i+R Gruppe ihren bislang wirtschaftlich größten Erfolg ein. 700 Millionen Euro Umsatz erzielten die zur Gruppe gehörenden Unternehmen in den drei Sparten Bauen, Immobilien und Bagger. Dies bedeutet eine Umsatzverdoppelung in nur sieben Jahren. "Corona hat auch uns gefordert. Als Familienunternehmen mit kurzen Entscheidungswegen konnten wir jedoch schneller und flexibler agieren als andere. Wir haben es geschafft, immer die volle Leistung zu bringen. Unsere Kunden und Partner haben das sehr positiv wahrgenommen", berichtet Eigentümer Joachim Alge.

330 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete die Sparte Bagger – an deren Spitze Huppenkothen steht –  mit dem Verkauf von 4000 Baggern der Marke Takeuchi und einer Mietflotte mit 6550 Baggern, Arbeitsbühnen und sonstigen Baumaschinen. Auf die Sparte Immobilien entfielen 210 Millionen Euro. Dort liegt der Fokus auf großen Projektentwicklungen in Süddeutschland: In Konstanz, Weingarten, Lindau und Memmingen entwickelt i+R ehemalige Industrieareale zu lebendigen, gemischt genutzten Stadtquartieren mit rund 3000 Wohnungen, Büros und Geschäften.

"Boden ist knapp. Daher kommt der sinnvollen Nachnutzung solcher Industriebrachen – sogenannte Brownfield Developments – als hochwertige Wohn- und Lebensräume besondere Bedeutung zu. Sie ist ein wichtiger Beitrag der ökologischen Erneuerung", erklärt Eigentümer Reinhard Schertler, der selbst ausgebildeter Städteplaner ist.

In der Sparte Bauen lag der Umsatz bei 160 Millionen Euro. Großprojekte wie beispielsweise das Hochwasserpumpwerk der ARA Bregenz oder der vor kurzem unterzeichnete Generalunternehmerauftrag für die Verpackungsgruppe CCL Label in Dornbirn stehen in den Auftragsbüchern.

100 zusätzliche Arbeitsplätze

Innert sieben Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl über alle Standorte hinweg auf 1200 verdoppelt. Allein 831 Mitarbeiter sind in Vorarlberg tätig. Dieses Wachstum macht nun Investitionen nötig: Am i+R Campus in Lauterach wird ein zweigeschossiger Büro-Neubau in Holzbauweise errichtet – insgesamt entstehen 100 zusätzliche Arbeitsplätze für bestehende und neue Mitarbeiter samt Besprechungs- und Schulungsräumen, Begegnungszonen und Dachterrasse sowie eine Lehrwerkstätte für Bauberufe.

"Unser Standort in Lauterach soll Schritt für Schritt zu einem i+R Campus werden. So können wir für die unterschiedlichen Unternehmen der Gruppe ein hochwertiges Arbeitsumfeld zur Verfügung stellen", sind Joachim Alge und Reinhard Schertler überzeugt.

Ausblick
Die Eigentümer der i+R Gruppe blicken positiv in die Zukunft: Die Nachfrage nach den angebotenen Produkten und Leistungen sei ungebrochen stark, die Investitionsbereitschaft groß. So erwarten Joachim Alge und Reinhard Schertler auch für das laufende Geschäftsjahr ein Ergebnis auf dem gleich hohen Niveau.

Investitionen ins Kerngeschäft und in die Ausbildung von eigenen Fachkräften schaffen – wie auch in den vergangenen 117 Jahren – die Rahmenbedingungen für den Erfolg.

  • Die i+R Gruppe konnte im Geschäftsjahr 202021 einen Umsatz von 700 Millionen Euro erwirtschaften, rund die Hälfte davon mit der Sparte Bagger. Die Eigentümer der i+R Gruppe, Joachim Alge und Reinhard Schert freuen sich. (Foto: udo Mittelberger)
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  • Mit 4000 verkauften Takeuchi-Baggern pro Jahr und mit 6550 Baggern, Arbeitsbühnen und Baumaschinen in der Mietflotte erwirtschaftete die Sparte Bagger 330 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr. (Foto: i+R Gruppe)
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  • In der Sparte Immobilien liegt der Fokus auf Nachnutzungen von Industriebrachen in Süddeutschland Das Vierlinden-Quartier in Lindau am ehemaligen Standort des Kältespezialisten Engie. (Foto: i+R Gruppe)
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  • Der i+R Campus wird um einen zweigeschossigen Neubau aus Holz erweitert. Insgesamt entstehen bis April 2022 hundert neue Arbeitsplätze. (Visualisierung: Juniwind)
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  • Eigentümer der i+R Gruppe Joachim Alge (Foto: Udo Mittelberger)
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  • Eigentümer der i+R Gruppe Reinhard Schertler (Foto: Udo Mittelberger)
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  • Eines der aktuellen Projekte in der Sparte Bauen Das Hochwasserpumpwerk für die ARA Bregenz, das im Herbst 2021 fertiggestellt wird. (Foto: Dietmar Walser)
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